Tipps & Rezepte zum Leben mit Histaminintoleranz

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Vergiss Tofu…

Beim Küchenatlas Blog dreht sich gerade alles um die Gemüsesorten der kalten Jahreszeit. Offen gestanden bin ich kein großer Kohlfan. Vor allem Rosenkohl schmeckt mir gar nicht. Allein Rotkohl mag ich ganz gerne.

KüchenAtlas-Blogparade: Wintergemüse

Aber zum Glück bietet die kalte Jahreszeit noch einiges mehr als nur Kohl. Zum Beispiel: Pastinaken, Karotten, Petersilienwurzeln, Kürbis, Fenchel und Esskastanien.

Und um letztere soll es sich heute drehen. Die Kastanien spielen dabei ein wunderbares Solo auf. Na gut, ein paar Mandeln sind auch mit von der Partie 😉

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Esskastanien habe ich als neue Alleskönner für mich entdeckt. Die gehen immer. Egal, ob als Kuchenfüllung, als Süßigkeit, in Keksen, im Brot oder, wie heute, als Fleischersatz.

Wie Ihr wisst, gibt es hier kein Soja und dementsprechend auch kein Tofu, aber es geht doch seit einiger Zeit alles vegetarisch zu. Und manchmal, ja, manchmal, habe ich Appetit auf Fleisch. Geschmacklich sind Esskastanien nun meine neue Alternative. Ohne Witz, diese Bratlinge schmecken tatsächlich etwas “fleischig”, sind aber viel gesünder. In Esskastanien ist z. B. eine gute Menge Vitamin C enthalten, außerdem enthalten: Kalium und Calcium, ein bisschen Eiweiß und auch Fett (und noch einiges mehr). Damit sind Maroni so ein richtiges “Powergemüse” der kalten Jahreszeit.

Maronibratlinge an Maronisauce mit Mandelreis

(inklusive schneller Mandelmilch) –

vegan, glutenfrei, laktosefrei, histaminarm

 

Zubereitungszeit:

ca. 1-1,5 Stunden

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für 2-3 Personen:

  • 500 g Esskastanien
  • 2 Handvoll Mandeln
  • etwas heißes Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Curcuma, Kreuzkümmel, Oregano, (Hauch Zimt – wenn das vertragen wird), Kümmel
  • etwas Kokosöl
  • 1-2 EL Chiamehl
  • 1/2 Tasse Reis und genug Wasser zum Kochen (ca. 2 Tassen)
  • 1-2 geh. TL Dinkelmehl
  • 1-2 Zehen Knoblauch

Zubereitung:

Die Maroni kreuzförmig einritzen und bei 180-200 °C ca. 20-25 Minuten im Backofen rösten.

Die Mandeln blanchieren, d. h. mit heißem Wasser übergießen und einen Moment im heißen Wasser stehen lassen (ich habe dazu einen Topf verwendet). Dann abseihen und mit kaltem Wasser abschrecken. Schälen. In eine Schüssel geben und mit Wasser großzügig bedecken und dann pürieren. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb (ich habe ein Teesieb* verwendet – ein Pflanzenmilchbereiter* ist jedoch optimal für diesen Arbeitsschritt) streichen. Das Feste, also die Mandelüberreste, in einer Schüssel separat sammeln – das brauchen wir noch. Fertig ist die Mandelmilch.

Die Maroni aus dem Ofen nehmen und schälen. 10 Maroni beiseitelegen. Die brauchen wir später für die Sauce.

Den Rest mit 1 EL Kokosöl und 2-3 EL Wasser, mit der Hälfte der Mandelmasse, Salz, Pfeffer, Curcuma, Kreuzkümmel, Oregano, (Zimt) pürieren. Mit 1-2 EL Chiamehl mischen und aus dieser Masse Bratlinge formen.

Reis aufsetzen. Mit Salz und Kümmel würzen. Sobald der Reis einmal aufgekocht ist, auf kleine Flamme schalten und die andere Hälfte der Mandelüberreste beimengen. Kurz vor Ende bei Bedarf einen 1/2 TL Kokosöl unterrühren.

Die zuvor beiseitegelegten Maroni hacken. Knoblauch schälen und hacken. In Öl den Knoblauch kurz anschwitzen und Mehl hinzugeben und eine Mehlschwitze ansetzen. Mit Mandelmilch ablöschen. Nach und nach die Mandelmilch zugeben, sobald die Sauce etwas angedickt ist. Die gehackten Maroni hinzugeben und wenige Minuten ziehen lassen. Dann pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Andere Gewürze nach Geschmack. (Für die glutenfreie Variante entweder Maisstärke zum Andicken nehmen statt der Mehlschwitze oder mehr Maroni)

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Bratlinge von beiden Seiten braten.

Mit Reis und Sauce die Bratlinge servieren.

Tipp:

Wer mag, kann beim nächsten Mal auch etwas Knoblauch in den Teig für die Bratlinge geben. Das schmeckt auch sehr gut.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Nachgekocht…

Nachgekocht!

Der Blog der Herzensköchin wird 2 Jahre alt und es wird nachgekocht.

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Beim Durchschauen der herzigen Rezepte bin ich auf diese tolle Festtagssuppe gestoßen. Ganz ehrlich, Brokkoli mit Mandeln zu kombinieren, ist sicher nicht eine meiner ersten Ideen, wenn ich an Suppe denke. Schade eigentlich, denn die Suppe ist genau in dieser Kombination super lecker!

Das Originalrezept findest Du hier.

Die Suppe ist vegan, laktose- und glutenfrei. Damit sie histaminarm ist, habe ich kleine Änderungen am Rezept vorgenommen, z. B. sind in meiner Suppe keine Zwiebeln, keine Sojasahne und keine Muskatnuss.

Wie Du Mandelmilch ganz flink und einfach selber machen kannst, erfährst Du hier.

Vegane Brokkolicremesuppe mit gerösteten Mandelsplittern an Mandelschaum

 

Zubereitungszeit:

ca. 25 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 2-3 Personen:

  • 1 Kopf Brokkoli
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • ca. 500 ml Gemüsebrühe (hefefrei, ohne Glutamat)* ODER Suppengrün mitdünsten und nur Wasser verwenden
  • ca. 250 ml Mandelmilch
  • 2 EL frische, gehackte Kräuter (z. B. Petersilie)
  • etwas Öl zum Braten, z. B. Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Gewürze, je nach Verträglichkeit (z. B. Pr. Curcuma, Kümmel, Kreuzkümmel, Majoran …)
  • 1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:

Die Mandelblättchen  in einer Pfanne ohne Fett ganz kurz anrösten, bis sie duften und beiseite stellen. Gemüsebrühe zubereiten.

Die schlechten Stellen und den Strunk vom Brokkoli wegschneiden. Brokkoli in kleine Röschen zerteilen, die größeren Stiele von den Röschen abtrennen, schälen und in feine Scheiben schneiden. Alles in einem Sieb vorsichtig abbrausen. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Ungefähr die Hälfte der  Brokkoliröschen zurückbehalten und in einem Siebeinsatz 4-6 Minuten dämpfen. Die Röschen sollten noch bissfest sein und nicht zu stark verkocht.

In einem Topf das Öl erhitzen und Knoblauch kurz andünsten, dann Brokkolistiele und –röschen einrühren, etwa 1 Minute dünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, ca. 5-8 Minuten zugedeckt bei geringer Hitze köcheln lassen. Die Kräuter werden kleingehackt und zur Suppe hinzugefügt. Nun wird die Suppe ganz fein püriert, am besten in einem hohen Gefäß. Damit die Suppe cremiger wird, werden 150 ml Mandelmilch untergerührt. Für den Geschmack wird die Suppe nun mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen, wer mag, gewürzt. Die gedämpften Brokkoliröschen vorsichtig in die Suppe geben.

Während die Suppe kocht, kannst du den Mandelschaum zubereiten. Dazu erwärmst du in einem kleinen Gefäß etwas Mandelmilch und schäumst es mit einem Milchaufschäumer* auf.

Die Suppe nun auf Teller verteilen und die  Mandelblättchen darüberstreuen, noch ein Klecks Mandelschaum und schon ist die Festtagssuppe fertig.

Wer mag, kann auch noch eine Scheibe Brot in kleine Würfel schneiden und in etwas Öl anbrutzeln, um Croutons zu erhalten. Die kann man zum Schluss über die Suppe streuen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

And the winners are …

Gewinnerinnen des Blogevents

“Vegetarisch und vegan durch die kalte Jahreszeit”

 

Gestern ist mein Blogevent zur kalten Jahreszeit zuende gegangen. In über einem Monat haben sich 12 Rezepte von 10 Teilnehmerinnen angesammelt. Über jeden einzelnen Beitrag habe ich mich sehr gefreut. So viele leckere, fleischlose Koch- und Backideen!

Alle Rezepte findet Ihr hier noch mal in der Übersicht.

Diesmal war ich ganz schnell und habe auch schon die Gewinnerinnen bestimmt. Bei 6 Preisen konnten leider nicht alle gewinnen. Aber darum sollte es ja nicht in erster Linie gehen 🙂

Sicherlich wird es auch in Zukunft wieder Blogevents bzw. Gewinnspiele auf meinem Blog geben. Hoffentlich seid Ihr dann wieder mit dabei und für alle, die diesmal keinen Preis nach Hause bekommen, klappt es vielleicht beim nächsten Mal.

So, nun aber zu den Gewinnerinnen.

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1 x “La Veganista backt“* geht an Daniela für ihre Espresso-Waffeln (vegetarisch),  die sogar “histamintauglich” sind, wenn Ihr mit Espresso keine Probleme habt.

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1 x “Histaminarm kochen – vegetarisch“* geht an Lena für ihren gebackenen Butternut-Kürbis (vegetarisch). Das Rezept ist leicht anzupassen, so dass es auch Betroffene von Histaminintoleranz essen können.

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1 x “Expresskochen vegan“* geht an Ina für ihren Knusperstangen (vegan).

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1 x “Köstliche Kürbis-Küche“* geht an Geri, die zwei Rezepte eingereicht hat – einen mexikanischen Apfelkuchen und eine Zucchini-Roulade (beides vegetarisch).

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1 x “Expresskochen vegan“* geht an Kerstin für eine Schwammerlsuppe, die übrigens auch vegan ist.

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1 x “La Veganista backt“* geht an ein kleines Einhorn, das Kekse mag 🙂 Im Rezept sind Hinweise angegeben, so dass die Kekse auch “histamintauglich” zubereitet werden können. Die Kekse sind vegan.

Ich gratuliere den Gewinnerinnen. Die Benachrichtigungen schicke ich demnächst per E-Mail raus.

Ich bedanke mich noch einmal bei allen Teilnehmerinnen!

Und bei den großzügigen Sponsoren, dem Pala- und dem GU-Verlag, die mir die Bücher gratis für das Event zur Verfügung gestellt haben.

(c) Histamin-Pirat

Good mood food…

Kaum zu glauben, dass das Rezept noch gar nicht auf dem Blog ist! O.K., eine Zauberei ist es nicht gerade, eigentlich etwas ganz Einfaches, aber es ist immer lecker, insbesondere aber an regnerischen Abenden. Traditionell ein Kindergericht, mag ich es aber immer noch. Ich bin wahrscheinlich nie richtig erwachsen geworden, aber das hat ja auch etwas für sich 😉

Es gibt viele Möglichkeiten, Milchreis zuzubereiten und zu servieren. Man kann ganz normale Milch von mit Gras gefütterten Kühen nehmen oder Pflanzenmilch, z. B. Kokos- oder Mandelmilch. Meine Oma hat Milchreis immer mit ein paar frisch gezuüften Blättern Zitronenmelisse und Apfelmus oder -stücken serviert. Man kann aber auch andere Früchte nehmen, die man verträgt.

Für die Süße kannst Du Ahornsirup, Honig oder Kokoszucker verwenden.

Ich reiche das Rezept bei Engel + Banditen ein, wo gerade Familienrezepte unter dem Motto “Kinder, was soll ich kochen?” gesucht werden.

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Milchreis

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

einfach


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Zutaten für 1-2 Personen:

  • 1/2 Tasse Milch- oder Risottoreis
  • 1 3/4 Tasse Milch oder Pflanzenmilch (Kokos-*, Mandel-, Hafer- oder Reismilch)
  • 2 Blätter Zitronenmelisse
  • ein paar Tropfen Ahornsirup* oder etwas Kokosblütenzucker*
  • Kardamom und/oder Zimt, wenn es vertragen wird
  • frisches Obst, z. B. Äpfel oder selbst gemachtes Apfelmus, Heidelbeeren oder Bananen, wenn Du die verträgst

Zubereitung:

Milch und Reis erhitzen. Bleibe die ganze Zeit am Herd und rühre um, ansonsten könnte der Milchreis überkochen oder am Boden anbrennen. Sobald der Milchreis einmal aufgekocht ist, muss er noch ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme weiterköcheln. Den Milchreis vom Herd nehmen, wenn er die richtige Konsistenz erreicht hat.

Nun kannst Du nach Belieben Früchte hinzufügen und den Milchreis mit Zitronenmelisse garnieren.

Wer mag, kann einen Teelöffel Butter oder Kokosöl unterrühren, damit der Milchreis extra cremig wird.

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

DIY … Darf ich vorstellen?

Recycle & Do-it-yourself-Tag:

Darf ich vorstellen?

 

An jedem 6. im Monat rufe ich zum Recycle & Do-it-yourself-Tag auf. Eure und auch meine Ideen zum Thema, Recycling, Upcycling und Selbermachen stehen an diesem Tag im Mittelpunkt. Das können selbstgemachte Grundnahrungsmittel sein, Gestricktes, Gehäkeltes, Genähtes z. B. aus Stoffresten. Genauso sind Dekoartikel erlaubt, die Ihr aus etwas geschaffen habt, was eigentlich Müll gewesen wäre oder was Euch sonst noch so einfällt …

Ich selber erstelle immer einen Beitrag mit einer eigenen DIY- oder Recycling-Idee. Darunter könnt Ihr Euren Beitrag dann im Kommentarfeld verlinken und ich werde Euren Blog dann demnächst hier vorstellen.

Die erste Teilnehmerin meines Events ist übrigens Maria von Widerstand ist zweckmäßig. Während es bei mir nur ab und zu explizit um Recycling und DIY geht, stehen diese Themen im Mittelpunkt von Marias Blog. Bei ihr findet Ihr allerhand Tipps zur Müllvermeidung bzw. zur alternativen Müllnutzung, zu Themen des Umweltschutzes, Selbermachen-Ideen, Rezepte, Informationen zu Aktionen rund um das Thema Upcycling … Schaut doch mal vorbei!

Zu meinem letzten Recycle & Do-it-yourself-Tag hat Maria ihre aus einer alten Jeans und einem alten T-Shirt selbst genähte Tasche eingereicht.

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Hier geht es zum ganzen Artikel von Widerstand ist zweckmäßig.

Na, habt Ihr schon Ideen für den 6. November?

(c) Histamin-Pirat

Herbststreusel…

Die Foodqueen wird ein Jahr alt und Julia begeht das Jubiläum feierlich mit einem Blogevent. Ich sage herzlichen Glückwunsch zum einjährigen Bestehen und Happy Birthday zum Bloggeburtstag!

Passend zum Geburtstag gibt es einen Streuselkuchen von mir, den ich etwas “verherbstelt” habe. Auf meinem Blog gibt es so ein ähnliches Rezept schon, auch unter dem Motto “Geburtstag”. Streuselkuchen und Geburtstag – das gehört bei mir einfach zusammen 🙂

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Streuselkuchen mit Apfel-Ingwer-Mus-Füllung

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten + ca. 55-60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten:

 Für den Teig:

  • 125 g Butter (weich)
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • ca. 450 g Dinkelmehl*
  • 125 g Kokosöl
  • 1 Ei
  • 3 EL Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1/3 TL Kardamom, wenn es vertragen wird
  • 1 Pr. Salz
  • 70 g Kokosflocken

Für die Füllung:

  • 4-5 Äpfel (entkernt und geschält)
  • etwas Wasser (oder Chaitee, wenn es vertragen wird)
  • 4-5 EL Vanillezucker
  • (1 Pr. Zimt, wenn es vertragen wird)
  • ein Stück Ingwer, ca. 1/2 Daumen groß

Zubereitung:

Butter glatt rühren. Butter, Öl, Zucker, Ei, Salz, Vanillezucker und Kardamom mit dem Handrührgerät verquirlen. Mehl, Backpulver und Kokosflocken mischen und unterrühren. Den Teig halbieren. Eine Hälfte in eine gefettete, mit Kokosflocken eingeriebene Springform geben. Dabei am Rand hochlegen, damit die Füllung später auch im Kuchen bleibt.

Für die Füllung: Die entkernten und geschälten Äpfel in kleine Stücke schneiden. In einen kleinen Topf geben und mit Wasser oder Chaitee ca. zur Hälfte bedecken. Den Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Topfinhalt zuckern und würzen. Alles auf mittlerer Hitze einkochen lassen (ich habe es ca. 20 Minuten köcheln lassen).

Fein pürieren und dann das Mus in die Springform gießen.

Für die Streusel zu der übriggebliebenen Teigmasse, wenn sie doch noch klebrig ist, etwas Mehl hinzugeben. Streusel auf der Füllung verteilen.

Bei 160 °C ca. 55-60 Minuten backen. Auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Tipp:

Hierzu eignet sich selbst geschlagenes Schlagobers/selbst geschlagene Sahne. Dazu einfach einen Becher Schlagobers/Sahne mit dem Handrührgerät steif schlagen. Bei Bedarf zuckern mit selbst gemachtem Vanillezucker.

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Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Zusammenfassung Blog-Event zur kalten Jahreszeit …

Zusammenfassung: Blogevent

“Vegetarisch und vegan durch die kalte Jahreszeit – eure leckersten Seelenwärmer”

 

Fortlaufend werde ich hier die Beiträge zu meinem aktuellen Blogevent sammeln.

Die Beiträge erscheinen in der Reihenfolge der Einreichung. Mit einem Klick auf das Beitragsbild gelangt Ihr zum Rezept.

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  • Der nächste Beitrag ist vegan. Bei Kerstin von Verboten Gut gibt es Schwammerlsuppe.

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  • Ein schnelles Rezept für zwischendurch hat Ina von Ina is(s)t mitgebracht.

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  • Isabelle hat noch einen zweiten Blog, Becky’s Diner, und schickt auch von diesem etwas Wärmendes für die kalte Jahreszeit.

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  • Geri von Lecker mit Geri hat eine schmackhafte, vegetarische Roulade mitgebracht. Auf ihrem Blog gibt es das Rezept sowohl auf Deutsch als auch auf Russisch 🙂

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  • Von …gesunde Einhörner essen Regenbogenblumen… (was für ein Blogname! ;)) gibt es leckere Kekse. Dazu mag man sich doch aufs Sofa fläzen und einen Kakao schlürfen. Das Rezept ist übrigens vegan und laktosefrei – und mit kleinen Abänderungen, die im Rezept angegeben sind, auch histaminarm.

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  • Melanie von touche-à-tout hat eine Seelenwärmer-Kombination mitgebracht und zwar Apfelpfannkuchen mit Kartoffelsuppe. Das Rezept ist ganz leicht histaminarm gemacht, indem Ihr statt Weizenmehl z. B. Dinkelmehl verwendet und darauf achtet, eine hefefreie Brühe zum Kochen zu nehmen.

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  • Doreen bekennt Farbe und erwärmt die Seele: Ein kräftiges Rot – genau das Richtige bei “Schitwetter” bzw. an tristen Tagen. Wobei Doreen den Vorteil hat, mit ihrem Wohnmobil dem schlechten Wetter einfach davonfahren zu können. Da wohnt und kocht sie drin und deshalb heißt auch der Blog Kochen und Backen im Wohnmobil.

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  • Geri von Lecker mit Geri hat noch ein zweites Rezept eingereicht. Diesmal geht es nach Mexiko.

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  • Daniela schreibt auch einen Blog zum Thema Histaminintoleranz. Sie bringt Waffeln mit Espresso mit – na, wenn das nicht wärmt?! Ob Ihr Espresso gut vertragt, solltet Ihr individuell austesten. Ein paar Hinweise zum Thema Kaffee & Co findet Ihr ja auch bei mir auf dem Blog – und zwar hier.

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  • Hannah, auch bekannt als die Ku(e)chenrebellin, hat Pasta mitgebracht. So schön angerichtet mit bunten Blumen wird einem auch ganz warm ums Herz.

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(c) Histamin-Pirat

Wie im Film…

Bei Becky’s Diner dreht sich gerade alles um Kochen im Film. Mit ihrem filmischen Blogevent sucht sie nicht nur Lieblingsfilme, sondern auch Leibspeisen, die darin vorkommen.

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Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mich für einen Film zu entscheiden. Letztendlich habe ich mich für einen meiner All Time Favourites entschieden, auch wenn ein Großteil der Gerichte in diesem Film wohl nicht als histamintauglich durchgehen würde.

Denn in “Chocolat” dreht sich alles – wie kann es anders sein? – um Schokolade.

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An und für sich enthält Schokolade selbst ja kaum Histamin, aber eben andere biogene Amine wie z. B. Theobromin (was übrigens für Katzen in schon kleinen Mengen toxisch ist) und gilt daher als Histaminliberator. Emulgatoren wie Sojalecithin tragen auch nicht unbedingt zur Verträglichkeit bei 😉 Daher stelle ich Euch gleich meine Lieblingsschokolade vor, die ohne Sojalecithin auskommt und die ich verwende, wenn ich Schoki nicht gerade selber mache. Mir geht’s dabei nicht um Werbung (ich krieg’ auch nichts dafür, dass ich das schreibe), sondern um gute Alternativen. Ich habe nämlich lange gebraucht, eine Schokolade ohne Sojalecithin zu finden.

Grundsätzlich gilt die Faustregel, je heller desto besser, wenn es um Histamin und Schokolade geht. Selbstgemacht, ohne Soja, ist auch eine gute Idee für alle, die auf Schoki nicht verzichten wollen.

Daher gibt es passend zum Event das eher nicht histamintaugliche Originalrezept und eine Variante für Euch, die histamintechnisch OK ist.

Heiße dunkle Schokolade mit Chili-Pfeffer (nach Chocolat) und heiße weiße Schokolade


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So sieht’s im Original aus

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Und so wird’s im Original genossen

 

Zubereitungszeit:

ca. 5-10 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 2 Tassen (eine hell und eine dunkel):

  • 2 1/2 Stück weiße Vanille-Schokolade (Vivani)* und 5 Stück Vollmilchschokolade (Vivani*, Tafel ist anders aufgeteilt als die weiße)
  • etwas (ca. 1 EL) Schlagsahne/Schlagobers (selbst aufgeschlagen) – optional
  • ca. 300–400 ml Milch
  • eine Prise Chili-Pfeffer für die dunkle Variante
  • eine Prise Zimt, optional

 

Zubereitung:

Die Milch in einem Topf auf kleiner Flamme erwärmen, aber nicht kochen! Die Schokolade hineingeben und langsam schmelzen lassen. Stetig umrühren, am besten mit einem kleinen Schneebesen.

Währenddessen die Sahne/das Obers steif schlagen und mit etwas selbst gemachtem Vanillezucker verfeinern.

Wenn sich die ganze Schokolade aufgelöst hat, vom Herd nehmen. In Tassen füllen.

Eine Prise Chili-Pfeffer hineinstreuen und vorsichtig umrühren. Einen gehäuften Esslöffel Sahne/Obers auf jede Tasse Schokolade setzen oder mit dem Spritzbeutel sprühen, damit’s noch hübscher ausschaut.

Wenn Ihr Euch nun auch nach einer Filmszene sehnt, wo die Schokolade vorkommt. Armande trinkt hier zum ersten Mal Viannes Schokolade und ist – auf ihre Weise – begeistert.

Wer eine histaminfreundliche, “heiße weiße Schoki” genießen möchte, kann auch weiße Schoki verwenden und statt mit Chili mit Vanille würzen. So wie bei uns, da gab es auch beide Varianten.

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Guten Appetit!

 

(c) Histamin-Pirat

Über 200 … Danke! …

Über 30 Blog-Follower –

Zeit, “Danke” zu sagen

Seit gut einem Jahr (der Blog hatte im Mai “Geburtstag”) gibt es nun den Histamin-Piraten-Blog schon und es haben so viele Interessierte zu dieser Seite gefunden. Das freut mich natürlich.

In dieser Zeit habe ich einiges an Wandel – nicht nur auf der Blog-Seite – vollzogen. Es gab mehrfache Namensänderungen des Blogs, ich habe so viel über Histaminintoleranz, aber auch übers Kochen und Backen allgemein gelernt. Ich wurde vom Kaum-Fleischesser zum Vegetarier … Ja, nur die Katzen futtern hier Fleisch. Aber die haben – anders als wir Menschen – nicht die Wahl, sie sind nun mal reine Carnivore 😉

Und pünktlich zum anbrechenden Herbst – oh ja, die kalte Jahreszeit steht vor der Tür – gibt es Ernte-Dank-Feste, in Nordamerika feiert man schon bald Thanks-Giving, und ich möchte auch einfach mal “Danke” sagen für Euer Interesse und Eure Treue.

Daher beginnt heute mein zweites Blogevent “Vegetarisch & vegan durch die kalte Jahreszeit – eure leckersten Seelenwärmer”. Vielleicht bekomme ich ja noch Anregungen, dass es hier bald ganz vegan zugeht. Bisher mag ich Milch und Käse einfach noch zu gerne und ab und an mag ich auch ein Ei im Kuchen lieber als den Ei-Ersatz aus Chiasamen(mehl) und es gibt ab und zu noch Fisch, um genug Vitamin B 12 zu bekommen.

Zum Event habe ich auch einen kleinen Banner gebastelt, den Ihr in Euren Beitrag einbinden könnt, wenn Ihr mitmacht.

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Blogevent “Vegetarisch & vegan durch die kalte Jahreszeit – eure leckersten Seelenwärmer”

Ich suche Eure leckersten Seelenwärmer für die kalte Jahreszeit. Erlaubt ist alles von Antipasti über Kosmetik bis zum zuckersüßen Dessert. Ich stelle nur zwei Bedingungen:

  •  das Rezept muss vegetarisch oder vegan sein (wenn es Kosmetik ist: vegan!)
  •  es muss sojafrei sein (also auch kein Tofu usw.) und es muss hefefrei und alkoholfrei sein

Wenn das Rezept histaminarm ist, umso besser – ist aber kein Muss. Mit der zweiten Bedingung habe ich ohnehin ein paar “Histamin-Offender” ausgeschlossen.

Zur Erklärung, unter vegetarisch verstehe ich alles Fleischfreie, aber Milch, Eier, Honig … sind erlaubt. Vegan ist sowohl fleischfrei als auch ohne Produkte, die vom lebendigen Tier gewonnen werden, also auch ohne Milchprodukte, Eier und Honig.

Erzählt mir, warum gerade dieses Rezept in der kalten Jahreszeit Eure Seele bzw. Euer Herz erwärmt.

Mitmachen kann jeder und jede über 18 Jahre mit einer Anschrift in Österreich oder Deutschland mit maximal 2 Beiträgen pro Person.

Dabei ist ganz egal, ob Ihr selbst einen Blog habt oder nicht.

Wer keinen Blog hat, kann sein Rezept (am besten mit einem Bild der Kreation) an eva(at)histamin-pir.at schicken und nimmt auch an dem Event teil.

Wer einen Blog hat, veröffentlicht im Zeitraum vom 19.09. bis zum 01.11.2014 einen neuen Post (keine Archivbeiträge!) zum Thema und bindet den Banner und einen Link zum Event ein. Hinterlasst unten einen Kommentar mit dem Link zu Eurem Beitrag.

Die TeilnehmerInnen sind damit einverstanden, dass ihr Rezept in einer Zusammenfassung auf www.histamin-pir.at veröffentlicht wird.

Die GewinnerInnen werden via E-Mail verständigt und ihre Rezepte werden in einem separaten Beitrag in die Rezepte des Histamin-Piraten aufgenommen. Dabei werden die GewinnerInnen extra als UrheberInnen ausgewiesen. (Ich werde nicht so tun, als seien es meine Rezepte 😉 ).

Verwendet bitte nur Eure eigenen Rezepte und Bilder. Wenn Ihr ein Rezept nachkocht, gebt bitte die Quelle deutlich an.

Anfang November küre ich dann die GewinnerInnen und verschicke alsbald die Preise. Die GewinnerInnen werde ich kontaktieren und nach einer Versandadresse fragen.

Ihr könnt also auch diesmal wieder etwas gewinnen:

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Zum Buch:

Schon gehört? La Veganista backt jetzt auch! Und beweist in ihrem neuen Buch einmal mehr: Vegan ja, Verzicht nein! Backen ist Genuss mit allen Sinnen. Mit Freunden oder Familie bei Selbstgebackenem zusammenzusitzen tut der Seele gut. Das funktioniert auch vegan, ganz ohne tierische Zutaten, ohne Ei, Butter, Sahne und Milch, wie Bestsellerautorin Nicole Just eindrucksvoll in “La Veganista backt“* unter Beweis stellt.

“La Veganista backt” ist ein Must-have für alle süßen Schleckermäuler, die nun auch die pflanzliche Backstube erobern wollen. Die ansprechende Gestaltung macht auch Nicht-Veganern Lust, den Löffel durch die Rührschüssel zu schwenken und pflanzliche Kuchen und Torten auszuprobieren. Ein veganes Backwerk, das offen für alle ist und Lust darauf macht, pflanzliches Backen einmal auszuprobieren.

Hinweis: Ein paar Rezepte sind auch “histamintauglich”.

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Zum Buch:

Noch keine Ahnung, was nach dem Feierabend gekocht werden soll? Vegan soll es sein, und schnell muss es gehen, soviel steht fest! Und bitte kein unnötiger Stress beim Einkauf und kein kompliziertes Werkeln in der Küche. Das ist zum Glück kein Problem, denn der GU Küchenratgeber “Expresskochen vegan“* bietet für alles die perfekte Lösung. Martina Kittler entwickelte pfiffige, unkomplizierte Rezepte ohne tierische Inhaltsstoffe, die erst einmal die Prüfung der hauseigenen Jury bestehen mussten.

Hinweis: Nur sehr wenige Rezepte eignen sich zum Kochen bei einer Histaminintoleranz.

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Zum Buch:

Dieses Buch ist Ratgeber und Kochbuch in einem. Es liefert Informationen zu Histamin, Symptomen und  Diagnosemethoden der Unverträglichkeit. Praktische Tipps zu gut und schlecht verträglichen Lebensmitteln und optimaler Vitaminversorgung helfen beim Einkauf, Essen außer Haus und bei der Zubereitung in der Küche. Rund 100 vegetarische Rezepte aus nah und fern machen es leicht, das Wissen in die Praxis umzusetzen.

Alle Rezepte sind Schritt für Schritt erklärt, bekömmlich und wohltuend – für Betroffene wie auch für Menschen ohne  Histaminintoleranz. Salate, Suppen und Pesto, Pizza, Pasta und Omelett, Ofengerichte, Gemüsecurrys, Desserts und Kuchen – die Autorin stellt in diesem Buch ihre besten Rezepte aus der histaminarmen Küche vor.

Ich würde, wie immer, einzelne Zutaten individuell austesten (z. B. ist Vorsicht bei Zitrone etc. geboten). Aber das Buch ist sicher ein Fundus für alle vegetarischen Betroffenen unter Euch 🙂

Hinweis: Wie der Buchtitel vermuten lässt, wurde hier das vegetarische Kochen mit den Bedürfnissen bei einer Histaminintoleranz zusammengedacht. Bei Zutaten wie Zitronensaft etc. muss man allerdings individuell abwägen, ob man das verträgt oder nicht.

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Zum Buch:

Farbenfroh leuchtet uns der Kürbis entgegen. Kaum ein anderes Gemüse feiert seit Jahren eine erfolgreichere Renaissance als das einstige Lieblingsgemüse unserer Großmütter. Mit seiner Vielfalt an Farben und Formen legt er es geradezu darauf an, wieder einen festen Platz in unserem Speiseplan einzunehmen – auch jenseits von Halloween. Welch köstlicher Verwandlungskünstler der Kürbis ist, zeigen Petra Müller-Jani und Joachim Skibbe mit mehr als 100 vegetarischen Kürbisrezepten in diesem Buch. Viele der Rezepte sind zudem vegan. Ob Gemüsegerichte aus aller Welt, Backofenspezialitäten oder deftige Suppen, süße Kuchen, Pies oder Eis – Kürbisgerichte sind ebenso vielseitig und lecker, wie es Sorten auf unserer Erde gibt.
Eine ausführliche Warenkunde, praktische Hinweise zum Ziehen eigener Kürbisse im Garten sowie wertvolle Informationen zum gesundheitlichen Wert des beliebten Gemüses begleiten die Rezepte. Mit ihren Cartoons verleiht Renate Alf dem fröhlichen Kürbis zusätzlich Pointe und Pep. Dieses Buch eignet sich bestens als Geschenk für Gärtner und Köche.

Hinweis: Ein paar Rezepte sind auch nachkochbar für Betroffene von Histaminintoleranz.

Teilt mir bitte mit, über welche Gewinne Ihr Euch freuen würdet. Ich versuche darauf Rücksicht zu nehmen, wie schon beim letzten Event. Garantieren kann ich aber nichts 😉

Den Anfang mit einem veganen Rezept für die kalte Jahreszeit mache ich selbst. Es gibt Kürbiscurry mit lila Reis. Hier geht’s zum Rezept.

Hier findet Ihr die Zusammenfassung des Events mit allen TeilnehmerInnen und ihren Rezepten.

Vielen Dank an die Sponsoren, den Pala-Verlag und den GU-Verlag.

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Frohes Kochen und Backen & viel Glück!

(c) Histamin-Pirat

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