Tipps & Rezepte zum Leben mit Histaminintoleranz

Kategorie: Süßes (Seite 3 von 6)

Ganz in weiß …

Es geht weiter mit meinen Maroni-Themen-Wochen.

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Diesmal habe ich leckere helle Pralinen mit Maroni-weiße-Schoko-Füllung für Euch. Absolut passend übrigens auch für Danielas aktuelles Blogevent, wo sich alles um weiße Schoki dreht. Daniela schreibt übrigens auch einen Blog zum Thema Histaminintoleranz. Bei ihr findet Ihr allerhand leckere Rezepte.

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Und der Beitrag ist genauso passend für das Schoko-Event bei der Schokoladenfee.

Schokoladen-Event

Meine Pralinen sind vegan, sofern Ihr vegane Schoki* verwendet (gibt’s im Bioladen oder Reformhaus mit z. B. Reismilch). Damit die Pralinen histaminarm sind, sind sie alkoholfrei – dementsprechend aber auch nicht so lange haltbar. Am besten lagert Ihr die Pralinen im Kühlschrank und verbraucht sie innerhalb weniger Tage. Sollte kein Problem sein. Bei mir haben sie auch nur einen Tag überlebt 😉 Die sind nämlich ganz wahnsinnig lecker.

Die Pralinen eignen sich auch super als Geschenk, z. B. zu Weihnachten oder als Nikolauspräsent. Denkt dann aber daran, sie frisch, kurz vorher zuzubereiten.

Kastanienpralinen

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten + ca. 30 Minuten im Kühlschrank

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 12 Stück:

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Zubereitung:

Die Esskastanien oben kreuzförmig einritzen – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für 20-25 Minuten bei 180-200 °C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Das Essbare aus der Schale puhlen.

Während die Kastanien im Ofen sind, die Hälfte der Schokolade und die Hälfte der Kakaobutter im Wasserbad schmelzen.

Die Kastanien mit der geschmolzenen Schokolade pürieren. Wer mag, kann mit einer Prise Kardamom würzen. Zucker nach Geschmack hinzufügen. Alles gut vermengen.

Einen Teller mit Backpapier auslegen und mit dem Spritzbeutel (mit weiter Tülle) oder mit einem Löffel die Masse als einzelne, kleine Kugeln auf den Teller setzen. Ihr könnt mit den Händen auch etwas nachformen.

Der Teller mit den Rohlingen wandert erstmal kurz in den Kühlschrank.

Währenddessen die restliche Schokolade und Kakaobutter schmelzen. Die kalten, ausgehärteten Maroni-Kugeln in der Schokolade wälzen und wieder auf den mit Backpapier ausgelegten Teller setzen. Eine Pralinengabel* ist hier ganz praktisch. Die Pralinen im Kühlschrank aufbewahren und bald verzehren.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Vegane Weihnachtsbäckerei…

Bei Freude am Kochen läuft gerade ein tolles Blogevent, wie ich finde. Gesucht werden vegane Rezepte für die Weihnachtsbäckerei.

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Und diese Kekse passen ganz fabelhaft zum Event. Sie sind nämlich nicht nur vegan – kommen also ohne Ei, Kuhmilch und Butter aus – sondern sind auch noch histaminarm, glutenfrei und laktosefrei – und lecker natürlich. Dekorieren könnt Ihr nach Belieben, z. B. mit (weißer) Schokolade* (gibt’s mit Reismilch auch vegan*) oder ganz einfach Staub- bzw. Puderzucker oder selbst gemachten Zuckerstreuseln.

Und da zum wiederholten Male Esskastanien verarbeitet wurden und ich noch einiges mehr in Planung habe, dachte ich, Ihr habt vielleicht Lust, auch etwas aus den braunen, herzförmigen Alleskönnern zu machen?

Und so starte ich also in die Maroni-Wochen.

Bei mir findet Ihr bisher neben den Keksen von heute

Falls Ihr mitmachen wollt, bindet einfach den Banner in Euren Beitrag ein (bitte keine Archivbeiträge), verlinkt auf das Event und hinterlasst unten einen Link zu Eurem Beitrag im Kommentarfeld.

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Zu gewinnen gibt es leider diesmal nichts, aber vielleicht bekommen wir eine interessante Maroni-Rezepte-Sammlung hin. Das Event läuft vorerst bis Weihnachten. Ich werde eine Zusammenstellung erstellen, wo Ihr alle Rezepte auf einen Blick findet.

Kastanienkekse (glutenfrei, laktosefrei, histaminarm & vegan)

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 2 Bleche:

  • 10 Esskastanien
  • 200 ml Kokosmilch* (oder eine andere pflanzliche Milch, die Ihr vertragt)
  • 2 EL Chiasamenmehl* + 8 EL Wasser = Ei-Ersatz
  • 30 g Kastanienmehl
  • 155 g Kokosmehl (wer es nicht so sehr maronilastig will, kann auch nur Kokosmehl nehmen)
  • 80 g Kokosöl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 40 g Kokosblütenzucker
  • 10 g selbst gemachter Vanillezucker
  • 1 Pr. Zimt & Kardamom, wenn Ihr das vertragt
  • 1 EL Ahornsirup

Zubereitung:

Die Esskastanien oben kreuzförmig einritzen – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für 20-25 Minuten bei 180-200 °C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Das Essbare aus der Schale puhlen und mit 100 ml Milch pürieren.

Den Ei-Ersatz aus Chiasamenmehl ansetzen.

Alle Zutaten zu einem Teig kneten und mit dem Nudelholz ausrollen. Evtl. müsst Ihr das Nudelholz noch mit Mehl bestreuen, damit der Teig nicht kleben bleibt. Kekse ausstechen.

Tipp: Aus Teigresten könnt Ihr Kipferl formen.

Bei 190 °C ca. 20 Minuten backen. Nach Belieben verzieren oder pur genießen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Winterkäsekuchen…

Ich bin ja generell ein großer Käsekuchen- und Streusel-Fan, wenn es um Kuchen geht. Aber dieser hier hat es mir besonders angetan. Sooo lecker! Wirklich. Etwas aufwändig, aber es lohnt sich. Es gibt ja bereits Rezepte für Käsekuchen auf dem Blog. Dieser hier ist aber der erste, der seinem Namen gerecht wird und tatsächlich “Käse” enthält, nämlich mit Frischkäse und so kommt er ohne Puddingpulver aus.

PS: Pssst, das ist mein neuer Lieblingskuchen 🙂

Maroni-Käsekuchen mit Knusperboden

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten + ca. 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für 1 Springform:

Für den Boden:

  • ca. die Hälfte der hier angegeben Zutaten (oder sogar etwas weniger als die Hälfte)

Dabei könnt Ihr zusätzlich beim Zucker sparen. Ich habe weit unter 100 g verwendet. Statt Butter habe ich Kokosöl genommen.

Für die Füllung:

  • ca. 20-25 Maroni
  • 1 Ei
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • 25 g selbst gemachter Vanillezucker
  • 10 g Ahornsirup
  • 2 TL (gestrichen) Maisstärke
  • 430 g Frischkäse (ohne Johannisbrotkern- und Guarkernmehl)
  • Kardamom und Zimt (wenn es vertragen wird), den Inhalt einer Vanilleschote
  • 1/2 Becher Vanillejoghurt (entspricht ca. 100 g)

Zubereitung:

Die Maroni oben kreuzförmig einritzen und im Backofen bei 180-200 °C für 25 Minuten backen, dabei einmal wenden.

Die Zutaten für den Boden zubereiten wie im Rezept angegeben. Statt Keksen backen wir aber einen Boden, daher mit dem Teig eine Springform am Boden auskleiden, an den Rändern etwas hochlegen. Für 10 Minuten backen (kann zum Schluss, wenn noch 10 Minuten übrig sind, zu den Maroni in den Backofen gegeben werden).

Das Ei mit dem Zucker, Ahornsirup und Vanillezucker verrühren. Maisstärke, Gewürze und Frischkäse unterheben.

Die Springform mit Boden und die Maroni aus dem Backofen nehmen und die Maroni schälen. Die Maroni zusammen mit dem Joghurt pürieren. Zu den restlichen Zutaten geben und unterrühren.

Die fertige Füllmasse auf den Boden in die Springform geben und gleichmäßig verteilen.

Bei 170 °C ca. 50 Minuten backen. Vor dem Auslösen aus der Form, auskühlen lassen, sonst bricht der Kuchen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Good mood food…

Kaum zu glauben, dass das Rezept noch gar nicht auf dem Blog ist! O.K., eine Zauberei ist es nicht gerade, eigentlich etwas ganz Einfaches, aber es ist immer lecker, insbesondere aber an regnerischen Abenden. Traditionell ein Kindergericht, mag ich es aber immer noch. Ich bin wahrscheinlich nie richtig erwachsen geworden, aber das hat ja auch etwas für sich 😉

Es gibt viele Möglichkeiten, Milchreis zuzubereiten und zu servieren. Man kann ganz normale Milch von mit Gras gefütterten Kühen nehmen oder Pflanzenmilch, z. B. Kokos- oder Mandelmilch. Meine Oma hat Milchreis immer mit ein paar frisch gezuüften Blättern Zitronenmelisse und Apfelmus oder -stücken serviert. Man kann aber auch andere Früchte nehmen, die man verträgt.

Für die Süße kannst Du Ahornsirup, Honig oder Kokoszucker verwenden.

Ich reiche das Rezept bei Engel + Banditen ein, wo gerade Familienrezepte unter dem Motto “Kinder, was soll ich kochen?” gesucht werden.

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Milchreis

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

einfach


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Zutaten für 1-2 Personen:

  • 1/2 Tasse Milch- oder Risottoreis
  • 1 3/4 Tasse Milch oder Pflanzenmilch (Kokos-*, Mandel-, Hafer- oder Reismilch)
  • 2 Blätter Zitronenmelisse
  • ein paar Tropfen Ahornsirup* oder etwas Kokosblütenzucker*
  • Kardamom und/oder Zimt, wenn es vertragen wird
  • frisches Obst, z. B. Äpfel oder selbst gemachtes Apfelmus, Heidelbeeren oder Bananen, wenn Du die verträgst

Zubereitung:

Milch und Reis erhitzen. Bleibe die ganze Zeit am Herd und rühre um, ansonsten könnte der Milchreis überkochen oder am Boden anbrennen. Sobald der Milchreis einmal aufgekocht ist, muss er noch ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme weiterköcheln. Den Milchreis vom Herd nehmen, wenn er die richtige Konsistenz erreicht hat.

Nun kannst Du nach Belieben Früchte hinzufügen und den Milchreis mit Zitronenmelisse garnieren.

Wer mag, kann einen Teelöffel Butter oder Kokosöl unterrühren, damit der Milchreis extra cremig wird.

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Herbststreusel…

Die Foodqueen wird ein Jahr alt und Julia begeht das Jubiläum feierlich mit einem Blogevent. Ich sage herzlichen Glückwunsch zum einjährigen Bestehen und Happy Birthday zum Bloggeburtstag!

Passend zum Geburtstag gibt es einen Streuselkuchen von mir, den ich etwas “verherbstelt” habe. Auf meinem Blog gibt es so ein ähnliches Rezept schon, auch unter dem Motto “Geburtstag”. Streuselkuchen und Geburtstag – das gehört bei mir einfach zusammen 🙂

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Streuselkuchen mit Apfel-Ingwer-Mus-Füllung

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten + ca. 55-60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten:

 Für den Teig:

  • 125 g Butter (weich)
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • ca. 450 g Dinkelmehl*
  • 125 g Kokosöl
  • 1 Ei
  • 3 EL Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1/3 TL Kardamom, wenn es vertragen wird
  • 1 Pr. Salz
  • 70 g Kokosflocken

Für die Füllung:

  • 4-5 Äpfel (entkernt und geschält)
  • etwas Wasser (oder Chaitee, wenn es vertragen wird)
  • 4-5 EL Vanillezucker
  • (1 Pr. Zimt, wenn es vertragen wird)
  • ein Stück Ingwer, ca. 1/2 Daumen groß

Zubereitung:

Butter glatt rühren. Butter, Öl, Zucker, Ei, Salz, Vanillezucker und Kardamom mit dem Handrührgerät verquirlen. Mehl, Backpulver und Kokosflocken mischen und unterrühren. Den Teig halbieren. Eine Hälfte in eine gefettete, mit Kokosflocken eingeriebene Springform geben. Dabei am Rand hochlegen, damit die Füllung später auch im Kuchen bleibt.

Für die Füllung: Die entkernten und geschälten Äpfel in kleine Stücke schneiden. In einen kleinen Topf geben und mit Wasser oder Chaitee ca. zur Hälfte bedecken. Den Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Topfinhalt zuckern und würzen. Alles auf mittlerer Hitze einkochen lassen (ich habe es ca. 20 Minuten köcheln lassen).

Fein pürieren und dann das Mus in die Springform gießen.

Für die Streusel zu der übriggebliebenen Teigmasse, wenn sie doch noch klebrig ist, etwas Mehl hinzugeben. Streusel auf der Füllung verteilen.

Bei 160 °C ca. 55-60 Minuten backen. Auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Tipp:

Hierzu eignet sich selbst geschlagenes Schlagobers/selbst geschlagene Sahne. Dazu einfach einen Becher Schlagobers/Sahne mit dem Handrührgerät steif schlagen. Bei Bedarf zuckern mit selbst gemachtem Vanillezucker.

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Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Wie im Film…

Bei Becky’s Diner dreht sich gerade alles um Kochen im Film. Mit ihrem filmischen Blogevent sucht sie nicht nur Lieblingsfilme, sondern auch Leibspeisen, die darin vorkommen.

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Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mich für einen Film zu entscheiden. Letztendlich habe ich mich für einen meiner All Time Favourites entschieden, auch wenn ein Großteil der Gerichte in diesem Film wohl nicht als histamintauglich durchgehen würde.

Denn in “Chocolat” dreht sich alles – wie kann es anders sein? – um Schokolade.

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An und für sich enthält Schokolade selbst ja kaum Histamin, aber eben andere biogene Amine wie z. B. Theobromin (was übrigens für Katzen in schon kleinen Mengen toxisch ist) und gilt daher als Histaminliberator. Emulgatoren wie Sojalecithin tragen auch nicht unbedingt zur Verträglichkeit bei 😉 Daher stelle ich Euch gleich meine Lieblingsschokolade vor, die ohne Sojalecithin auskommt und die ich verwende, wenn ich Schoki nicht gerade selber mache. Mir geht’s dabei nicht um Werbung (ich krieg’ auch nichts dafür, dass ich das schreibe), sondern um gute Alternativen. Ich habe nämlich lange gebraucht, eine Schokolade ohne Sojalecithin zu finden.

Grundsätzlich gilt die Faustregel, je heller desto besser, wenn es um Histamin und Schokolade geht. Selbstgemacht, ohne Soja, ist auch eine gute Idee für alle, die auf Schoki nicht verzichten wollen.

Daher gibt es passend zum Event das eher nicht histamintaugliche Originalrezept und eine Variante für Euch, die histamintechnisch OK ist.

Heiße dunkle Schokolade mit Chili-Pfeffer (nach Chocolat) und heiße weiße Schokolade


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So sieht’s im Original aus

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Und so wird’s im Original genossen

 

Zubereitungszeit:

ca. 5-10 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 2 Tassen (eine hell und eine dunkel):

  • 2 1/2 Stück weiße Vanille-Schokolade (Vivani)* und 5 Stück Vollmilchschokolade (Vivani*, Tafel ist anders aufgeteilt als die weiße)
  • etwas (ca. 1 EL) Schlagsahne/Schlagobers (selbst aufgeschlagen) – optional
  • ca. 300–400 ml Milch
  • eine Prise Chili-Pfeffer für die dunkle Variante
  • eine Prise Zimt, optional

 

Zubereitung:

Die Milch in einem Topf auf kleiner Flamme erwärmen, aber nicht kochen! Die Schokolade hineingeben und langsam schmelzen lassen. Stetig umrühren, am besten mit einem kleinen Schneebesen.

Währenddessen die Sahne/das Obers steif schlagen und mit etwas selbst gemachtem Vanillezucker verfeinern.

Wenn sich die ganze Schokolade aufgelöst hat, vom Herd nehmen. In Tassen füllen.

Eine Prise Chili-Pfeffer hineinstreuen und vorsichtig umrühren. Einen gehäuften Esslöffel Sahne/Obers auf jede Tasse Schokolade setzen oder mit dem Spritzbeutel sprühen, damit’s noch hübscher ausschaut.

Wenn Ihr Euch nun auch nach einer Filmszene sehnt, wo die Schokolade vorkommt. Armande trinkt hier zum ersten Mal Viannes Schokolade und ist – auf ihre Weise – begeistert.

Wer eine histaminfreundliche, “heiße weiße Schoki” genießen möchte, kann auch weiße Schoki verwenden und statt mit Chili mit Vanille würzen. So wie bei uns, da gab es auch beide Varianten.

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Guten Appetit!

 

(c) Histamin-Pirat

Aber bitte mit Sahne …

Heute gibt es köstliche Herbstmuffins mit einem Hauch Exotik.

 

Kürbismuffins mit Kokos-Vanille-Sahnehäubchen

 

Zubereitungszeit:

ca. 35 Minuten + ca. 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 12 Muffins :

  • ein kleiner Kürbis (ca. 530 g), ich habe einen Patisson-/Ufokürbis verwendet
  • 250 ml Schlagobers/Schlagsahne selbst aufgeschlagen
  • 1 geh. EL Vanillezucker, hier geht’s zum Rezept
  • 120 g Kokosöl
  • 2 Eier
  • 1 EL Backpulver
  • 50 g Kokosflocken und ein paar extra zum Bestreuen
  • 200 g Dinkelmehl*
  • 35 g Rohrohrzucker
  • jeweils eine Pr. Zimt, Kardamom, wenn es vertragen wird

Zubereitung:

  1. Den Kürbis vierteln und ca. 25 Minuten bei 210 °C weich backen.
  2. Das Schlagobers/die Sahne mit dem Vanillezucker mit dem elektrischen Handrührgerät aufschlagen, bis es/sie fest und cremig ist.
  3. Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen. Dann entkernen und schälen. Mit dem Kokosöl in eine Schüssel geben und fein pürieren. Die Eier, Backpulver, Kokosflocken, Mehl, Rohrzucker und Gewürze hinzugeben und zu einem Teig vermengen. Die Hälfte der vorbereiteten Vanillesahne vorsichtig unterheben.
  4. In Muffinförmchen füllen. Bei 180 °C ca. 30 Minuten backen.
  5. Auskühlen lassen. Die restliche Sahne/das restliche Schlagobers in einen Spritzbeutel mit Sternchenaufsatz geben und damit Häubchen auf die Muffins setzen. Zum Schluss mit etwas Kokosflocken bestreuen.

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Say Cheese…Cake…

Lixie von Photolixious sucht Eure besten Cheese-Cake-Variationen mit ihrem Blog-Event “Say Cheese Cake, Baby”. Also an die Springformen, fertig, los.

Bei mir gibt es einen simplen, herbstlichen Käsekuchen mit Kürbis, Vanillepudding und Macadamiakrokant.

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Käsekuchen mit Kürbisfüllung (und Macadamiakrokrant)

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten + ca. 55 Minuten im Backofen

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten:


Für den Boden:

  • 4-5 Haferkekse (Rezept gibt’s hier, man braucht ca. die Hälfte der angegebenen Zutaten)
  • 1/4 Tasse Kokosöl (flüssig)

Für die Füllung:

  • 80 g Magerquark/Magertopfen
  • 400 ml Milch
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 1-1 1/2 Tassen Zucker
  • 1 EL Maisstärke
  • Mark einer Vanilleschote
  • 3 Eier
  • 2 Tassen Kürbiscreme (Rezept gibt’s hier (Kürbisfüllung OHNE Knoblauch, Salz, Pfeffer und Basilikum zubereiten!!! ;)))
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Kardamom

Für das Topping (optional):

  • ca. 50 g gehackte Macadamianüsse
  • 2-3 EL Ahornsirup

Zubereitung:

Die Kekse in einer Schüssel zerbröseln und mit Kokosöl mischen. Den Boden einer Springform damit auslegen, die Ränder etwas hochlegen. Für ca. 10 Minuten bei 200 °C backen.

Die Milch erhitzen und das Puddingpulver einrühren, aufkochen lassen und vom Herd nehmen.

In einer Schüssel Magerquark/-topfen, mit einer bis eineinhalb Tassen Zucker, dem vorbereiteten Pudding, Maisstärke, dem Mark einer Vanilleschote, Eiern, der Kürbismasse, Zimt und Kardamom mit dem elektrischen Handrührgerät zu einer Creme schlagen.

Die Füllung vorsichtig auf den Keksboden gießen und gleichmäßig verteilen.

Bei 225 °C für ca. 55 Minuten backen.

In einer beschichteten Pfanne die gehackten Macadamianüsse mit etwas Ahornsirup karamellisieren. Das entstandene Krokant auf dem Kuchen verteilen. Der Kuchen schmeckt aber auch ohne. Dieser Schritt ist daher optional.

Den Kuchen auskühlen lassen und erst dann aus der Form lösen.

Guten Appetit! 

(c) Histamin-Pirat

Muss man nicht kaufen …

*** nicht histaminarm ***

Dieses Rezept ist wieder einmal nicht histaminarm, weil Kakao dabei ist, der bekanntlich kaum Histamin enthält, aber als Liberator gilt. Trotzdem eignet sich diese selbstgemachte Haselnusscreme z. B. super zum Verschenken.

Eine echte Alternative zu gekaufter Nutella!

 

Haselnusscreme

 

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 1 Glas:

  • 100 g Haselnüsse
  • 50 g Macadamianüsse
  • 2 EL Ahornsirup + etwas mehr, wer nachsüßen mag
  • ca. 15 EL Kokosöl
  • 1 TL Vanillezucker
  • 3 EL Kakaopulver* (Backkakao ist jedoch zu bitter)

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Zubereitung:

In einer Schüssel die Nüsse mit Ahornsirup vermengen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 200 °C ca. 10 Min. im Backofen rösten.

In einer Schüssel den Nuss-Mix mit etwas Kokosöl, Vanillezucker und Kakaopulver vermengen und fein pürieren. Wenn es cremiger werden soll, mehr Kokosöl hinzufügen und nochmal pürieren. Bei Bedarf mit mehr Ahornsirup nachsüßen.

Nach dem gleichen Prinzip kann man übrigens Erdnussbutter selber machen. Statt Haselnüssen und Macadamianüssen verwendet Ihr dann Erdnüsse (ungesalzen und roh).

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Aufs Brot gestrichen …

In Anlehnung an den Mandel-Chia-Aufstrich gibt es wieder einmal einen veganen Aufstrich.

In ein schönes Glas abgefüllt und lieb beschriftet, machen sich die selbst gemachten Aufstriche auch super als Geschenk. Genau das Richtige also für Livs Blogevent “Handgemacht von Herzen“.
Handgemacht von Herzen vom 01.07.-31.07.2014

Weiße-Schoko-Macadamia-Aufstrich

Zubereitungszeit:

ca. 15 Minuten

Backzeit:

15 Minuten

Schwierigkeit:

normal


Zutaten:

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Zubereitung:

Macadamianüsse und Ahornsirup gut vermengen. Im Backofen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausbreiten und bei 200 °C ca. 15 Minuten backen. Im Wasserbad die Kakaobutter währenddessen schmelzen. In einer Schüssel die gebackenen Zutaten mit den restlichen Zutaten vermengen und fein pürieren. Eventuell mit Ahornsirup nachsüßen. In ein Glas füllen und für 1,5 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Masse fest wird. Noch einmal umrühren, damit sich die Kakaobutter nicht absetzt.

Bei Zimmertemperatur lagern und bald verbrauchen.

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

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