Histamin-Pirat

Tipps & Rezepte zum Leben mit Histaminintoleranz

Kategorie: Fisch

Puffer aus gekochten Kartoffeln …

Heute gibt es mal wieder ein besonders einfaches Rezept, das sich sowohl zur Resteverwertung als auch dann anbietet, wenn Du gerade nicht so viel im Kühlschrank hast. Wir haben die meisten der folgenden Zutaten ohnehin immer daheim – Du womöglich auch.

Da bei diesem Rezept Fisch verwendet wird, ist es nicht für alle verträglich. Je nach individueller Empfindlichkeit bitte den Räucherlachs einfach weglassen! Erwähnt sei jedoch, dass wir mit ein wenig Wildräucherlachs, sofern der nicht jeden Tag auf den Teller kommt, ganz gute Erfahrungen gemacht haben. “Normaler” Räucherlachs aus Aquakultur wird hingegen bei uns eher nicht vertragen. Wichtig ist zudem, eine einmal angefangene Packung möglichst bald zu verbrauchen.

Ähnliches gilt übrigens für Hüttenkäse. Der ist grundsätzlich recht histaminarm. Sobald eine Packung jedoch einmal angebrochen ist, verdirbt Hüttenkäse rasch. Während Frischkäse bei HIT schon mal 3–4 Tage im Kühlschrank gelagert und noch ohne Probleme gegessen werden kann, sollte Hüttenkäse, so unsere Erfahrung, doch innerhalb von 2 Tagen aufgebraucht werden.

So, nach dieser kurzen Vorbemerkung geht’s direkt in die Kombüse:

Kartoffelpuffer mit Wildräucherlachs und Hüttenkäsedip auf Blattsalat

Zubereitungszeit:

ca. 1 h

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 2 Personen:

  • ca. 300 g Kartoffeln
  • 1 Pck. Hüttenkäse (bio & natur)
  • 1 EL Milch
  • 1 EL Frischkäse (bio & natur)
  • 1 – 2 Scheiben Wildräucherlachs
  • ca. 6 Salatblätter grüner Batavia (für jeden Puffer eins)
  • 1 Ei
  • etwas Kartoffelmehl
  • Leinsamenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Kräutermischung nach Wahl bzw. Verträglichkeit
  • Öl zum Braten, z. B. Olivenöl

Zubereitung:

Anders als die meisten Puffer oder Reibekuchen, werden die folgenden aus gekochten Kartoffeln zubereitet. Ich mag das, weil sie dann nicht so faserig, aber auch weniger knusprig sind.

Je nach Hunger kannst Du mehr oder weniger der angegebenen Kartoffeln nehmen. Zur Resteverwertung bieten sich Kartoffeln vom Vortag an. Vorausgesetzt, Du hast sie direkt nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur in einen luftdichten Behälter* umgefüllt und in den Kühlschrank gestellt.

Tipp: Vor der weiteren Verarbeitung noch mal in ein Sieb geben und abspülen.

Du kannst natürlich auch direkt von der rohen Kartoffel weg starten. Dazu, wie gewohnt, Kartoffeln schälen und in kleine Würfeln schneiden und in leicht gesalzenem Wasser mit etwas Kümmel (optional) kochen. Anschließend abseihen und mit Wasser gründlich abspülen.

Tipp: Durch das Abspülen mit kaltem Wasser kühlen die Kartoffeln nicht nur schneller für die Weiterverarbeitung aus, sondern sie werden dadurch auch verträglicher. Histamin ist bekanntlich wasserlöslich.

Die Kartoffeln mit etwas Leinsamenöl (ca. 2 EL), Salz, Pfeffer und Kräutern in einer Schüssel mit einem Kartoffelstampfer* zerkleinern bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich mag es noch ein bisschen stückig. Mit einem Ei und etwas Kartoffelmehl vermengen, bis ein glatter Teig entsteht. Daraus kleine Kugeln formen, so als ob Du Klöße machen wolltest, diese dann flach drücken. Von beiden Seiten goldbraun braten.

Für den Dip Hüttenkäse mit Frischkäse, etwas Milch und ca. 1 EL Leinöl, Salz, Pfeffer und frischen Kräutern mit einer Gabel vermengen.

Salatblättern waschen und z. B. mithilfe einer Salatschleuder* trocknen.

Auf einem Teller je einen Puffer mit einem großzügigen Klecks Dip und einem daumengroßen Stück Räucherlachs auf einem Salatblatt anrichten. Mit frischen Kräutern, wie Kresse oder Petersilie, garnieren und servieren.

(c) Histamin-Pirat

Heute, heute wird’s was geben …

Auf dem ganz verschneiten Blog weihnachtet es schon ordentlich. Doch erst mit dem passenden Weihnachtsessen ist die Stimmung perfekt. Dieses Jahr hat der Histaminer versprochen, das Kochen zu übernehmen und hat natürlich prompt ein Menü gezaubert. Es gibt

Zanderfilet an Preiselbeer-Feta-Hollandaise und Wildräucherlachs mit Petersilkartoffeln und Brokkoli

Klingt schräg? Ist es auch 🙂 Schmeckt aber.

Der Histaminer hat eine besondere Vorliebe für unkonventionelle Geschmackskombinationen und ist erstaunlicherweise sehr viel mutiger am Herd als ich. Mutig ist für viele nicht zuletzt die Entscheidung, Fisch zu machen. Geht das denn überhaupt bei HIT?, werden einige fragen. Aber ja, sofern die Zubereitung stimmt – mehr dazu hier – und die Fischauswahl passt. Tatsächlich gibt es ein paar Fische, die bei HIT eher nicht so gut vertragen werden. Zu nennen wäre hier zum Beispiel Makrele und auch Thunfisch, der übrigens ebenfalls zur Familie der Scombridae gehört. Mit wendigen Raubfischen haben wir, sofern die Frische stimmt, meist gute Erfahrungen gemacht und Zander ist doch schon was Feines, so zum Fest.

Zubereitungszeit:

ca. 1 h

Schwierigkeit:

normal bis fortgeschritten

Zutaten für 2 Personen:

  • 6 – 8 Kartoffeln
  • 2 – 4 Zanderfilets
  • 1/2 Kopf Brokkoli – die Röschen
  • ein Bund Petersilie
  • ein paar Scheiben Wildräucherlachs
  • Saft von 2 Zitronen
  • etwas Dinkelmehl
  • ca. 40 g Butter
  • ca. 50 g Preiselbeermarmelade
  • 1 EL Hanfsamen
  • 1 TL Kräutermix “Pizza” (Oregano, Basilikum, Majoran etc.)
  • 3 Eigelb
  • 2 EL Feta
  • 1 EL Kokosmilch
  • Kümmel
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Öl zum Braten (z. B. Olivenöl)

Zubereitung:

Zunächst die tiefgefrorenen Zanderfilets unter warmem Wasser auftauen. Mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Innenseite mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft einreiben. Die Außenseite (mit Haut) in Dinkelmehl wälzen.

Kartoffeln schälen und in kochendem Salzwasser mit etwas Kümmel garen. Der Histaminer gibt noch ein paar Tropfen Olivenöl ins Wasser – wie wenn man Pasta machen würde.

Für die Sauce die kochenden Kartoffeln im Topf für ein Wasserbad nutzen. Wir haben so eine praktische Schmelzschale*, die man einfach in den Topf hängen kann. Darin nun die Butter zusammen mit der Marmelade zum Schmelzen bringen und gelegentlich verrühren. Den Saft einer Zitrone sowie die Eigelb, Kokosmilch, Hanfsamen, Kräutermix, eine Prise Zucker, eine Prise Kümmel sowie den Feta hinzugeben und gelegentlich umrühren.

In einem Topf leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Den Brokkoli bissfest garen (ca. 8 – 10 Minuten).

In einer Pfanne Öl erhitzen und die Zanderfilets von beiden Seiten braten – am besten mit Deckel oder Spritzschutz auf der Pfanne.

Kartoffeln in einem Sieb abseihen, Brokkoli abseihen und auf Tellern mit den Zanderfilets anrichten. Mit frischer Petersilie und etwas Wildräucherlachs garnieren und genießen.

Und was gibt es bei Euch zum Fest?

(c) Histamin-Pirat

Ein- und ausgewickelt…

Serviettenknödel mit zweierlei Saucen

 

Zubereitungszeit:

ca. 1,5-2h (inklusive Ruhezeit)

Schwierigkeit:

normal


Zutaten für 2-3 Personen:

Für die Serviettenknödel:

  • 350 g Semmeln oder Brot (ich nehme meist eins meiner Kastenbrote, ein halbes sind ca. 350 g)
  • 2 Eier
  • 300 ml Milch
  • Salz und Pfeffer
  • Petersilie
  • Kümmel
  • Fenchelsamen
  • Majoran
  • 1 kleingehackte Knoblauchzehe

Für die Kürbissahnesauce:

  • Kürbispüree (ca. 6-7 EL)
  • etw. Butter oder Öl zum Braten
  • ca. 1 EL Dinkelmehl
  • Milch nach Bedarf, ca. 200 ml
  • Salz und Pfeffer
  • fr. Basilikum
  • fr. Rosmarin
  • 1 kleingehackte Zehe Knoblauch

Für die Lachssahnesauce:

  • ca. 150 g Lachsfilet
  • etw. Butter oder Öl zum Braten
  • ca. 1 EL Dinkelmehl*
  • Milch nach Bedarf, ca. 200 ml
  • Salz und Pfeffer
  • 1 kleingehackte Zehe Knoblauch
  • fr. Salbei

Zubereitung:

Die Semmeln bzw. das Brot in Würfel schneiden. In einer Schüssel alle Zutaten für die Knödel mit der Hand vermengen. Dabei entsteht eine recht flüssige “Pampe”. Die muss nun für 1 h ziehen.

Währenddessen könnt Ihr Euch für eine Sauce entscheiden 🙂

So, eine Stunde später ist die Grundmasse für die Knödel gar nicht mehr so flüssig. Mit den Händen könnt Ihr die Masse noch mal durchkneten und dann geht’s ans Einwickeln. Hierfür brauchen wir eine Stoffserviette oder ein gewöhnliches Geschirrtuch tut’s auch (so hab ich es auch gemacht) und etwas Küchengarn oder Vergleichbares, das das Kochen übersteht. Das Tuch ausbreiten und die Masse darauf arrangieren, dann einrollen und an beiden Enden fest zubinden. Das Tuch samt Inhalt wird nun in kochendes Wasser gegeben. Es dauert ca. 40 Minuten, bis die Knödel fertig sind.

In der Zwischenzeit machen wir uns an eine der Saucen (je nach dem, für welche Ihr Euch entschieden habt).

Für die Kürbissahnesauce macht man eine Mehlschwitze aus Butter/Öl und Mehl. Dazu Butter/Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Ich gebe die gehackte Knoblauchzehe hier schon hinein und warte bis der Knoblauch glasig ist. In die flüssige Butter nun das Mehl einrühren und dann rasch mit ein paar Schluck Milch aufgießen und gut verrühren. Sobald die Sauce etwas angedickt ist, kann wieder Milch hinzugefügt werden.

Das Kürbispüree kann man ganz leicht selber machen. Dazu wird entweder etwas Kürbis gekocht und püriert, oder der Kürbis wandert mitsamt Schale, aber aufgeschnitten, für ca. 20-25 Minuten in den Backofen, wird dann von der Schale und den Kernen befreit und schließlich püriert. Für das Püree in der Sauce braucht Ihr nur ungefähr 100-150 g Kürbis (roh und mit Schale gewogen). Da Kürbis in der kalten Jahreszeit hier eigentlich immer vorhanden ist, habe ich oft noch Püree vom Vortag im Kühlschrank. Wer hier regelmäßig mitliest, weiß, dass das Püree in Saucen, Teigtaschen, Kuchen usw. zum Einsatz kommt. Länger als einen Tag sollte das Püree aber wirklich nicht gelagert werden, sonst sind die Histaminwerte zu hoch. Wer mag, kann bei der “Kochvariante” auch noch Karotten hinzugeben und damit das Püree verfeinern.

Von dem Püree werden ca. 6-7 EL in die Sauce gerührt. Nach Belieben würzen und die Sauce köcheln und andicken lassen.

Die Sauce ist meist zeitgleich mit den Knödeln fertig, wenn ich die Sauce beginne, sobald das Geschirrtuch mit Inhalt in den Topf gewandert ist.

Wer lieber die Lachssauce versuchen mag, die geht so ähnlich, aber eben mit Lachs 😉

Die Lachsfilets in Würfel schneiden. In einer tiefen Pfanne etwas mehr Butter/Öl erhitzen als bei der Kürbissauce (ich schätze mal so 3 EL?). Darin Knoblauch und Lachs leicht anbraten (der Lachs soll nicht gar oder braun sein, aber außen schon fest). Dann etwas Mehl hinzugeben, gegebenenfalls vorher noch mal Butter/Öl ergänzen und dann rasch mit ein paar Schluck Milch aufgießen und gut verrühren. Sobald die Sauce etwas angedickt ist, kann wieder Milch hinzugefügt werden. Nach Belieben würzen und die Sauce köcheln und andicken lassen.

Die Sauce ist meist zeitgleich mit den Knödeln fertig, wenn ich die Sauce beginne, sobald das Geschirrtuch mit Inhalt in den Topf gewandert ist.

Nach 40 Minuten Kochzeit kann nun das Wasser abgegossen werden. Dann die Knödelmasse auswickeln. Vorsicht, das Tuch ist noch heiß! Von der Masse mit einem scharfen Messer 2-3 cm dicke Scheiben abschneiden und auf einem Teller arrangieren.

Mit der Sauce Eurer Wahl ergänzen und servieren.

So, ich hoffe, die Textmenge hat Euch nicht abgeschreckt. Eigentlich geht das alles ganz einfach, aber es zu beschreiben, ist irgendwie kompliziert.

PS: Serviettenknödel sind die absolute Leibspeise vom Histaminer 😉

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Guten Appetit! 

(c) Histamin-Pirat

Beeriger Fisch …

Kabeljaufilet auf Reis mit Preiselbeersauce und buntem Gemüse

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

normal


Zutaten für 2-3 Personen:

  • 300 g Kablejau-/Dorsch-Filet
  • 60 g Reis
  • ½ Kopf Brokkoli
  • 2 Karotten
  • 100 g Preiselbeermarmelade *(ohne Zitronensaft)
  • 100 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 50 Frischkäse
  • einzelne Scheiben Mozarella
  • etwas Hanföl
  • Salz, Pfeffer zum Abschmecken
  • Thymian, Rosmarin, Kümmel, Wachholderbeeren (zerstoßen/gemahlen)
  • Ahornsirup*
  • (Zitrone bei Bedarf – Achtung: Histaminliberator)

Zubereitung:

1 Teil Reis auf 2 Teile Wasser mit etwas Salz und Kümmel zum Kochen bringen und dann auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast verkocht ist (ca. 15–20 Min.). Mit etwas Butter vor dem Servieren verfeinern.

Gemüse putzen, Karotten schälen, Gemüse zerkleinern. Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen und Gemüse ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Fisch putzen und würzen/marinieren und in einer erhitzten Pfanne kurz anbraten.

Für die Sauce: Preiselbeermarmelade, Butter, Milch und Gewürze im Wasserbad mit Frischkäse zergehen lassen.

Den leicht gegarten Fisch mit der Sauce (Mix aus dem Wasserbad) ablöschen und auf kleiner Flamme ziehen lassen. Zum Schluss mit etwas Hanföl, Salz und Pfeffer abschmecken. Ahornsirup und Mozarellascheiben als Garnitur.

(Zitrone zum Säuern des Fisches – kann auch weggelassen werden)

Tipp:

Statt Kabeljau/Dorsch kann auch Lachs verwendet werden:

Guten Appetit! 

(c) Histamin-Pirat

Land in Sicht …

Kürbis-Lachs-Lasagne (oder Nudelauflauf)

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten Arbeitszeit + ca. 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach


Zutaten für 3-4 Personen:

  • 1 Butternusskürbis, ca. 750 – 1000 g
  • 1 Zwiebel (Vorsicht: Histaminliberator/Salicylat, evtl. weglassen)
  • 30 g Butter oder Öl
  • 30 g verträgliches Mehl, z. B. Dinkelmehl*
  • 250 ml Sahne
  • 500 ml Gemüsebrühe*
  • 200 g Lachsfilet
  • Salz und Pfeffer
  • Gewürze & Kräuter nach Geschmack und Verträglichkeit, Vorschlag: Thymian, Petersilie (zum Schluss darüber geben als Garnitur), Oregano, Basilikum
  • 200 g junger Käse (z. B. junger Gouda oder Mozarella)
  • 250 g Lasagneplatten* (gibt es auch aus Reis- oder Maismehl*)

Zubereitung:

Den Kürbis schälen, die Kerne entfernen und in Würfel schneiden. Lachsfilet waschen und in Würfel schneiden.

(Die Zwiebel schälen, würfeln und in der Butter/Öl glasig dünsten). Lachsfiletstücke im heißen Öl/Butter kurz anbraten. Mehl in die (tiefe) Pfanne streuen, anschwitzen und unter Rühren mit der Sahne und der Gemüsebrühe ablöschen.

Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken.

Bei schwacher Hitze ca. 5 min ziehen lassen.

Den Käse kleinschneiden und unter die Sauce rühren.

In eine Auflaufform abwechselnd Sauce, Lasagneplatten und Kürbis schichten. Mit einer Lage Lasagneplatten abschließen und die restliche Sauce darüber verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 170° C Umluft ca. 35 min backen.

Tipp:

Statt Lasagne kannst Du auch einfach einen Nudelauflauf zaubern. Hierfür verwendest Du z. B. Dinkel-*, Reis- oder Maisnudeln statt Lasagneplatten.

(So ähnlich entdeckt auf  chefkoch.de)

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Leicht & fischig …

Hirsesalat mit Lachs

 

Zubereitungszeit:

25 Minuten

Schwierigkeit:

normal


Zutaten für 2 Personen:

  • 125 g Hirse
  • 4 EL Öl ODER Butter
  • 150 g Lachs ODER 2 Scheiben Wildräucherlachs (wer es verträgt)
  • 4 Karotten
  • 1/2 Kopf Brokkoli ODER 200 g TK-Brokkoli
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/2 TL Gewürze & Kräuter nach Geschmack und Verträglichkeit, z. B. Kümmel, Eberraute, Kurkuma, wer es verträgt
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst die Hirse mit warmem Wasser durch ein feinmaschiges Sieb* abspülen. Das Gemüse und auch den Lachs waschen. Knoblauch und Karotten schälen und zerkleinern. Brokkoli-Röschen abtrennen.

Die Hirse aufkochen und etwa 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Danach zugedeckt ca. 10 Minuten aufquellen lassen und mehrmals vorsichtig umrühren. Das Öl ODER die Butter unterrühren.

Währenddessen die Karotten und den Brokkoli auf niedriger Stufe kochen. Und den Lachs in Öl ODER Butter anbraten. Zum Schluss den Knoblauch in der Pfanne anbraten. Den garen Lachs bzw. den Räucherlachs in Stücke schneiden.

Das gare Gemüse, den gebratenen Lachs ODER Räucherlachs mit dem angebratenen Knoblauch, Brokkoli, Karotten und Gewürzen unter die Hirse heben und mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit! 

(c) Histamin-Pirat

Lachs-Burger…

Fischbrötchen

 

Zubereitungszeit:

20 Minuten

Schwierigkeit:

normal

Zutaten für 2 Personen:

  • 250g Lachsfilets
  • 1 Kopf Brokkoli oder 1 Pkg. Tiefkühlbrokkoli
  • Gewürze nach Geschmack und Verträglichkeit, z.B. Kümmel, Thymian, Rosmarin
  • 4 Brötchen-/Semmelhälften, am besten selbst gemacht
  • Öl zum Braten und Marinieren, z. B. Olivenöl
  • Frischkäse
  • 1 Prise Salz und Pfeffer zum Abschmecken

 


Zubereitung:

Fisch waschen und trocken tupfen. Salz, Pfeffer und Gewürze mit dem Öl zu einer Marinade vermischen. Den Fisch darin marinieren.

Brokkoli in heißes Salzwasser geben und auf mittlerer Hitze garen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Lachs erst von der einen Seite wenige Minuten, dann von der anderen Seite braten bis er gar ist.

Brokkoli abseihen.

Brötchen mit Frischkäse bestreichen, Brokkoli und Lachs auf die Brötchen setzen.

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Norwegischer Fisch in exotischer Hülle…

Kabeljau/Dorsch in Kokosmilch mit Safran 

 

Zubereitungszeit:

20 Minuten

Schwierigkeit:

normal

Zutaten für 3-4 Personen:

  • 320 g Kabeljau-Filet
  • 1 Msp. Safran zerstoßen
  • 1 große Fenchelknolle
  • 1 Schalotte, wenn es vertragen wird (Vorsicht bei Salicylatintoleranz)
  • 2 Stk. Zitronengras, wenn es vertragen wird
  • 500 ml Kokosmilch
  • 4 EL getr. Zitronenverbene, wenn es vertragen wird
  • 1 Zweig Minze, wenn es vertragen wird
  • Öl zum Braten und Marinieren, z. B. Olivenöl
  • 1 Prise Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:

 

Fisch waschen und trocken tupfen. Fischfilets in grobe Würfel schneiden. Salz, Pfeffer und Safranpulver mit dem Öl zu einer Marinade vermischen. Die Fischwürfel darin 15 Minuten marinieren. Die Fischwürfel bekommen durch die Marinade eine kräftige goldgelbe Farbe.

In der Zwischenzeit die Fenchelknolle waschen und halbieren . Den Strunk herausschneiden, den Fenchel quer zur Faser in Streifen schneiden und diese dann fein würfeln. Das Grün vom Fenchel für die Deko zur Seite legen. Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden. Zitronengras der Länge halbieren und mit einem kleinenTopf einmal platt klopfen.

In einem großen Topf (ca. 4 Liter Volumen) die Fenchelwürfel und die  Schalottenwürfel in heißem Öl glasig dünsten. Mit Kokosmilch und Wasser angießen. Das halbierte Zitronengras in den Topf geben und den Fenchel bissfest garen.

Danach die marinierten Fischwürfel, die feingehackte Zitronenverbene in  den heißen Sud geben, nochmals kurz erhitzen und den Topf mit einem Deckel verschließen. Den Topf  vom Herd nehmen und während 5 Minuten den Fisch gar ziehen lassen. Eventuell noch mit Meersalz abschmecken.

Die Fischwürfel mit dem Sud und dem Fenchel zusammen in großen tiefen Tellern anrichten, mit etwas Fenchelgrün und feingehackter Minze bestreuen und zusammen mit z. B. Jasminreis genießen.

(So ähnlich entdeckt auf http://freihaendigkochen.de/)

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Frischer Fisch kommt auf den Tisch …

Panierte Fischfilets/Fischstäbchen

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten


Schwierigkeit:

normal


Zutaten für 3-4 Personen:

  • 4 Fischfilets, z. B. vom Seelachs (welche Fischsorten sich sonst noch eignen, erfährst Du unter Über Histaminintoleranz)
  • 2 Schalotten oder eine große Zwiebel, wenn’s vertragen wird (Salicylat)
  • 2-3 Knoblauchzehen (Salicylat)
  • 1 Ei(gelb)
  • ca. 50 g Dinkelmehl*
  • ca. 100 g Haferflocken*
  • Öl zum Braten, z. B. Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Kräuter nach Geschmack und Verträglichkeit

Zubereitung:

Fischfilets waschen (denn Histamin ist wasserlöslich) und dann trocken tupfen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Filets zuerst auf einem Teller in Dinkelmehl wälzen, dann auf einem zweiten in Ei(gelb) und schließlich auf einem dritten in Haferflocken. Die panierten Filets in die heiße Pfanne geben. Auf mittlerer Hitze erst auf der einen Seite für ca. 3-4 Minuten braten, dann wenden und wiederum für ca. 3-4 Minuten von der anderen Seite braten. Schneller geht’s mit Deckel. Ansonsten empfiehlt sich zumindest ein Spritzschutz, um Fettspritzer zu vermeiden.

Kurz vor Ende der Garzeit die Zwiebel(n) und den Knoblauch dazugeben und dünsten, bis sie glasig werden.


Tipp:

Dieses Gericht eignet sich hervorragend als Fischstäbchen-Ersatz, da hier kein Weizen zum Panieren verwendet wird. So erfreut sich sowohl Groß als auch Klein an diesem Gericht.

Um diese Hauptmahlzeit abzurunden, empfehle ich Reis mit Gemüse oder einen frischen Salat als Beilage.

Wenn es vertragen wird, darf auch etwas Zitrone über den Fisch geträufelt werden.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

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