Histamin-Pirat

Tipps & Rezepte zum Leben mit Histaminintoleranz

Schlagwort: Weihnachten

Endlich wieder Kekse…

Vegane Kürbiskern-Schoko-Kekse (nicht wirklich histaminarm)

Adventszeit! Das ist Keks-Zeit, bei uns zumindest. Daher sind Kekse definitiv meine kulinarischen Winterhighlights. Das folgende Rezept passt daher perfekt zu Jessis Blogevent.

Auf meinem Blog gibt es schon einige Keks- und Plätzchenrezepte. Der Großteil ist histaminarm, einige sind glutenfrei und manche sind vegan. Die Kekse heute sind vegan und damit auch laktosefrei. Da Schokotropfen enthalten sind, ist das Rezept aber nicht wirklich histamintauglich. Wer sehr empfindlich auf Schokolade reagiert, lässt sie entweder ganz weg, tauscht sie durch Kürbiskernbruch aus und verwendet etwas mehr Zucker oder nutzt weiße Schokotropfen. So, nun aber ab in die Weihnachtsbackstube!

Zubereitungszeit:

ca. 10 Minuten + ca. 15 Minuten im Backofen

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 1 Blech:

  • 175 g Dinkelmehl
  • 40 g Kürbiskernmehl
  • Msp. Kardamom
  • Pr. Salz
  • ca. 50 g backfeste Schokotropfen
  • 90 g Kokosöl
  • 1 gestr. EL Backpulver
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 1 EL Chia-Samen-Mehl + 3 EL Wasser = Chia-Samen-Gel als Ei-Ersatz
  • (evtl. 1 EL pflanzliche Milch oder Wasser)

Zubereitung:

Zunächst wird der Ei-Ersatz aus Chia-Samen-Mehl angesetzt. Den Mix ca. 5 bis 10 Minuten quellen lassen. Nun alle anderen Zutaten mit dem Ei-Ersatz vermengen und gut durchkneten. Wenn der Teig sehr bröselt, etwas Wasser oder Pflanzen-Drink hinzugeben.

Mit den Händen kleine Kügelchen formen und flach drücken. Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Bei 185 °C Heißluft ca. 15 Minuten backen.

Vor dem Genießen auskühlen lassen.

Was aus den Bildern nicht so deutlich hervorgeht, aufgrund der künstlichen Beleuchtung: die Kekse nehmen durch das Kürbiskernmehl einen leichten Grünschimmer an und passen damit perfekt zum Adventskranz oder Weihnachtsbaum. Dieses Rezept ist perfekt für alle, die Kekse lieben und mal etwas anderes ausprobieren wollen und nicht immer Plätzchen ausstechen wollen 😉

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Veganes Weihnachtsmenü…

Gemeinsam mit Essen, leben, leben lassen, Dilim Dilim Istanbul, Chely Sparkles und Gesunde Einhörner essen Regenbogenblumen kreiere ich in diesem Jahr ein veganes Weihnachtsmenü.

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Die Vorspeisen servierten Natalie von Essen, leben, leben lassen und Swanni von Dilim Dilim Istanbul. Chely reichte die Appetizer und mir kommt die Ehre zu nun den Hauptgang aufzutischen. Zum Dessert schaut Ihr ab morgen bei Rieke und ihren Einhörnern vorbei 🙂

Bei mir gibt es leckere Kohlrouladen und das ganz ohne Fleisch natürlich. Die Rouladen sind histaminarm, laktosefrei, glutenfrei und vegan, eh klar 🙂

Die Bilder sind etwas unspektakulär, aber die Dinger sind wirklich sehr lecker.

Vegane Kohlroulade mit Maroni-Reis-Karotten-Füllung

Zubereitungszeit:

ca. 40 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für 3-4 Personen:

  • 4 große, unversehrte Wirsing- bzw. Kohlblätter
  • 2 Karotten
  • ca. 1/2 Tasse Reis
  • (1 TL Kokosöl)
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • ca. 20-25 Maroni
  • Brühe
  • Salz, Pfeffer, Curcuma
  • Zahnstocher oder Schaschlikspieße (mind. 4 Stück)
  • Beilage nach Belieben (s. Tip, weiter unten)

Zubereitung:

Die Maroni kreuzweise einritzen und ca. 17 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze backen, damit sie sich öffnen.

Derweil könnt Ihr den Rest vorbereiten. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Karotten schälen, vierteln und dann in kl. Scheibchen schneiden. Ca. 1/2 Tasse Reis mit 1 Tasse Wasser ansetzen, leicht salzen und zum Kochen bringen, die Karotten und den Knoblauch hinzugeben und dann auf kleine Flamme stellen und ca. 20 Minuten köcheln lassen bzw. bis das Wasser verkocht ist. Den Reismix mit Gewürzen abschmecken. Wer mag, kann dann etwas Öl an den Reismix geben.

Die Kohlblätter über Wasserdampf setzen (ich setze dazu ein Sieb auf den Reis und lege dort die Blätter hinein) und dort ca. 8 Minuten unter gelegentlichem Wenden (Vorsicht, heiß!) weich werden lassen.

Während der Reis vor sich hin kocht, die Maroni aus der Schale lösen und klein hacken. Die Maronistücke können noch ein bisschen im Reis gar ziehen.

Dann die Wirsingblätter auf einer Arbeitsfläche ausbreiten und den Reis-Karotten-Maroni-Mix darauf setzen. Die Blätter zu Rouladen aufrollen, dabei die Ränder zur Mitte hin einschlagen, damit die Füllung nicht herausquellen kann. Die Rouladen mit einem Zahnstocher (oder zwei, wenn nötig 🙂 ) fixieren.

In einem Topf oder einer tiefen Pfanne Brühe erhitzen und die Rouladen vorsichtig hineinsetzen. Mit Deckel ca. 15 Minuten gar schmoren lassen.

Die Rouladen aus dem Topf heben und warm servieren.

Tip:

Dazu passen z.B. Apfelrotkraut/Apfelrotkohl, Maronensauce und Kroketten, wenn man mag. Man kann die Rouladen aber auch pur oder nur mit einer Sauce genießen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 1): Zauberhafte Weihnachtsbäckerei…

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Dieser Beitrag ist Teil meiner Serie „Glutenfreie Info-Wochen“.

Das nachfolgende Rezept stammt (mit leichten Abänderungen) aus dem Buch „Zauberhafte Weihnachtsbäckerei – glutenfrei“ vom Pala-Verlag (S. 36), das ich Euch heute vorstellen möchte.

Das Rezept reiche ich außerdem zur Blogparade „Weiß wie der Schnee“ beim Küchen-Atlas-Blog ein.

KüchenAtlas-Blogparade: Weiß wie der Schnee

Glutenfreie, histaminarme „Hirseköpfchen“ ODER „Schneebälle“ (mit laktosefreier Option)

Zubereitungszeit:

ca. 25 Minuten + ca. 20-25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 1 Blech :

  • 40g Hirse ODER ca. 100g gegarte Hirse
  • 1 Eigelb
  • ca. 55g weiche Butter ODER Kokosöl (ich habe beides gemischt)
  • 70g Rohrohrzucker ODER Kokosblütenzucker
  • 100g Maisstärke
  • 100g Braunhirsemehl
  • 1/2 Päckchen glutenfreies Backpulver
  • 25g selbst gemachter Vanillezucker
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz (wenn das vertragen wird, ansonsten bitte ein anderes verträgliches Gewürz nehmen, im Original ist 1 TL gemahlener Ingwer angegeben, den hatte ich aber gerade nicht auf Vorrat)
  • Roh-Rohrpuderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Die Hirse in der dreifachen Menge Wasser aufkochen, 10-15 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen und weitere 30 Minuten quellen lassen. Ab und zu umrühren und anschließend abkühlen lassen.
  2. Nun den Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
  3. In einer großen Schüssel die abgekühlte Hirse mit Eigelb, Butter/Öl, Zucker, Vanillezucker, Maisstärke, Braunhirsemehl, Gewürz und Backpulver verkneten.
  4. Nun mit einer Hand kleine Kügelchen aus dem Teig formen (ca. so viel wie ein gehäufter TL Teig pro Stück). Die Kügelchen auf das Backblech setzen und ca. 20-25 Minuten im Backofen (in der Mitte einschieben) backen.
  5. Danach auf einen Teller oder ein Kuchengitter setzen und mit Puder- bzw. Staubzucker bestäuben.

Rezension „Zauberhafte Weihnachtsbäckerei – glutenfrei“ von Anja Völkel:

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Das Buch, geschrieben von einer Betroffenen, die u.a. auch an Histaminintoleranz leidet, bietet zahlreiche glutenfreie Weihnachtsleckereien zum Nachbacken. Anja Völkel hat das Buch mit kleinen Geschichten, Reimen und Bastelideen versehen. Lisa Apfelbacher hat zahlreiche Illustrationen zu den Rezepten beigesteuert.

Wer den Pala-Verlag kennt, weiß, dass die Kochbücher stets vegetarisch oder sogar vegan gehalten sind und dass es keine Fotos gibt. Während ersteres sehr erfreulich ist, mag zweiteres den einen oder die andere enttäuschen. Der Verlag druckt zu 100 Prozent auf recycletem Papier und produziert seine Werke klimaneutral. Hochglanzfotos passen da eben leider nicht ins Konzept.

Da ich ohnehin mehr Wert auf Inhalt als auf Form lege, stört mich das Fehlen der Fotos gar nicht. Im Gegenteil, so wird die Fantasie angeregt, was man denn mit dem einen oder anderen Rezept sonst noch so machen kann…

Trotz der Doppelintoleranz der Autorin sind einige Rezepte nur mit Anpassungen „histamintauglich“, wie ich immer sage. Zitronen-, Orangenkuchen, Rumbrezeln und anderes könnte so manchem/r schwer im Magen liegen.

Da mit glutenfreiem Mehl gebacken wird, enthalten manche Rezepte viele Eier (mitunter bis zu 5). Auch das verträgt in der Masse vielleicht nicht jede/r. Hier muss man selbst etwas erfinderisch werden und z.B. einige Eier durch Chiasamenmehlmix oder dergleichen austauschen.

Speziell für Betroffene von Histaminintoleranz ist jedoch der Abschnitt „Basics“ sicher sehr interessant. Völkel gibt einfache Rezepte zur Hand, wie man z.B. Vanillezucker, dunkle oder helle Kuvertüre und Nougatmasse selber machen kann. Dieser kleine Fundus kann natürlich auch für andere Rezepte genutzt werden und ich fand ihn sehr wertvoll.

Das Buch beschränkt sich, wie es ein Kochbuch tun sollte, auf praktische Küchentips und Rezepte. Große Erläuterungen zum Krankheitsbild der Zöliakie oder dergleichen gibt es nicht. Dafür eignen sich Ratgeber- und Fachbücher. Demnächst stelle ich Euch auch noch informative Bücher zum Thema vor.

Was jedoch im Buch enthalten ist, ist eine „Kleine Warenkunde“ und auch die ist Gold wert.

Die Autorin stellt eine kurze Geschichte des Gebrauchs von Getreide voran und geht dann auf einzelne glutenfreie Mehlsorten ein. Sie beschreibt dabei Konsistenz, Unterschiede zu regulärem, glutenhaltigem Mehl und Geschmack einzelner Mehlsorten, darunter z.B. Hirse-, Quinoa-, Buchweizen-, Reis-, Mais- und Kastanienmehl. Darauf folgt eine kurze Zusammenfassung weihnachtlicher Gewürze und von Nüssen bzw. vom dem, was im allgemeinen Sprachgebrauch unter „Nüssen“ verstanden wird. Mehr zum Thema „Nüsse“ hier.

Im Buch werden keine Fertigmehlmischungen verwendet, was ich sehr lobenswert finde. So kann man selber auch mit einzelnen Sorten zu experimentieren anfangen.

Zusammenfassung:

  • um die 120 glutenfreie Rezepte
  • 160 Seiten, 14,00 Euro
  • illustriert, keine Fotos
  • keine Fertigmehlmischungen
  • viele praktische Tips und Warenkunde
  • von einer selbst Betroffenen geschrieben
  • nicht alles ist histaminarm
  • leider keine veganen Rezepten
  • Kaufempfehlung: bei Zöliakie/Glutenunverträglichkeit, Glutensensitivität – Ja

bei HIT – nur bedingt

Ich bedanke mich beim Pala-Verlag für das gratis zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Die gemachten Aussagen entsprechen meinen eigenen Vorstellungen und sind nicht vom Verlag, der Autorin oder anderen beeinflusst worden.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Bratapfel als Muffin…

Im Moment gibt es gleich zwei tolle Weihnachts-Back-Events, an denen ich teilnehmen möchte.

Tanja von Rock and Owl sucht rockige, weihnachtliche Backrezepte und Kira von Kirasols Kitchen freut sich über würzige Weihnachtsleckereien.

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Da passen doch diese glutenfreien, laktosefreien, histaminarmen, veganen Bratapfel-Muffins genau rein.

Und hier ist das Rezept:

Vegane, glutenfreie Bratapfel-Muffins

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten + ca. 20-25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für ca. 9 Muffins :

  • 80g Kokosmehl
  • 30g Haselnussmehl
  • 100g Reismehl
  • 15g Kokosflocken
  • 10g selbst gemachter Vanillezucker
  • 3 TL Backpulver
  • Pr. Salz
  • 60g Rohrohr- oder Kokosblütenzucker
  • 80g Maisstärke
  • 1 1/2 TL Lebkuchengewürz (sofern ihr das vertragt, ansonsten verwendet weihnachtliche Gewürze wie Kardamom oder anderes, das Ihr vertragt)
  • 210g Apfelmus
  • 230ml Milch ODER Mandel- ODER Kokosmilch
  • Kokosflocken zum Bestreuen
  • (1 kl. Apfel in Würfel geschnitten – optional)

Zubereitung:

  1. Wer das Apfelmus selber machen will, braucht ca. 2 Äpfel. Die werden geschält, entkernt und in Würfel geschnitten. In einem Topf erhitzt man dann die Apfelstücke mit etwas Wasser und kocht so die Apfelstücke auf kleiner Flamme weich. Wenn sie weich sind, kann man sie mit einem Kartoffelstampfer zu Mus verarbeiten bzw. pürieren. Ich bevorzuge die Kartoffelstampfer-Methode, weil das Mus dann noch etwas stückig ist. Wer mag kann etwas Vanillezucker hinzugeben und eventuell Gewürze wie Kardamom oder Zimt einrühren – ist aber optional.
  2. Für die Muffins alle trockenen Zutaten vermischen. Wer mag kann gewürfelte Apfelstücke zusätzlich in den Teig geben. Sie schmecken aber auch nur mit Apfelmus. Dann die flüssigen Zutaten hinzugeben (Mus und Milch) und alles gut verrühren.
  3. Den Teig in Muffinformen geben und mit Kokosflocken bestreuen.
  4. Im vorgeheizten Backofen (200°C) ca. 20-25 Minuten backen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

In der Weihnachtsbäckerei…

Vegane, laktosefreie, glutenfreie Weihnachtsplätzchen

Das Knusperstübchen hat Geburtstag und lädt zum gemeinsamen Knuspern ein. Ich bringe diese leckeren Knusperkekse mit, die glutenfrei, vegan, laktosefrei und auch histaminarm sind.

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Wer Probleme mit Haselnuss- oder Mandelmehl hat, kann dies vielleicht durch ein anderes glutenfreies Mehl austauschen. Ich konnte bisher keine Probleme damit feststellen.

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten & ca. 15 Minuten pro Blech im Backofen

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 2 Bleche:

1 geh. EL Chiasamenmehl & 5 EL Wasser
25g Mandelmehl
50g Kokosnussmehl
35g Haselnussmehl
60g Braunhirsemehl
30g Kokosflocken
100g Kokosöl
8g Mohn-Zucker-Mix (optional)
Pr. Zimt & Pr. Kardamom, wenn es vertragen wird
10g selbst gemachten Vanillezucker
70g Kokosblüten- oder Rohrohrzucker
Pr. Ahornsirup (optional, nur, wenn der Teig noch etwas Flüssigkeit braucht)

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Zubereitung:

Zuerst die trockenen Zutaten mischen, dann die flüssigen Zutaten hinzugeben und alles gut verkneten. Den Teig zugedeckt 1/2 Stunde kühl (z.B. im Kühlschrank oder im Winter auf der Fensterbank) ruhen lassen.

Teig ausrollen und Kekse ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 15-20 Minuten backen. Nach Geschmack die ausgekühlten Kekse mit Zuckerguss (Puder-/Staubzucker + etwas Wasser) verzieren, mit (weißer) Schokolade überziehen oder einfach pur genießen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Einfach ganz normale Kekse…

Weihnachtsplätzchen

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 2 Bleche:

250g Dinkelmehl
110g Kokosblüten- ODER Rohrohrzucker
125g flüssige Butter ODER geschmolzenes Kokosöl (für die laktosefreie Variante)
1 gr. Ei
15g selbst gemachter Vanillezucker
1 TL Backpulver

Zubereitung:

Zuerst die trockenen Zutaten mischen, dann die flüssigen Zutaten hinzugeben und alles gut verkneten. Den Teig zugedeckt 1/2 Stunde kühl (z.B. im Kühlschrank oder im Winter auf der Fensterbank) ruhen lassen.

Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Plätzchen ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen. Die noch warmen Kekse mit Eigelb bestreichen und nach Belieben z.B. mit Zuckerstreuseln oder Zuckerguss (Puder-/Staubzucker + etwas Wasser) verzieren.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Ganz in weiß…

Es geht weiter mit meinen Maroni-Themen-Wochen.

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Diesmal habe ich leckere, helle Pralinen mit Maroni-weiße-Schoko-Füllung für Euch. Absolut passend übrigens auch für Danielas aktuelles Blogevent, wo sich alles um weiße Schoki dreht. Daniela schreibt übrigens auch einen Blog zum Thema Histaminintoleranz. Bei ihr findet Ihr allerhand leckere Rezepte.

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Und der Beitrag ist genauso passend für das Schoko-Event bei der Schokoladenfee.

Schokoladen-Event

Meine Pralinen sind vegan, sofern Ihr vegane Schoki verwendet (gibt’s im Bioladen oder Reformhaus mit z.B. Reismilch). Damit die Pralinen histaminarm sind, sind sie alkoholfrei – dementsprechend aber auch nicht so lange haltbar. Am besten lagert Ihr die Pralinen im Kühlschrank und verbraucht sie innerhalb weniger Tage. Sollte kein Problem sein. Bei mir haben sie auch nur einen Tag überlebt 😉 Die sind nämlich ganz wahnsinnig lecker.

Die Pralinen eignen sich auch super als Geschenk, z.B. zu Weihnachten oder Nikolaus. Denkt dann aber daran sie frisch, kurz vorher zuzubereiten.

Kastanien-Pralinen

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten + ca. 30 Minuten im Kühlschrank

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 12 Stück:

12 Esskastanien
100g weiße Schokolade
2 EL Kokosblütenzucker (oder mehr, wenn Ihr es süßer mögt)
1 TL selbst gemachter Vanillezucker
ca. 30g Kakaobutter
Pr. Kardamom, wenn Ihr das vertragt

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Zubereitung:

Die Esskastanien oben einritzen am besten als Kreuz – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für 20-25 Minuten bei 180-200°C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Das Essbare aus der Schale puhlen.

Während die Kastanien im Ofen sind, die Hälfte der Schokolade und die Hälfte der Kakaobutter im Wasserbad schmelzen.

Die Kastanien mit der geschmolzenen Schokolade pürieren. Wer mag, kann mit einer Prise Kardamom würzen. Zucker nach Geschmack hinzufügen. Alles gut vermengen.

Einen Teller mit Backpapier auslegen und mit dem Spritzbeutel (mit weiter Tülle) oder mit einem Löffel die Masse als einzelne, kleine Kugeln auf den Teller setzen. Ihr könnt mit den Händen auch etwas nachformen.

Der Teller mit den Rohlingen wandert erstmal kurz in den Kühlschrank.

Währenddessen die restliche Schokolade und Kakaobutter schmelzen. Die kalten, ausgehärteten Maroni-Kugeln in der Schokolade wälzen und wieder auf den mit Backpapier ausgelegten Teller setzen. Eine Pralinengabel ist hier ganz praktisch. Die Pralinen im Kühlschrank aufbewahren und bald verzehren.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Vegane Weihnachtsbäckerei…

Bei Freude am Kochen läuft gerade ein tolles Blogevent, wie ich finde. Gesucht werden vegane Rezepte für die Weihnachtsbäckerei.

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Und diese Kekse passen ganz fabelhaft zum Event. Sie sind nämlich nicht nur vegan – kommen also ohne Ei, Kuhmilch und Butter aus – sondern sind auch noch histaminarm, glutenfrei und laktosefrei – und lecker natürlich. Dekorieren könnt Ihr nach Belieben, z.B. mit (weißer) Schokolade (gibt’s mit Reismilch auch vegan) oder ganz einfach Staub- bzw. Puderzucker oder selbst gemachten Zuckerstreuseln. Für die Zuckerstreusel gibt es demnächst ein Rezept auf dem Blog.

Und da zum wiederholten Male Esskastanien verarbeitet wurden und ich noch einiges mehr in Planung habe, dachte ich, Ihr habt vielleicht Lust auch etwas aus den braunen, herzförmigen Alleskönnern zu machen?

Und so starte ich also in die Maroni-Wochen.

Bei mir findet Ihr bisher neben den Keksen von heute

Falls Ihr mitmachen wollt, bindet einfach den Banner in Euren Beitrag ein (bitte keine Archivbeiträge), verlinkt auf das Event und hinterlasst unten einen Link zu Eurem Beitrag im Kommentarfeld.

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Zu gewinnen gibt es leider diesmal nichts, aber vielleicht bekommen wir eine interessante Maroni-Rezepte-Sammlung hin. Das Event läuft vorerst bis Weihnachten. Ich werde eine Zusammenstellung erstellen und wenn einige Rezepte zusammenkommen, mache ich mich an ein digitales Kochbuch (pdf-Dokument), wo alle Rezepte gesammelt drinnen sind, das Ihr dann gratis auf meinem Blog zum Download finden werdet.

Kastanienkekse (glutenfrei, laktosefrei, histaminarm & vegan)

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 2 Bleche:

10 Esskastanien
200 ml Kokosmilch (oder eine andere pflanzliche Milch, die Ihr vertragt)
2 EL Chiasamenmehl + 8 EL Wasser = Eiersatz
30 g Kastanienmehl
155 g Kokosmehl (wer es nicht so sehr maronilastig will, kann auch nur Kokosmehl nehmen)
80 g Kokosöl
1/2 TL Backpulver
40 g Kokosblütenzucker
10 g selbst gemachter Vanillezucker
Pr. Zimt & Kardamom, wenn Ihr das vertragt
1 EL Ahornsirup

Zubereitung:

Die Esskastanien oben einritzen am besten als Kreuz – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für 20-25 Minuten bei 180-200°C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Das Essbare aus der Schale puhlen und mit 100 ml Milch pürieren.

Den Eiersatz aus Chiasamenmehl ansetzen.

Alle Zutaten zu einem Teig kneten und mit dem Nudelholz ausrollen. Evtl. müsst Ihr das Nudelholz noch mit Mehl bestreuen, damit der Teig nicht kleben bleibt. Kekse ausstechen. Aus Teigresten könnt Ihr Kipferl formen.

Bei 190°C ca. 20 Minuten backen. Nach Belieben verzieren oder pur genießen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

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