Histamin-Pirat

Tipps & Rezepte zum Leben mit Histaminintoleranz

Kategorie: Snack (Seite 2 von 6)

Urlaubsfeeling inklusive …

Heute gibt es schon mal einen Vorgeschmack – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Sommer, Urlaubsfeeling inklusive. Ich wollte schon immer mal Biskuitrollen machen und habe mich jetzt daran gemacht. Diese Biskuitrolle ist vegetarisch (kommt ohne Gelatine aus), aber ist vielleicht nicht wirklich hundertprozentig “histamintauglich”, denn es sind Bananen drin. Und Bananen sind immer so eine Sache bei HIT.

Meine Erfahrung, was Bananen angeht, ist, dass Bananen a) in geringen Mengen ab und an schon gehen und das vor allem b) wenn sie noch nicht hundertprozentig reif sind, also noch ein bissl grün oben am Ansatz sind. Im Zweifelsfall lasst Ihr die Biskuitrolle doch aus und träumt Euch so an den Strand bzw. Ihr reduziert auf lediglich eine Banane in der Füllung. Es ist eben doch individuell zu beurteilen, was Euch bekommt.

Vorher gut gekühlt, eignet sich diese Rolle auch für ein leckeres Picknick im Freien, vor allem jetzt, wo es noch nicht ganz so heiß ist. Deshalb bringe ich diese frühlingsfrische Biskuitrolle mit Sommervorgeschmack mit zur Geburtstags-Frühlingssause von Natascha. Ihr Blog feiert nämlich einjähriges Bestehen und das soll gebührend gefeiert werden.

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Diese leckere Biskuitrolle bringt einen gaumentechnisch direkt an den Strand, in die Sonne, ja, ich kann das Meer förmlich schon rauschen hören und eine salzige Brise weht mir um die Nase … Daher passt die Biskuitrolle perfekt zu Michaels Blogevent auf LAPATIsserie: “Urlaub als Foodie“.

Bananen-Kokos-Chia-Biskuitrolle (vegetarisch)

Zubereitungszeit:

ca. 50 Minuten Arbeitszeit & 2 Stunden Auskühlzeit

Schwierigkeit:

normal


Zutaten für 1 Rolle:

Biskuit:

  • 80 g Kokosraspeln
  • 4 Eier
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1 Pr. Salz
  • 3 EL Dinkelmehl
  • 2 EL Speisestärke, ich habe Maisstärke verwendet
  • (ca. 2 EL Rohrohrzucker für das Geschirrtuch)

Füllung:

  • 1 gestr. TL Agar-Agar*
  • 400 g Vanillejoghurt (ich habe einen Heumilchjoghurt verwendet, der ohne Bindemittel wie Carrageen, Pektin oder so auskommt)
  • 1-2 Bananen
  • 1 gr. Dose Kokosmilch (400 ml), unbedingt ohne Bindemittel kaufen, z. B. von Dr. Goerg* oder Alnatura*
  • 2 EL Staub- bzw. Puderzucker (gibt’s auch von Rohrohrzucker)
  • 2-3 EL Chiasamen


Zubereitung:

  1. Am Tag vorher: Die Kokosmilchdose in den Kühlschrank stellen.
  2. Am Tag der Zubereitung: Die Kokosraspeln ohne Fett kurz in der Pfanne anbrutzeln bis sie leicht duften (1-3 Minuten auf kleiner Flamme).
  3. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
  4. Die Eier trennen. Das Eigelb mit Zucker schaumig rühren (mit dem elektrischen Handrührgerät), das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen (auch mit dem elektrischen Handrührgerät).
  5. Vorsichtig alle Zutaten für den Biskuitteig mit dem Schneebesen (von Hand) vermengen.
  6. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und für ca. 15 Minuten backen.
  7. Sofort aus dem Ofen nehmen. Auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen, das Backpapier abziehen und den Teig mit dem Geschirrtuch aufrollen. So auskühlen lassen.
  8. Die Kokosmilchdose öffnen. Das Feste abnehmen und in einer Schüssel sammeln. Mit dem elektrischen Handrührgerät steif schlagen, so wie man es mit Schlagsahne bzw. Schlagobers tun würde. Tipp: Dieses Feste, mit etwas Zucker so aufgeschlagen, kann man tatsächlich als veganen Schlagsahne- bzw. Schlagobers-Ersatz nutzen – nur so als Idee fürs nächste Mal 🙂
  9. Die Banane(n) schälen, halbieren und in schmale Scheiben schneiden.
  10. Ca. 3-4 EL vom Kokossaft nehmen und das Agar-Agar darin einrühren. In einem kleinen Topf zum Kochen bringen (dauert nur ca. 2-3 Minuten).
  11. Das Agar-Agar sofort mit der Kokossahne, dem Vanillejoghurt, Puder-/Staubzucker, Chia-Samen und den Bananenstücken vermengen. Kalt stellen.
  12. Die ausgekühlte Biskuitteigrolle abrollen und großzügig mit der Joghurt-Creme-Füllung bestreichen und wieder aufrollen. Kalt stellen bis zum Servieren.
  13. Nach Belieben z. B. mit Kokosraspeln verzieren.

Tipp:

Nach Fertigstellen die Biskuitrolle am besten noch zugedeckt ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Sie ist dann noch saftiger und homogener. Sie lässt sich dann auch besser schneiden.

Die restliche Kokosmilch kann in Smoothies, Suppen, Saucen, Currys, Risottos/Hirsottos etc. verwendet werden.

Nicht vergessen: Bis zum 20.5. habt Ihr noch Gelegenheit bei meinem Chia-Event mitzumachen.

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Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Kindheitserinnerungen…

Tina von Lecker & Co veranstaltet gerade ein Blogevent ganz nach meinem Geschmack. Es geht um Kindheitserinnerungen. Damit begeht Tina ihren ersten Bloggeburtstag.

Und es gibt viel zu wenig kindertaugliche Rezepte auf dem Blog, wie ich finde, oder? Heute soll sich daher mal wieder eines dazu gesellen. So wie es schon einmal Milchreis gab, gibt es heute Milchnudeln. Das ist eine Spezialität, die es v. a. bei meiner Oma gab, als ich klein war. Wenn Ihr Reisnudeln oder dergleichen verwendet, ist das Rezept auch glutenfrei. Ansonsten kann ich Euch die Dinkelnudeln von Naturata* empfehlen.

Milchnudeln mit Apfelkompott

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten + ca. 10 Minuten für das Kompott

Schwierigkeit:

normal

Zutaten für 1–2 Personen:

  • Dinkel- ODER Reisnudeln – individuelle Menge (nach Verträglichkeit)
  • Milch
  • Gewürze wie Zimt und Kardamom – wer Zimt nicht verträgt, versucht es vielleicht nur mit Kardamom, hiermit haben wir etwas bessere Erfahrungen gemacht
  • Süße nach Belieben, ich verwende gerne etwas Ahornsirup
  • 1 Prise Salz
  • ein gr. Apfel oder 2 kl. Äpfel
  • etwas Wasser

Zubereitung:

Zuerst das Apfelkompott vorbereiten. Dazu den Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. In einen Topf geben und einen Schluck Wasser hinzugeben, so dass die Apfelstücke nicht ganz bedeckt sind. Den Apfel weich kochen. Wer es ganz musig mag, kann den Pürierstab verwenden, ich mag es manchmal noch etwas stückig. Nach Belieben mit Zimt und/oder Kardamom und einem Schluck Ahornsirup abschmecken. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Für die Milchnudeln etwas Milch in einem Topf erhitzen und die Nudeln hineingeben und aufkochen lassen. Unter stetem Rühren die Nudeln auf kleiner Flamme weich kochen. Wieviel Milch Ihr braucht, hängt von der Nudelmenge ab. Ich gebe meist während des Kochvorgangs noch etwas Milch dazu, so wie man beim Risotto-Kochen stets etwas Wasser bzw. Brühe hinzugibt.

Wenn die Nudeln die richtige Konsistenz erreicht haben, mit einer Prise Salz, Zimt und/oder Kardamom und Ahornsirup abschmecken. Die Prise Salz nicht vergessen. Meine Oma hat immer gesagt, wo Süßes dabei ist, muss auch Salz dran.

Die Milchnudeln mit Apfelkompott servieren.

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Hier seht Ihr Shaolin, die kleine Krebspatientin, kurz nach ihrer Ankunft bei uns. Sie war ca. eine Woche hier, als ich dieses Bild aufgenommen habe. Noch ganz mager. Das Tellerchen im Hintergrund war damals ihr Lieblingsnapf und sie hat partout von dem essen wollen. Ursprünglich war das mal mein Kinderbreiteller, eben bei meiner Oma. Ich war gut erstaunt, als ich erwachsen war und Oma mir den Teller zu Weihnachten vermacht hat, wie klein der doch ist! Mir kam der als Kind immer riesig vor. Für Shaolin hat er eine gute Größe und so wird der Kinderbreiteller also weitergegeben 😉

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 7): Deftige Muffins & Buchrezension …

Glutenfreie Brokkoli-Feta-Muffins und noch eine Buchvorstellung

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Auch heute gibt es wieder eine Buchvorstellung und ein passendes Rezept dazu. Ich bin ein bisschen in Verzug mit meinen glutenfreien Info-Wochen.

Mindestens ein glutenfreies Brot habe ich noch für Euch und wahrscheinlich noch ein paar Kleinigkeiten 😉

Heute gibt es glutenfreie, deftige Muffins frei nach einem Rezept aus dem Buch “Glutenfrei backen”* von Simone Stefka, erschienen im Pala-Verlag. Ich habe die Mehlsorten leicht angepasst, aber Ihr habt hier auch selbst freie Hand. Wenn Ihr andere glutenfreie Mehlsorten besser vertragt, könnt Ihr natürlich auch die nehmen.

Ich habe die Muffins eifrei gemacht. Sie sind aber aufgrund des Fetas nicht vegan und auch nicht laktosefrei, aber glutenfrei, vegetarisch und natürlich histaminarm. Weiter unten erfahrt Ihr mehr zum Buch und es gibt noch eine kleine Mehlsorten Warenkunde. Zu Bindemitteln und Histaminintoleranz gibt es demnächst noch einen extra Beitrag.

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Zubereitungszeit:

ca. 15 Minuten + ca. 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach


Zutaten:

  • 250 g gegarter Brokkoli
  • 1 Pr. Kreuzkümmel (optional)
  • Chiasamenmix als Ei-Ersatz: 3 EL Chiasamen mit 9 EL Wasser etwas quellen lassen
  • 50 g Quinoamehl
  • 10 g Hanfmehl
  • 80 g Reismehl*
  • 20 g Braunhirsemehl
  • 1 TL Backpulver (glutenfrei)
  • ca. 130 g Feta
  • 80 g Maisstärke
  • 80 g Kartoffelstärke
  • ca. 120 ml Wasser
  • Kürbiskerne zum Bestreuen

Zubereitung:

Zuerst den Chiasamenmix mit Wasser anrühren, beseite stellen und etwas quellen lassen.

Den gegarten Brokkoli mit Kreuzkümmel würzen und in der Küchenmaschine zerkleinern oder sehr klein schneiden.

Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Die flüssigen Zutaten, inklusive Chiasamenmix, gut verrühren und dann Mehl und Brokkoli hinzufügen. Den Feta in die Masse bröseln. Dann Backpulver hinzugeben und unterrühren.

Muffinformen mit Teig füllen, Kürbiskerne über jeden Muffin streuen und ca. 20 Minuten backen.


Tipp:

Die Muffins sind super als Frühstück oder als Snack für unterwegs.

Buchrezension:

Das Buch besticht nicht nur mit vielen glutenfreien Rezepten für Brot, Kuchen und Kleingebäck, sondern vor allem mit einem umfassenden Teil zum Thema Warenkunde und sonstigen Informationen rund ums glutenfreie Backen.

  • Was ist glutenhaltig und sollte gemieden werden?
  • Was ist glutenfrei?
  • Was ist anders beim Backen ohne Gluten?
  • Welche Mehlsorten und Bindemittel gibt es eigentlich?

All diese Fragen und mehr werden im Buch beantwortet und damit ist es ein Fundus für alle EinsteigerInnen, aber auch Fortgeschrittene des glutenfreien Backens. Im Buch werden ausschließlich einzelne Mehlsorten verwendet und KEINE Fertigmischungen. So kann man selbst kreativ werden, neue Sorten ausprobieren und neu kombinieren. Außerdem hat man hier bei Doppel-Intoleranzen (z. B. mit zusätzlich HIT) volle Kontrolle darüber, was in den Teig kommt.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es trotzdem: Nicht alle Rezepte sind histaminarm, vor allem die Brote sind alle mit Hefe gebacken. Ich muss hier noch Rezepte anpassen und ausprobieren und werde dann für Euch berichten. Beim Kuchen und Kleingebäck gibt es aber einiges, das mit nur kleinen Anpassungen absolut HIT-tauglich ist.

Das Buch kommt, wie schon das andere Buch vom Pala-Verlag, das ich Euch vorgestellt habe*, ganz ohne Fotos aus, ist aber illustriert.

Welche glutenfreien Mehlsorten es gibt, habe ich hier für Euch zusammengetragen. Natürlich ist die Liste nicht vollständig. Es gibt daneben noch so viele Nuss- und Samenmehle wie Hanfsamenmehl, Kürbiskernmehl*, Chiasamenmehl usw.

Einige Mehlsorten werden im Buch von Simone Stefka genauer beleuchtet und zwar auch auf ihre Backeigenschaften hin.

  • Maismehl und auch Masa Harina (aus weißen Maiskörnern), Polenta und Maisstärke machen den Anfang.
  • Weiter geht es mit einem Nachtschattengewächs, der Kartoffel. Kartoffeln kann man auch zum Backen verwenden, eine besondere Rolle spielt Kartoffelstärke, auch als Kartoffelmehl im Handel.
  • Dann gibt es eine kleine Warenkunde rund um Reis. Hier gibt es nicht nur Reismehl, sondern auch Klebreismehl (meist nur in asiatischen Lebensmittelläden erhältlich) mit besonders hohem Quellungs- und Verdickungsvermögen.

Andere Mehlsorten, die erwähnt werden:

  • Hirse: Hirsemehl macht die Backwaren leicht und locker, aber auch krümelig. Bei ohnehin lockeren Teigen sollte daher nur ca. 20 Prozent Hirsemehl enthalten sein.
  • Teff (auch Zwerghirse) ist sehr nährstoffreich. Es gibt helles, dunkles und rotes Teffmehl, die geschmacklich alle etwas unterschiedlich ausfallen. Helles erinnert ein wenig an Kastanienmehl, dunkles schmeckt etwas nach Haselnuss.
  • Buchweizen
  • Quinoa und Amaranth binden viel Flüssigkeit und sollten daher nur anteilig (ca. 30 Prozent) der Gesamtmehlmasse verwendet werden.
  • Sojabohne
  • Kichererbsen sind hier meist nur in einer Form erhältlich. Neben den Kichererbsen, die wir kennen, gibt es in Asien noch kleinere Sorten, die eher bräunlich sind. Schmeckt als Mehl zart und nussig. Was HIT angeht, müsst Ihr individuell austesten, ob Ihr diese Hülsenfrucht vertragt.
  • Kastanienmehl schmeckt leicht nussig-säuerlich. Das Mehl wird schnell ranzig und sollte daher rasch verbraucht werden.
  • Hanfsamenmehl färbt das Gebäck dunkelgrün und schmeckt stark nussig. Kann als geschmacksgebende Zutat beigemengt werden.

Folgende Mehlsorten möchte ich noch ergänzen:

  • Kürbiskernmehl färbt das Gebäck grün (als wäre Matcha im Teig enthalten) und schmeckt leicht nussig. Ich verwende es neben Hanfsamenmehl sehr gerne als geschmacksgebende Zutat.
  • Sesammehl schmeckt nussig, leicht bitter. Muss bei HIT individuell ausgetestet werden.
  • Mandel- und Haselnussmehl eignen sich sehr gut für süßes Gebäck. Nicht jede/r verträgt die beiden Mehlsorten mit HIT. Auch hier heißt es wieder: in kleinen Mengen testen.

Ein paar Praxistips der Autorin:

  • Beim glutenfreien Backen sollte der Ofen unbedingt vorgeheizt werden.

Wird der Teig in den heißen Innenraum geschoben, kann so bereits in den ersten Minuten Feuchtigkeit aus dem Teig verdampfen. Der Innenraum des Ofens füllt sich mit Dampf. Dadurch überträgt sich die Hitze besser auf den Teig und es bildet sich eine schöne, braune Kruste. Ohne Dampf ist die Wärmeleitung viel schlechter, die Oberfläche des Teiges benötigt viermal länger bis zum Beginn des Backvorgangs und trocknet stark aus.

  • Brot direkt nach dem Backen aus der Form stürzen.

Unmittelbar nach dem Backvorgang ist die Feuchtigkeit im Brot sehr ungleich verteilt: Die Kruste ist sehr stark ausgetrocknet, während das Innere noch fast so viel Feuchtigkeit wie der rohe Teig enthält, etwa vierzig Prozent. Tatsächlich verliert das Brot erst jetzt, während des Auskühlens, etwa zehn bis zwanzig Prozent seines Eigengewichts an Wasser. Das Feuchtigkeitsverhältnis von Kruste zu Krume gleicht sich aus.

  • Eiweiß aufschlagen für einen lockeren, zarten Teig. Erst zum Schluss den Eischnee unterheben.
  • Fertiges Brot in Scheiben schneiden und einfrieren und bei Bedarf frisch auftoasten. Glutenfreies Brot verdirbt schneller als “normales” und sollte daher rasch verbraucht werden oder man friert eben portionsweise ein und taut die Scheiben dann bei Bedarf frisch im Toaster auf.

Alles in allem ist das Buch von Simone Stefka ein super Handbuch zum glutenfreien Backen, sowohl für EinsteigerInnen als auch für Fortgeschrittene. Es gibt zahlreiche Praxistips und Erklärungen rund ums glutenfreie Backen. Viele Rezepte lassen sich einfach an die Bedürfnisse mit Histaminintoleranz anpassen oder sind sogar histaminarm. Es gibt keine veganen Rezepte im Buch, da in der Regel Eier als Bindemittel verwendet wurden.

Demnächst gibt es ein paar Infos speziell zu Bindemitteln und HIT bei mir auf der Seite.

Zusammenfassung:

  • um die 120 glutenfreie Rezepte
  • 220 Seiten, 16,00 Euro
  • illustriert, keine Fotos
  • keine Fertigmehlmischungen
  • viele praktische Tips und Warenkunde
  • von einer selbst Betroffenen geschrieben
  • nicht alles ist histaminarm
  • leider keine veganen Rezepten
  • Kaufempfehlung: bei Zöliakie/Glutenunverträglichkeit, Glutensensitivität: ja
  • bei HIT: ja, mit Einschränkungen

Ich bedanke mich beim Pala-Verlag für das gratis zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Die gemachten Aussagen entsprechen meinen eigenen Ansichten und sind nicht vom Verlag, der Autorin oder anderen beeinflusst worden.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Nachgebacken – Glutenfreie Info-Wochen (Teil 6) …

Nachgebacken: Glutenfreies Quinoa-Reis-Brot

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Dieses tolle Rezept habe ich bei Sandra von Pures Genießen entdeckt und ein klein wenig abgewandelt.

Bei ihr auf der Seite findet Ihr viele Infos zum glutenfreien Backen, über Fruktoseintoleranz sowie ein paar Sachen zum Thema Histaminintoleranz.

Andere glutenfreie, histaminarme Brotrezepte findet Ihr zum Beispiel bei Xaver von Histaminentzug. Seine Seite ist noch jung, aber wächst stetig. Da kommt sicher noch einiges Interessantes hinzu.

Wer mit Gluten Probleme hat und dennoch mit Quinoa Probleme hat – Kreuzreaktionen sind bei Quinoa möglich, obwohl es an sich glutenfrei ist – kann auch ein anderes glutenfreies Mehl verwenden.

Agar-Agar und der Chiasamenmix werden als natürliche Bindemittel gebraucht, wofür sonst Gluten zuständig wäre.

Wenn Ihr Agar-Agar kauft, achtet darauf, 100 Prozent Agar-Agar zu kaufen. Es gibt mittlerweile Gelierhilfen bzw. Bindemittel, die mit Agar-Agar beschriftet werden, aber meist noch andere Bindemittel enthalten, die bei HIT nicht so gut sind.

Dieses Brot schmeckt recht neutral, so wie ein normales Brot eben. Gerade für Leute, die erst anfangen glutenfrei zu backen, ist hier der Umstieg wohl geschmacklich sehr leicht.

Da es ein Kastenbrot mit einem also noch etwas flüssigen Teig ist, eignet sich dieses Rezept super für Glutenfrei-Back-Anfänger. Generell braucht man beim glutenfreien Backen etwas mehr Flüssigkeit und so sind feste Brotlaibe schnell zu hart. Am besten haltet Ihr Euch beim glutenfreien Backen recht genau an die Zutatenangaben, so sehr ich auch sonst lieber “frei Schnauze” backe.

Vom Agar-Agar nehmt Ihr wirklich nur die angegebene Menge, sonst wird das Brot “matschig” bzw. zu klebrig.

Zubereitungszeit:

ca. 10 Minuten + ca. 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten:

  • 190 g Reismehl*
  • 150 g Quinoamehl
  • 2 geh. TL glutenfreies Backpulver
  • 1 TL Agar-Agar*
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Brotgewürz (ich habe Kümmel und Fenchelsamen verwendet)
  • 1 Handvoll Kürbiskerne und Sesam (dunkel) zum Bestreuen
  • 480 ml Wasser
  • 2 EL Chiasamenmehl + 6 EL Wasser

Zubereitung:

Zuerst den Chiasamenmix mit Wasser anrühren, beseite stellen und etwas quellen lassen.

Währenddessen die trockenen Zutaten mischen, dann den Chiasamenmix und die flüssigen Zutaten hinzugeben. Alles gut mit dem Handrührgerät oder einem großen Schneebesen verrühren.

Den Teig in eine gefettete (z. B. mit Kokosöl) Kastenform geben.

Mit Kürbiskernen und schwarzem Sesam bestreuen.

Bei 180 °C Umluft ca. 50 Minuten backen.

Etwas auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 9): Grün, ja, grün …

Glutenfreies Quinoa-Reis-Hanf-Kürbiskern-Maroni-Brot

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In Anlehnung an das letzte glutenfreie Brot, gibt es heute ein ähnliches Rezept, allerdings mit sehr viel mehr leckeren Zutaten. Dieses Brot schmeckt etwas nussig (nicht alle Nüsse sind bedenklich bei HIT). Der eigentliche Knaller ist die grüne Farbe! Außerdem sind Maronistückchen im Brot, die für das besondere Etwas sorgen. Dieses Brot gehört zu meinen Lieblingsrezepten. Sowohl süßer als auch deftiger Brotbelag passt dazu.

Ein super Rezept, um sich auch so langsam, aber sicher von der Maroni-Saison zu verabschieden.

Zubereitungszeit:

ca. 10 Minuten + ca. 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten:

  • 140 g Reismehl*
  • 130 g Quinoamehl
  • 5 g Kastanienmehl
  • 15 g Hanfsamenmehl
  • 40 g Kürbiskernmehl
  • 2 geh. TL glutenfreies Backpulver
  • 1 TL Agar-Agar
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Brotgewürz (ich habe Kümmel und Fenchelsamen verwendet)
  • heller und dunkler Sesam zum Bestreuen
  • 10 Esskastanien
  • 240 ml Wasser
  • 240 ml Milch bzw. pflanzliche Milch, z. B. Mandel- oder Hafermilch
  • 2 EL Chiasamenmehl + 6 EL Wasser

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Zubereitung:

Die Esskastanien oben kreuzförmig einritzen – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für ca. 17 Minuten bei 180-200 °C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Auskühlen lassen. Das Essbare aus der Schale puhlen.

Dann den Chiasamenmix mit Wasser anrühren, beiseite stellen und etwas quellen lassen.

Die Esskastanien in kleine Stücke hacken.

Die trockenen Zutaten mischen, dann den Chiasamenmix, die gehackten Esskastanien und die flüssigen Zutaten hinzugeben. Alles gut mit dem Handrührgerät oder einem großen Schneebesen verrühren.

Den Teig in eine gefettete Kastenform geben.

Mit Sesam bestreuen.

Bei 180 °C Umluft ca. 50 Minuten backen.

Etwas auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 3): Verstecktes Gluten (+Guacamole-Rezept) …

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 3):

Verstecktes Gluten

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Auch heute soll es wieder um glutenfreie Ernährung gehen.

Eigentlich sollte glutenfreie Ernährung gar kein Problem sein, was die Einkaufsliste angeht, denkt man, denn schließlich ist Gluten ein reines “Getreideproblem”. Du verzichtest also auf “normales”, sprich glutenhaltiges Brot, “normale” Pasta, Kekse usw.

Eine Auflistung der glutenhaltigen und glutenfreien Mehle findest Du hier.

All die oben genannten Backwaren lassen sich mittlerweile auch selber glutenfrei machen oder Du kaufst entsprechende Fertigbackwaren (was im Falle der Doppelbelastung mit Histaminintoleranz aber leider nicht so einfach ist. Stichwort: Bindemittel).

Dann stellst Du jedoch fest, dass es mit Einfach-auf-reguläre-Backwaren-Verzichten nicht getan ist. Warum?

Viele Fertiggerichte, die eigentlich nicht nach Getreide aussehen, enthalten Gluten. Manches Tiefkühlgemüse, Saucen bzw. Ketchup, manche Frischkäsezubereitungen mit Kräutern, Gewürzmischungen/Brühpulver/Tütensuppen, Backpulver, Eiskrem oder auch Pommes Frites und Chips enthalten manchmal Gluten zum Andicken oder damit eine bessere Kruste entsteht. So werden beispielsweise Pommes Frites oder Kroketten oft mit Mehl bestäubt. Aber auch in manchen Wurstwaren findet sich Gluten und sogar in einigen Kosmetikprodukten wie Lippenbalsam oder Zahnpasta [auf Begriffe wie Triticum (Weizen, z. B. Triticum aestivum, Triticum vulgare), Hordeum (Gerste) oder Avena (Hafer) achten]. Seitan, ein veganes Fleischersatzprodukt, enthäl übrigens auch aus Gluten.

Und da wird’s dann also schon unübersichtlich.

Seit 2005 müssen Hersteller ausweisen, wenn Gluten enthalten ist, aber auch das nicht immer. Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht betreffen v. a. die Verzuckerungsprodukte, d. h. aus Weizenstärke gewonnene Zucker, die in vielen Lebensmitteln eingesetzt werden. Einige Hersteller geben bei diesen Verzuckerungsprodukten das glutenhaltige Ausgangsmaterial an, andere nicht.

Wirklich ganz sicher ist man eigentlich nur mit dem “Glutenfrei”-Symbol der DZG:

Glutenfrei_Symbol

Glutenfrei-Siegel DZG

Doch nicht jeder Lebensmittelhersteller kann oder will sich das Siegel leisten.

Daher heißt es wie bei der Histaminintoleranz erst einmal “Das Kleingedruckte lesen” und am besten so viel selbst machen wie möglich und auf Fertigprodukte verzichten.

Apropos selber machen, auch heute habe ich wieder ein schnelles Rezept. Da Avocado und Zitronensaft enthalten sind, markiere ich es aber als

*** nicht histaminarm ***

Guacamole

Zubereitungszeit:

ca. 10 Minuten

Schwierigkeit:

einfach


Zutaten für ein Glas:

  • 1 reife Avocado
  • 1 feingehackte Zehe Knoblauch
  • 1 TL Zitronensaft
  • Gewürze, z. B. Kreuzkümmel, Curcuma
  • Salz & Pfeffer

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Zubereitung:

Die Avocado schälen und das Fruchtfleisch in eine Schüssel schneiden. Mit einer Gabel die Masse zerdrücken und mit dem Knoblauch, den Gewürzen und Zitronensaft mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Tipp:

Es ist manchmal ein bisschen eine Glückssache, eine Avocado zu erwischen, die gerade reif – nicht mehr, nicht weniger – ist. Mein Tipp: Reife Avocados sind dunkler, fast ein bisschen bräunlich außen und auch schon ein bisschen weich (geben leicht nach, wenn man mit dem Finger gegen die Schale drückt).

Wenn Du das “Nubsi” am oberen Ende abmachst, sollte es darunter grün sein, nicht braun. Sonst ist die Avocado zu reif. Hier siehst Du, was ich meine:

Solltest Du eine Avocado erwischt haben, die noch nicht ganz reif ist und daher noch zu hart ist, kannst Du sie zur Not auch in Streifen auf ein Brot schneiden. Bisher ist es mir einmal passiert, dass ich eine harte “Nuss” erwischt habe.

Das bisschen Zitronensaft ist übrigens nicht nur für den Geschmack da, sondern dient vor allem dazu, dass der Avocadoaufstrich nicht braun wird. Das gleiche Prinzip funktioniert auch bei Apfelscheiben, die nicht so schnell braun werden sollen: ein paar Tropfen Zitronensaft drauf, fertig.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Knusprige Chia-Liebe…

Vegane Chia-Vanille-Kekse (laktosefrei, histaminarm)

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ein Blech:

  • 25 g Chiasamen
  • 5 EL Wasser
  • 120 g Kokosöl
  • 1 Pr. Salz
  • 100 g Rohrohrzucker oder Kokosblütenzucker & Inhalt einer Vanilleschote ODER 70g Kokosblütenzucker, 15g selbst gemachten Vanillezucker und 1-2 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL Backpulver
  • 150 g Dinkelmehl*

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Zubereitung:

Chiasamen mit Wasser mischen und Kokosöl einrühren. Eine Prise Salz, Kokosblütenzucker, selbst gemachten Vanillezucker und etwas Ahornsirup dazugeben. Backpulver und Dinkelmehl mischen und löffelweise dazu geben und immer schön rühren.

Zu Kugeln formen, flach drücken und ca. 15-20 min bei 180 °C backen.

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(So ähnlich entdeckt auf Isi’s Vlog)

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Vegane Weihnachtsbäckerei…

Bei Freude am Kochen läuft gerade ein tolles Blogevent, wie ich finde. Gesucht werden vegane Rezepte für die Weihnachtsbäckerei.

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Und diese Kekse passen ganz fabelhaft zum Event. Sie sind nämlich nicht nur vegan – kommen also ohne Ei, Kuhmilch und Butter aus – sondern sind auch noch histaminarm, glutenfrei und laktosefrei – und lecker natürlich. Dekorieren könnt Ihr nach Belieben, z. B. mit (weißer) Schokolade* (gibt’s mit Reismilch auch vegan*) oder ganz einfach Staub- bzw. Puderzucker oder selbst gemachten Zuckerstreuseln.

Und da zum wiederholten Male Esskastanien verarbeitet wurden und ich noch einiges mehr in Planung habe, dachte ich, Ihr habt vielleicht Lust, auch etwas aus den braunen, herzförmigen Alleskönnern zu machen?

Und so starte ich also in die Maroni-Wochen.

Bei mir findet Ihr bisher neben den Keksen von heute

Falls Ihr mitmachen wollt, bindet einfach den Banner in Euren Beitrag ein (bitte keine Archivbeiträge), verlinkt auf das Event und hinterlasst unten einen Link zu Eurem Beitrag im Kommentarfeld.

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Zu gewinnen gibt es leider diesmal nichts, aber vielleicht bekommen wir eine interessante Maroni-Rezepte-Sammlung hin. Das Event läuft vorerst bis Weihnachten. Ich werde eine Zusammenstellung erstellen, wo Ihr alle Rezepte auf einen Blick findet.

Kastanienkekse (glutenfrei, laktosefrei, histaminarm & vegan)

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 2 Bleche:

  • 10 Esskastanien
  • 200 ml Kokosmilch* (oder eine andere pflanzliche Milch, die Ihr vertragt)
  • 2 EL Chiasamenmehl* + 8 EL Wasser = Ei-Ersatz
  • 30 g Kastanienmehl
  • 155 g Kokosmehl (wer es nicht so sehr maronilastig will, kann auch nur Kokosmehl nehmen)
  • 80 g Kokosöl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 40 g Kokosblütenzucker
  • 10 g selbst gemachter Vanillezucker
  • 1 Pr. Zimt & Kardamom, wenn Ihr das vertragt
  • 1 EL Ahornsirup

Zubereitung:

Die Esskastanien oben kreuzförmig einritzen – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für 20-25 Minuten bei 180-200 °C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Das Essbare aus der Schale puhlen und mit 100 ml Milch pürieren.

Den Ei-Ersatz aus Chiasamenmehl ansetzen.

Alle Zutaten zu einem Teig kneten und mit dem Nudelholz ausrollen. Evtl. müsst Ihr das Nudelholz noch mit Mehl bestreuen, damit der Teig nicht kleben bleibt. Kekse ausstechen.

Tipp: Aus Teigresten könnt Ihr Kipferl formen.

Bei 190 °C ca. 20 Minuten backen. Nach Belieben verzieren oder pur genießen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Winterkäsekuchen…

Ich bin ja generell ein großer Käsekuchen- und Streusel-Fan, wenn es um Kuchen geht. Aber dieser hier hat es mir besonders angetan. Sooo lecker! Wirklich. Etwas aufwändig, aber es lohnt sich. Es gibt ja bereits Rezepte für Käsekuchen auf dem Blog. Dieser hier ist aber der erste, der seinem Namen gerecht wird und tatsächlich “Käse” enthält, nämlich mit Frischkäse und so kommt er ohne Puddingpulver aus.

PS: Pssst, das ist mein neuer Lieblingskuchen 🙂

Maroni-Käsekuchen mit Knusperboden

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten + ca. 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für 1 Springform:

Für den Boden:

  • ca. die Hälfte der hier angegeben Zutaten (oder sogar etwas weniger als die Hälfte)

Dabei könnt Ihr zusätzlich beim Zucker sparen. Ich habe weit unter 100 g verwendet. Statt Butter habe ich Kokosöl genommen.

Für die Füllung:

  • ca. 20-25 Maroni
  • 1 Ei
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • 25 g selbst gemachter Vanillezucker
  • 10 g Ahornsirup
  • 2 TL (gestrichen) Maisstärke
  • 430 g Frischkäse (ohne Johannisbrotkern- und Guarkernmehl)
  • Kardamom und Zimt (wenn es vertragen wird), den Inhalt einer Vanilleschote
  • 1/2 Becher Vanillejoghurt (entspricht ca. 100 g)

Zubereitung:

Die Maroni oben kreuzförmig einritzen und im Backofen bei 180-200 °C für 25 Minuten backen, dabei einmal wenden.

Die Zutaten für den Boden zubereiten wie im Rezept angegeben. Statt Keksen backen wir aber einen Boden, daher mit dem Teig eine Springform am Boden auskleiden, an den Rändern etwas hochlegen. Für 10 Minuten backen (kann zum Schluss, wenn noch 10 Minuten übrig sind, zu den Maroni in den Backofen gegeben werden).

Das Ei mit dem Zucker, Ahornsirup und Vanillezucker verrühren. Maisstärke, Gewürze und Frischkäse unterheben.

Die Springform mit Boden und die Maroni aus dem Backofen nehmen und die Maroni schälen. Die Maroni zusammen mit dem Joghurt pürieren. Zu den restlichen Zutaten geben und unterrühren.

Die fertige Füllmasse auf den Boden in die Springform geben und gleichmäßig verteilen.

Bei 170 °C ca. 50 Minuten backen. Vor dem Auslösen aus der Form, auskühlen lassen, sonst bricht der Kuchen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Wie vom Markt…

O.K., zugegeben, auch heute gibt es wieder ein Rezept, das es eigentlich nicht verdient hat, “Rezept” genannt zu werden, denn Ihr müsst, um das Folgende nachzumachen, nicht einmal den Kochlöffel schwingen. Weil es aber so super lecker ist, muss es eben doch auf den Blog.

Warme Maroni aus dem Ofen

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten inkl. Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten:

  •  Maroni so viele Ihr wollt

Zubereitung:

Die Esskastanien oben kreuzförmig einritzen – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für 20-25 Minuten bei 180-200 °C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Zum Schluss das Essbare aus der Schale puhlen und noch warm genießen. Mmmh!

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

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