Histamin-Pirat

Tipps & Rezepte zum Leben mit Histaminintoleranz

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Ein bisschen (mehr) über mich und ein Blog Award

Blog Awards haben ein bisschen was von Kettenbriefen, die man früher per E-Mail weitergeleitet hat (oder nicht). Daher gibt es einige Blogger, die solche von Blogger an Blogger vergebenen Awards partout verweigern und da nicht mitmachen. Kinderkram. Schließlich kommt so ein Blog Award nicht nur mit der Ehre, das jemand einen nominiert hat, sondern man ist nun auch in der Pflicht, selbst jemanden zu nominieren.
Ich habe irgendwie auch ein zwiespältiges Verhältnis zu diesen Preisen. Sie sind nett, aber ganz ehrlich, meist fallen mir gar nicht genügend Blogs zum Nominieren ein, die bei sowas auch mitmachen würden.
Doch schon allein, weil jeder Award meist mit einer kleinen Geschichte oder Aufgabe verbunden ist, macht das Ganze am Ende doch recht viel Spaß. So habe ich mich sehr gefreut, als Andrea von Seelenfunkeln mich für den Versatile Blog Award nominiert hat. Allein die Wortwahl ließ mein kleines Histamin-Piraten-Herz höher schlagen: „Eva, meine Piratenkapitänin“, haha. Ay, da muss ich doch mitmachen!

Und worum geht es nun beim VBA?

Das sind die Regeln:

  • Danke der Person, die dich nominiert hat. Danke, Andrea 🙂
    Verrate uns 7 noch unbekannte Dinge über Dich.
  • Wähle 15 Blogger aus, um sie Deinerseits für den VBA zu nominieren. (Bei mir werden’s drei. Aller guten Dinge sind drei.)

Also los geht’s:
(1) Wie viele wissen, bin ich weder Ernährungsberaterin, noch Ärztin, sondern habe am Ende etwas ganz anderes als Ökotrophologie oder Medizin studiert. Trotzdem haben mich beide Gebiete schon immer fasziniert. Vielleicht nicht zuletzt, weil ich als Kind ziemlich oft im Krankenhaus war. Was viele nicht wissen: Wenn ich nicht so panische Angst vor Spritzen, Nadeln, usw. hätte, wäre ich wahrscheinlich sogar Ärztin geworden. Mit fast 30 Jahren ist es mir mittlerweile etwas peinlich, vor dem Blutabnehmen oder sonstigen Einsätzen meine einstudierte Rede an das Assistenzpersonal abzugeben: „Ich bin Angstpatient. Ja, tut mir leid, ist aber so. Um Ihnen und mir das Leben ein bisschen leichter zu machen, möchte ich Sie bitten, mich dabei jetzt kurz abzulenken, erzählen Sie mir was, von mir aus auch übers Wetter und ich komme schon klar. Damit ich danach nicht kreideweiß aufstehe, torkele und schließlich umkippe, lassen Sie mich bitte noch etwas hier liegen.“ Diese paar Sätze basieren auf Erfahrungswerten. Ich hab einfach festgestellt, Ablenkung hilft mir. Und eigentlich sollte ja niemandem ein Zacken aus der Krone fallen, wenn er oder sie mit dem Patienten ein bisschen plaudert. Vor allem weil das viel Theater und einen eventuellen Ohnmachtsanfall verhindert.
In Reaktion auf diese Ansprache habe ich schon die drolligsten und auch nicht so drollige Dinge erlebt. Es gibt Krankenschwestern und Ärzte, die ganz hervorragend damit umgehen können. Mich dann ausfragen, was ich so mache, ob ich Haustiere habe oder über Ihren letzten Urlaub plaudern. Es gibt aber auch Menschen im medizinischen Sektor, die mich entgeistert angucken und dann sagen: „Was?! Was soll ich Ihnen denn da erzählen?“ oder noch schöner: „Sind Sie nicht ein bisschen zu alt dafür?“ oder ganz toll: „Jetzt haben Sie sich mal nicht so.“ Eine Schwester war mal derart unterhalten von mir, weil ihr auffiel, dass ich in einem Labor „wie ein Regenbogen“ alle Farben durchging (ihre Worte, nicht meine). Der Grund: Mir gegenüber wurde im Akkord, während ich auf der Angstpatientenliegebank darauf wartete, wieder gehen zu können, anderen Leuten Blut abgenommen. Und mit jedem, der da kam, wurde ich weiß und gewann dann erst langsam wieder an Farbe, als es vorbei war. Dann hat sie den Vorhang zugezogen …
Was mache ich also stattdessen? (2) Ich schreibe. Mittlerweile hauptberuflich, hobbymäßig schon viel länger. (3) Am liebsten würde ich Kinderbücher veröffentlichen (ein paar geschriebene liegen in der Schublade). Jetzt muss aber erstmal der Histaminratgeber fertig werden. (4) Ich hab in der Schule noch Russisch gelernt und (5) Altgriechisch, nenne aber auch (6) ein kleines Latinum mein Eigen. Vor allem Altgriechisch und Latein machen sich gerade positiv bemerkbar, während ich für das „Histamin-Buch“ diverse medizinische Fachartikel durchackere. Und (7) das erste Kinderbuch könnte doch vom kleinen Histamin-Piraten handeln, der nichts mehr hasst als Tomaten und nichts mehr liebt als Pizza. Ein Pizza-Pirat sozusagen. Ob er am Ende seine Pizza kapern kann?

So, nun bin ich an der Reihe ein paar Blogger zu Wort zu bitten, indem ich Ihnen den Versatile Blog Award für wunderbares Lesevergnügen verleihe:

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mitmacht.

Buchprojekt – offizieller Startschuss!

Ich habe bereits angekündigt, dass ich an einem Ratgeberbuch über Histaminintoleranz und Mastzellaktivierungskrankheiten sitze.

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Dafür sammle ich nicht nur Eure Patientengeschichten, sondern auf Startnext auch die finanziellen Mittel, um das Projekt umsetzen zu können. Leider sind nicht alle wissenschaftlichen Artikel frei zugänglich, außerdem verlangt so ein Projekt Werbemittel und einiges mehr.
Projekt unterstützen

Mit Eurer Unterstützung helft Ihr nicht nur, das Projekt möglich zu machen, sondern erhaltet natürlich auch ein kleines Dankeschön.

Derzeit stehen zur Auswahl:

  • handsigniertes Exemplar des fertigen Buchs
  • Danksagung im Buch (limitiert)
  • selbst gemachtes Histamin-Piraten-Shirt (limitiert)
  • Buttons-/Anstecker-Set vom Histamin-Piraten (limitiert)

Geplant ist außerdem ein Meet-and-Greet, wie es so schön auf Englisch heißt. Sprich, zur Buchpräsentation (voraussichtlich in Wien) könnt Ihr vorab ein Tässchen Kaffee, Tee oder Kakao, je nach dem, was Euch schmeckt und was Ihr vertragt, mit mir trinken und mir Löcher in den Bauch fragen, sowie Euer persönliches Exemplar vor Ort abstauben.

Sollte das Finanzierungsziel nicht erreicht werden, gehen die Gelder zurück an die UnterstützerInnen und ich muss mir überlegen, wie ich das Buch trotzdem irgendwie hinkriege. Aber vielleicht schaffen wir es ja!

Daher lautet meine Aufforderung: Teilen, unterstützen & weitersagen!

Herzlichen Dank!

Viele Grüße,

der Histamin-Pirat

Projekt unterstützen

Von anderen Betroffenen lernen – Deine Geschichte ist gefragt

Momentan packe ich mein geballtes Histaminwissen in einen Ratgeber, der hoffentlich irgendwann im nächsten Jahr käuflich zu erwerben sein wird. Natürlich versuche ich die Infos unterhaltsam, locker, leicht und dennoch genau ins Buch zu bringen. Trotzdem lässt sich nicht vermeiden, dass Informationen manchmal einfach trocken sind.

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Um das Ganze etwas abzustauben, bin ich an Euren Geschichten interessiert. Seit ich diesen Blog schreibe, habe ich wahnsinnig viel durch die SIGHI-Seite gelernt. Doch auch da schlägt man bewusst eher einen wissenschaftlichen Ton an – das hat ja auch etwas für sich. Wirklich weiter gebracht haben mich aber die Erfahrungen von anderen Betroffenen, die kleinen Storys und Details. Das Dies und Das, Ihr wisst sicher, was ich meine. Der Mix aus Info und Geschichte gefällt mir zum Beispiel besonders bei der englischsprachigen Seite von Yasmina, die sich auf Mastzellaktivierungserkrankungen eingeschossen hat.

Im Buch möchte ich die ganzen wissenschaftlichen Artikel, das Wissen aus vielen anderen Histaminbüchern und meine eigenen Erfahrungswerte mit Euren Geschichten aufwerten, illustrieren und ergänzen.

Projekt unterstützen

Ich würde mich riesig freuen, wenn Ihr mich dabei mit Euren Worten unterstützt. Damit das Ganze auch belohnt wird, habe ich ein wenig über Dankeschöns nachgedacht. Die Möglichkeiten sind:

  • Erwähnung und Danksagung im Buch
  • eigenes Exemplar mit persönlicher Widmung

Beides kann auch gerne kombiniert werden. Falls Ihr jedoch nicht namentlich und/oder mit Bild im Buch erscheinen wollt, ist das auch OK. Gerne können nur der Vorname, ein Kürzel, ein Pseudonym, die Initialien, etc. verwendet werden.

So, und wie läuft das nun ab?

Mich interessieren Eure Erfahrungen. Was genau Ihr jedoch den Lesern des Buchs mitgeben wollt, ist Euch überlassen. Hier ein paar Ideen, die auch wiederum kombiniert werden können:

  • Wie hast Du herausgefunden, dass Du HIT hast?
  • Zu welchem Arzt bist Du gegangen (Allergologe, Immunologe, etc.) und wer hat Dir schließlich geholfen?
  • Was hilft Dir im Alltag besonders?
  • Wann hast Du heute noch manchmal Beschwerden?
  • etc.

Eure Geschichten könnt Ihr mir per E-Mail an histaminarm(at)vollbio.de schicken. Falls Ihr noch Fragen habt, könnt Ihr die auch auf diesem Wege übermitteln oder hier im Kommentarfeld hinterlassen.

Ich wähle abschließend die Geschichten aus, die ich besonders repräsentativ finde. Dann mal ran an die Tasten. Ich freue mich auf Eure Storys! 🙂

(c) Histamin-Pirat

 

Buchprojekt – Ratgeber Histaminintoleranz

Auf Facebook habe ich es bereits verraten: Mein erstes Buch über Histaminintoleranz (und Mastzellaktivierungserkrankungen) ist in Arbeit. Persönlich habe ich mir Silvester 2016 als Deadline für die erste Fassung gesetzt. Damit ich die auch einhalten kann, müsst Ihr mir ordentlich „Feuer unterm Popo“ machen. Außerdem könnt Ihr das Ganze mit Euren Hinweisen unterstützen.

  • Welche Fragen brennen Euch unter den Nägeln und was muss unbedingt ins Buch?
  • Was erwartet Ihr von (m)einem Ratgeber über HIT und MCAD?
  • Was interessiert Euch gar nicht?

Ideen, Wünsche, Feedback, Vorschläge – all das könnt Ihr mir gerne per E-Mail (histaminarm(at)vollbio.de) zukommen lassen oder unten im Kommentarfeld eintragen.

Vielen Dank!

Außerdem startet demnächst eine Crowdfunding-Aktion zum Buch. Wer möchte, kann sich gerne daran beteiligen. Danke.

Projekt unterstützen

Als Vorgeschmack gibt es hier ein Mini-Video (leider ohne Ton) über das Projekt:

Im nächsten Jahr irgendwann sollte das Buch dann erhältlich sein, wenn ich mich weiter gut ranhalte. Aktueller Stand: 29 Seiten.

(c) Histamin-Pirat

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