Histamin-Pirat

Tipps & Rezepte zum Leben mit Histaminintoleranz

Kategorie: Adventszeit (Seite 2 von 2)

Ganz in weiß …

Es geht weiter mit meinen Maroni-Themen-Wochen.

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Diesmal habe ich leckere helle Pralinen mit Maroni-weiße-Schoko-Füllung für Euch. Absolut passend übrigens auch für Danielas aktuelles Blogevent, wo sich alles um weiße Schoki dreht. Daniela schreibt übrigens auch einen Blog zum Thema Histaminintoleranz. Bei ihr findet Ihr allerhand leckere Rezepte.

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Und der Beitrag ist genauso passend für das Schoko-Event bei der Schokoladenfee.

Schokoladen-Event

Meine Pralinen sind vegan, sofern Ihr vegane Schoki* verwendet (gibt’s im Bioladen oder Reformhaus mit z. B. Reismilch). Damit die Pralinen histaminarm sind, sind sie alkoholfrei – dementsprechend aber auch nicht so lange haltbar. Am besten lagert Ihr die Pralinen im Kühlschrank und verbraucht sie innerhalb weniger Tage. Sollte kein Problem sein. Bei mir haben sie auch nur einen Tag überlebt 😉 Die sind nämlich ganz wahnsinnig lecker.

Die Pralinen eignen sich auch super als Geschenk, z. B. zu Weihnachten oder als Nikolauspräsent. Denkt dann aber daran, sie frisch, kurz vorher zuzubereiten.

Kastanienpralinen

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten + ca. 30 Minuten im Kühlschrank

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 12 Stück:

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Zubereitung:

Die Esskastanien oben kreuzförmig einritzen – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für 20-25 Minuten bei 180-200 °C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Das Essbare aus der Schale puhlen.

Während die Kastanien im Ofen sind, die Hälfte der Schokolade und die Hälfte der Kakaobutter im Wasserbad schmelzen.

Die Kastanien mit der geschmolzenen Schokolade pürieren. Wer mag, kann mit einer Prise Kardamom würzen. Zucker nach Geschmack hinzufügen. Alles gut vermengen.

Einen Teller mit Backpapier auslegen und mit dem Spritzbeutel (mit weiter Tülle) oder mit einem Löffel die Masse als einzelne, kleine Kugeln auf den Teller setzen. Ihr könnt mit den Händen auch etwas nachformen.

Der Teller mit den Rohlingen wandert erstmal kurz in den Kühlschrank.

Währenddessen die restliche Schokolade und Kakaobutter schmelzen. Die kalten, ausgehärteten Maroni-Kugeln in der Schokolade wälzen und wieder auf den mit Backpapier ausgelegten Teller setzen. Eine Pralinengabel* ist hier ganz praktisch. Die Pralinen im Kühlschrank aufbewahren und bald verzehren.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Vegane Weihnachtsbäckerei…

Bei Freude am Kochen läuft gerade ein tolles Blogevent, wie ich finde. Gesucht werden vegane Rezepte für die Weihnachtsbäckerei.

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Und diese Kekse passen ganz fabelhaft zum Event. Sie sind nämlich nicht nur vegan – kommen also ohne Ei, Kuhmilch und Butter aus – sondern sind auch noch histaminarm, glutenfrei und laktosefrei – und lecker natürlich. Dekorieren könnt Ihr nach Belieben, z. B. mit (weißer) Schokolade* (gibt’s mit Reismilch auch vegan*) oder ganz einfach Staub- bzw. Puderzucker oder selbst gemachten Zuckerstreuseln.

Und da zum wiederholten Male Esskastanien verarbeitet wurden und ich noch einiges mehr in Planung habe, dachte ich, Ihr habt vielleicht Lust, auch etwas aus den braunen, herzförmigen Alleskönnern zu machen?

Und so starte ich also in die Maroni-Wochen.

Bei mir findet Ihr bisher neben den Keksen von heute

Falls Ihr mitmachen wollt, bindet einfach den Banner in Euren Beitrag ein (bitte keine Archivbeiträge), verlinkt auf das Event und hinterlasst unten einen Link zu Eurem Beitrag im Kommentarfeld.

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Zu gewinnen gibt es leider diesmal nichts, aber vielleicht bekommen wir eine interessante Maroni-Rezepte-Sammlung hin. Das Event läuft vorerst bis Weihnachten. Ich werde eine Zusammenstellung erstellen, wo Ihr alle Rezepte auf einen Blick findet.

Kastanienkekse (glutenfrei, laktosefrei, histaminarm & vegan)

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 2 Bleche:

  • 10 Esskastanien
  • 200 ml Kokosmilch* (oder eine andere pflanzliche Milch, die Ihr vertragt)
  • 2 EL Chiasamenmehl* + 8 EL Wasser = Ei-Ersatz
  • 30 g Kastanienmehl
  • 155 g Kokosmehl (wer es nicht so sehr maronilastig will, kann auch nur Kokosmehl nehmen)
  • 80 g Kokosöl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 40 g Kokosblütenzucker
  • 10 g selbst gemachter Vanillezucker
  • 1 Pr. Zimt & Kardamom, wenn Ihr das vertragt
  • 1 EL Ahornsirup

Zubereitung:

Die Esskastanien oben kreuzförmig einritzen – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für 20-25 Minuten bei 180-200 °C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Das Essbare aus der Schale puhlen und mit 100 ml Milch pürieren.

Den Ei-Ersatz aus Chiasamenmehl ansetzen.

Alle Zutaten zu einem Teig kneten und mit dem Nudelholz ausrollen. Evtl. müsst Ihr das Nudelholz noch mit Mehl bestreuen, damit der Teig nicht kleben bleibt. Kekse ausstechen.

Tipp: Aus Teigresten könnt Ihr Kipferl formen.

Bei 190 °C ca. 20 Minuten backen. Nach Belieben verzieren oder pur genießen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Winterkäsekuchen…

Ich bin ja generell ein großer Käsekuchen- und Streusel-Fan, wenn es um Kuchen geht. Aber dieser hier hat es mir besonders angetan. Sooo lecker! Wirklich. Etwas aufwändig, aber es lohnt sich. Es gibt ja bereits Rezepte für Käsekuchen auf dem Blog. Dieser hier ist aber der erste, der seinem Namen gerecht wird und tatsächlich “Käse” enthält, nämlich mit Frischkäse und so kommt er ohne Puddingpulver aus.

PS: Pssst, das ist mein neuer Lieblingskuchen 🙂

Maroni-Käsekuchen mit Knusperboden

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten + ca. 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

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Zutaten für 1 Springform:

Für den Boden:

  • ca. die Hälfte der hier angegeben Zutaten (oder sogar etwas weniger als die Hälfte)

Dabei könnt Ihr zusätzlich beim Zucker sparen. Ich habe weit unter 100 g verwendet. Statt Butter habe ich Kokosöl genommen.

Für die Füllung:

  • ca. 20-25 Maroni
  • 1 Ei
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • 25 g selbst gemachter Vanillezucker
  • 10 g Ahornsirup
  • 2 TL (gestrichen) Maisstärke
  • 430 g Frischkäse (ohne Johannisbrotkern- und Guarkernmehl)
  • Kardamom und Zimt (wenn es vertragen wird), den Inhalt einer Vanilleschote
  • 1/2 Becher Vanillejoghurt (entspricht ca. 100 g)

Zubereitung:

Die Maroni oben kreuzförmig einritzen und im Backofen bei 180-200 °C für 25 Minuten backen, dabei einmal wenden.

Die Zutaten für den Boden zubereiten wie im Rezept angegeben. Statt Keksen backen wir aber einen Boden, daher mit dem Teig eine Springform am Boden auskleiden, an den Rändern etwas hochlegen. Für 10 Minuten backen (kann zum Schluss, wenn noch 10 Minuten übrig sind, zu den Maroni in den Backofen gegeben werden).

Das Ei mit dem Zucker, Ahornsirup und Vanillezucker verrühren. Maisstärke, Gewürze und Frischkäse unterheben.

Die Springform mit Boden und die Maroni aus dem Backofen nehmen und die Maroni schälen. Die Maroni zusammen mit dem Joghurt pürieren. Zu den restlichen Zutaten geben und unterrühren.

Die fertige Füllmasse auf den Boden in die Springform geben und gleichmäßig verteilen.

Bei 170 °C ca. 50 Minuten backen. Vor dem Auslösen aus der Form, auskühlen lassen, sonst bricht der Kuchen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Wie vom Markt…

O.K., zugegeben, auch heute gibt es wieder ein Rezept, das es eigentlich nicht verdient hat, “Rezept” genannt zu werden, denn Ihr müsst, um das Folgende nachzumachen, nicht einmal den Kochlöffel schwingen. Weil es aber so super lecker ist, muss es eben doch auf den Blog.

Warme Maroni aus dem Ofen

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten inkl. Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten:

  •  Maroni so viele Ihr wollt

Zubereitung:

Die Esskastanien oben kreuzförmig einritzen – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für 20-25 Minuten bei 180-200 °C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Zum Schluss das Essbare aus der Schale puhlen und noch warm genießen. Mmmh!

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Exotischer Knabberspaß …

 Haferflocken-Kokos-Cookies mit weißer Schokolade

 

Zubereitungszeit:

ca. 25 Minuten


Schwierigkeit:

einfach


Zutaten für ca. 50 Stück:

  • 200 g Rohrzucker
  • 250 g Butter oder Margarine (ohne Soja!)*
  • 100 ml Milch, (alternativ: Hafer- oder Reismilch)
  • 200 g Haferflocken
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g Kokosflocken
  • 100 g geriebene weiße Schokolade* – wird in der Regel besser als dunkle vertragen

Achtung: Wenn Du sehr empfindlich reagierst – Schokolade gilt als problematisch – oder schon am selben Tag etwas “Verbotenes” gegessen hast, lass die Schokolade bitte weg und nimm stattdessen etwas mehr Haferflocken


Zubereitung:

Butter oder Margarine in eine hohe beschichtete Pfanne geben und den Rohrzucker zufügen. Bei schwacher Hitze erwärmen, bis sich der Rohrzucker vollständig aufgelöst hat. Milch dazugeben.

Die Haferflocken mit Mehl und Backpulver mischen. Nach und nach unter die Buttermischung rühren. Dann vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Die Kokosflocken und die geriebene Schokolade unter die Masse heben.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und mithilfe eines Teelöffels kleine Häufchen (2 TL groß) Teig auf das Blech setzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft 160 °C) ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und auskühlen lassen.

(So ähnlich entdeckt auf chefkoch.de)

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Für den süßen Zahn, auch außerhalb der Adventszeit …

Knusprige Haferkekse

Zubereitungszeit:

15 Minuten


Zeit im Backofen:

15 Minuten pro Blech


Schwierigkeit:

einfach

Knusprige Haferkekse


Zutaten:

  • 250 g Butter
  • 500 g grobe Haferflocken
  • Gewürze nach Verträglichkeit, z.B. Kardamom, evtl. Zimt, Lebkuchengewürz, Koriander, etc.
  • 3 Eier
  • 250 g Zucker
  • 2 gehäufte EL Dinkelmehl
  • 1TL Backpulver

Zubereitung:

In einer hohen Pfanne die Butter verflüssigen, aber nicht zum Kochen bringen. Die Haferflocken in einer Schüssel mit den Gewürzen mischen und dann unter die Butter in der Pfanne rühren, ca. 5 Minuten auf kleiner Flamme erhitzen. Dann auskühlen lassen.

Die Eier mit Zucker in einer Schüssel schaumig rühren, mit Mehl und Backpulver mischen und unter die kalte Haferflockenmischung heben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mithilfe eines Esslöffels Häufchen auf das Blech setzen, ca. 3-5 cm Abstand zwischen den Häufchen lassen, da die Kekse noch verlaufen und aufgehen.

Für ca. 15 Minuten bei 180-190° C auf Ober- und Unterhitze goldgelb backen.

 

Guten Appetit!

 

(c) Histamin-Pirat

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