Histamin-Pirat

Tipps & Rezepte zum Leben mit Histaminintoleranz

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Happy Histamin-Frei-Day (Blogevent)

Daniela’s Foodblog hat die wunderbare Aktion Histamin-Frei-Day als Blogevent ins Leben gerufen. Foodies sind aufgerufen jeden letzten Freitag im Monat histaminarme Rezepte beizusteuern. Dabei ist es ganz gleich, ob Ihr selbst HIT habt (wie Daniela) oder Freunde bzw. Verwandte betroffen sind (wie bei mir) oder Ihr einfach mal was anderes auf den Teller bringen wollt, macht mit! Schließlich können Histamingeplagte immer neue Ideen brauchen.

Von mir gibt es

Gefüllte Dinkelstrudelteigtaschen

Zubereitungszeit:

ca. 1 Stunde + ca. 25 Minuten im Backofen

Schwierigkeit:

aufwändig

Zutaten:

  • fertiger Dinkelstrudelteig aus dem Kühlregal (Supermarkt)
  • Butter oder Öl
  • Frischkäse
  • Sauce/Dip nach Wahl
  • Füllung nach Wunsch, z.B. gekochter Blumenkohl

Außerdem:

  • feuchte Tücher/Küchenpapier

Zubereitung:

Den Dinkelstrudelteig auf feuchten Tüchern ausbreiten und mit einem Pizza-/Keksroller oder Messer in ca. 10 x 10 cm große Quadrate schneiden. Einen Klecks Frischkäse auf jedes Quadrat geben und dann die gewünschte Füllung platzieren.

Ideen für die Füllung:

  • gebratene Hähnchenbruststückchen mit Mozzarella
  • gekochte Blumenkohlstückchen mit Mozzarella
  • Polenta-Gemüse-Mix nach Wunsch (z.B. mit Karotten und Brokkoli)
  • Hirse-Gemüse-Mix nach Wunsch
  • usw.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich finde gekochte Blumenkohlröschen mit Mozzi super. Aber probiert Euch ruhig aus.

Vorsichtig die Taschen zusammenfalten und anschließend mit geschmolzener Butter oder Öl bestreichen.

Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ca. 20-25 Minuten bei 190 °C backen bis die Dinkelstrudelteigtaschen golden und knusprig sind.

Mit einem Dip oder einer Sauce servieren. Dazu passt außerdem knackiger Blattsalat. Wir mögen süß-sauer Sauce. Davon gehen aber leider nur geringe Mengen (Stichwort: Ananas).

Mit einem Haps sind die im Mund. Mmmh.

(c) Histamin-Pirat

Zusammenfassung: Chia-Samen-Blogevent (und die Gewinnerinnen)

Zusammenfassung: Blogevent

„Kleine Alleskörner – Das Chia-Samen-Blogevent“

Hier habe ich alle Beiträge zum Blogevent/Gewinnspiel gesammelt. Eigentlich schade, dass es nur zwei Teilnehmerinnen gab. Hiermit stehen dann auch die Gewinnerinnen fest. Sie wurden bereits per E-Mail verständigt.


 

  • Die erste Einsendung stammt von einer Leserin. Eileen hat leckere Kokos-Chia-Kekse gebacken. Kekse finde ich immer klasse.

Und so geht’s:

Zutaten:

  • 100 g Dinkelmehl
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 74   g Kokosraspeln
  • 70   g Palmöl (als Notlösung geht auch Alsana Bio-Margarine=Palmfett)
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Vanilleschote
  • 2 EL Chia-Samen
  • 1 kleines Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Weinstein-Backpulver

Zubereitung:

Zucker und Fett schaumig rühren (3-5 Minuten lang). Vanille+Salz dazu; umrühren. Mehl mit Backpulver mischen und dazu geben. Zum Schluss die Kokosraspeln hinzugeben und das Ei.
Es sollte eine feste Masse entstehen, die man mit zwei Teelöffeln gut zu kleinen Keksen formen kann (klebt fast nicht am Löffel). Auf das Backblech damit und  bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen (Umluft) – nicht zu braun werden lassen!

  • Maria von Widerstand ist zweckmäßig ist auch mit von der Partie. Maria hat das Chia-Büchlein, das ich u.a. verlose, schon. Sie macht aber trotzdem bei der Blogparade zum Thema Chia-Samen mit. Hier gewährt sie Euch einen kleinen Einblick in das Büchlein. Schaut doch richtig lecker aus, oder?


 

Danke für Eure Einsendungen 🙂

Alles Liebe!

(c) Histamin-Pirat

Urlaubsfeeling inklusive…

Heute gibt es schon mal einen Vorgeschmack – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Sommer, Urlaubsfeeling inklusive. Ich wollte schon immer mal Biskuitrollen machen und habe mich jetzt daran gewagt. Diese Biskuitrolle ist vegetarisch (kommt ohne Gelatine aus), aber ist vielleicht nicht wirklich hundertprozentig „histamintauglich“, denn es sind Bananen drin. Und Bananen sind immer so eine Sache bei HIT. Meine Erfahrung, was Bananen angeht, ist die, dass Bananen a) in geringen Mengen ab und an schon gehen und das vor allem b) wenn sie noch nicht hundertprozentig reif sind, also noch ein bissl grün oben am Ansatz sind. Im Zweifelsfall lasst Ihr die Biskuitrolle doch aus und träumt Euch so an den Strand bzw. Ihr reduziert auf lediglich eine Banane in der Füllung. Es ist eben doch individuell zu beurteilen, was Euch bekommt. Vorher gut gekühlt, eignet sich diese Rolle auch für ein leckeres Picknick im Freien, vor allem jetzt, wo es noch nicht ganz so heiß ist. Deshalb bringe ich diese frühlingsfrische Biskuitrolle mit Sommervorgeschmack mit zur Geburtstags-Frühlingssause von Natascha. Ihr Blog feiert nämlich einjähriges Bestehen und das soll gebührend gefeiert werden. Fruehjahrssause_gr Diese leckere Biskuitrolle bringt einen gaumentechnisch direkt an den Strand, in die Sonne, ja, ich kann das Meer förmlich schon rauschen hören und eine salzige Brise weht mir um die Nase… Daher passt die Biskuitrolle perfekt zu Michaels Blogevent auf LAPATIsserie: „Urlaub als Foodie„.

Bananen-Kokos-Chia-Biskuitrolle (vegetarisch)

Zubereitungszeit:

ca. 50 Minuten Arbeitszeit & 2 Stunden Auskühlzeit

Schwierigkeit:

normal

Zutaten für 1 Rolle:

Biskuit:

  • 80g Kokosraspeln
  • 4 Eier
  • 100g Rohrohrzucker
  • 1 Pr. Salz
  • 3 EL Dinkelmehl
  • 2 EL Speisestärke, ich habe Maisstärke verwendet
  • (ca. 2 EL Rohrohrzucker für das Geschirrtuch)

Füllung:

  • 1 gestr. TL Agar-Agar
  • 400g Vanillejoghurt (ich habe einen Heumilchjoghurt verwendet, der ohne Bindemittel wie Carrageen, Pektin oder so auskommt)
  • 1-2 Bananen
  • 1 gr. Dose Kokosmilch (400ml), unbedingt ohne Bindemittel kaufen, z.B. von Dr. Goerg oder Alnatura
  • 2 EL Staub- bzw. Puderzucker (gibt’s auch von Rohrohrzucker)
  • 2-3 EL Chiasamen

Zubereitung:

  1. Am Tag vorher: Die Kokosmilchdose in den Kühlschrank stellen.
  2. Am Tag der Zubereitung: Die Kokosraspeln ohne Fett kurz in der Pfanne anbrutzeln bis sie leicht duften (1-3 Minuten auf kleiner Flamme).
  3. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  4. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit Zucker schaumig rühren (mit dem elektrischen Handrührgerät), die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen (auch mit dem elektrischen Handrührgerät).
  5. Vorsichtig alle Zutaten für den Biskuitteig mit dem Schneebesen (von Hand) vermengen.
  6. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und für ca. 15 Minuten backen.
  7. Sofort aus dem Ofen nehmen. Auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen, das Backpapier abziehen und den Teig mit dem Geschirrtuch aufrollen. So auskühlen lassen.
  8. Die Kokosmilchdose öffnen. Das Feste abnehmen und in einer Schüssel sammeln. Mit dem elektrischen Handrührgerät steif schlagen, so wie man es mit Schlagsahne bzw. Schlagobers tun würde. Tip: Dieses Feste kann man tatsächlich so aufgeschlagen mit etwas Zucker als veganen Schlagsahne- bzw. Schlagobers-Ersatz nutzen – nur so als Idee fürs nächste Mal 🙂
  9. Die Banane(n) schälen, halbieren und in schmale Scheiben schneiden.
  10. Ca. 3-4 EL vom Kokossaft nehmen und das Agar-Agar darin einrühren. In einem kleinen Topf zum Kochen bringen (dauert nur ca. 2-3 Minuten).
  11. Das Agar-Agar sofort mit der Kokossahne, dem Vanillejoghurt, Puder-/Staubzucker, Chia-Samen und den Bananenstücken vermengen. Kalt stellen.
  12. Die ausgekühlte Biskuitteigrolle abrollen und großzügig mit der Joghurt-Creme-Füllung bestreichen und wieder aufrollen. Kalt stellen bis zum Servieren.
  13. Nach Belieben z.B. mit Kokosraspeln verzieren.

Tip:

Nach Fertigstellen die Biskuitrolle am besten noch zugedeckt ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Sie ist dann noch saftiger und homogener. Sie lässt sich dann auch besser schneiden.

Die restliche Kokosmilch kann in Smoothies, Suppen, Saucen, Currys, Risottos/Hirsottos, etc. verwendet werden.

Nicht vergessen: Bis zum 20.5. habt Ihr noch Gelegenheit bei meinem Chia-Event mitzumachen. img_6105

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

2 Jahre Histamin-Pirat…

Wow, wie die Zeit vergeht. Erinnert Ihr Euch noch an den ersten Bloggeburtstag? Mittlerweile feiere ich den zweiten. Und das hoffentlich nicht alleine, sondern mit Euch – aber dazu gleich mehr.

Im vergangen Jahr gab es viel Neues.

Im Herbst gab es ein kleines Blogevent zur kalten Jahreszeit, wo fleißig Rezepte eingeschickt wurden.

Und es gab natürlich so viele leckere, neue Rezepte. Aus Kommentaren habe ich erfahren, dass einige von Euch tatsächlich welche nachkochen und das freut mich voll. Die Herzensköchin hat z.B. meinen Sommer-Hirsesalat nachgekocht – also auch andere BloggerInnen machen Sachen vom Histamin-Piraten nach.

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Ich habe zwei Spezial-Wochen auf dem Blog gehabt. Einmal ging es um glutenfrei in der Kombination mit Histaminintoleranz und daneben um die vegane Küche bei Histaminintoleranz. Ich hoffe, ich kann die Tradition solcher „Info-Wochen“ fortsetzen. Wenn Euch ein Thema besonders interessant – immer her damit.

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Rezepte-Party

Ich habe eine Weile überlegt, wie ich diesen Bloggeburtstag begehe. Ein kleines Gewinnspiel sollte wieder her, aber zu welchem Thema?

Kurzerhand bin ich Lieblingszutaten im Kopf durchgegangen und natürlich auch solche, die bei Histaminintoleranz besonders hilfreich sind. Und irgendwie bin ich bei Chia-Samen stehen geblieben.

Kleine Alleskörner – Das Chia-Samen-Blogevent

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Wieso nun also Chia-Samen?

Chia-Samen sind die Samen einer mittelamerikanischen Salbeiart, die aber, anders als der Salbei hierzulande, nicht frosthart ist. Dieses sogenannte „Superfood“ macht seinem Spitznamen alle Ehre – und zwar deswegen:

  • Chia-Samen enthalten ungefähr doppelt so viel Eiweiß wie andere Samen oder Getreidesorten.
  • Sie weisen ein günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren auf.
  • Sie enthalten viel Calcium, nämlich fünfmal so viel wie Milch. Plus: Das Spurenelement Bor ist enthalten, dass die Calciumaufnahme im Körper unterstützt.
  • Doppelt so viel Kalium wie in Bananen ist in Chia-Samen.
  • Dreimal mehr Eisen als in Spinat.
  • Und die Antioxidantien-„Bombe“ Heidelbeere kann sich hinten anstellen, denn Chia-Samen enthalten die dreifache Menge.
  • Sie wirken antientzündlich.
  • Daneben sind sie eine gute Ballaststoffquelle. Sie enthalen außerdem Vitamin A, Niacin/Vitamin B3, Thiamin/Vitamin B1, Riboflavin/Vitamin B2, Phosphor, Zink und Kupfer.
  • Sie helfen bei der Umstellung auf eine basische Ernährung.
  • Und sie sind glutenfrei und vegan.

Sie sind also richtige Nährstoffbomben und noch dazu sehr vielseitig einsetzbar. Roh mit Milch als Chiapudding oder als veganes, glutenfreies Bindemittel in Backwaren oder einfach als Zugabe zum Essen – Chia-Samen schmecken und sind gesund.

Wie gesund? Gegen z.B. welche Krankheiten kann der regelmäßige Verzehr von Chia-Samen positiv wirken?

  • Krebs
  • verschiedene Herzleiden
  • Arthritis und Gelenkprobleme
  • Diabetes Typ 2
  • und mehr

Was Histaminintoleranz angeht, ist die antientzündliche Wirkung ein Vorteil von Chia-Samen, aber z.B. auch, dass die DAO-Cofaktoren Zink und Kupfer enthalten sind.

Ich hoffe, Ihr habt nun genug Gründe auch einmal mit Chia-Samen zu experimentieren.

Im Zuge meines Blog-Events freue ich mich darauf, wenn Ihr die Ergebnisse Eurer „Chia-Experimente“ mit mir teilt.

Anbei die Bedingungen:

  • Teilnehmen kann jedeR aus Deutschland oder Österreich mit entsprechender Adresse und dem Mindestalter von 18 Jahren bzw. dem Einverständnis der Eltern.
  • Sowohl BloggerInnen als auch LeserInnen können teilnehmen. Eure Rezepte sendet Ihr mir am besten als Kommentar mit Link unter diesen Beitrag. Bindet bitte den Banner und einen Link zum Event in den Beitrag ein. Archivbeiträge sind nicht zugelassen, nur neue Beiträge. Wer keinen eigenen Blog hat, schickt mir bitte eine E-Mail mit Rezept und am besten mit Foto an histaminarm(at)vollbio.de mit dem Betreff: „Chia-Samen“.
  • Erlaubt ist alles mit Chia-Samen, ganz gleich, ob Vorspeise, Hauptspeise, Dessert, roh, gekocht oder gebacken…
  • Pro TeilnehmerIn können maximal 2 Rezepte eingereicht werden.
  • Einsendeschluss ist der 20.05.2015 31.05.2015. Die GewinnerInnen werden zeitnah auf dem Blog bekannt gegeben und sollen sich innerhalb von 7 Tagen bei mir via E-Mail mit der Angabe einer Versandadresse melden – ansonsten wird neu verlost.
  • Versand der Preise ca. Anfang Juni 2015.
  • Startschuss: 20.04.2015

Und was gibt es zu gewinnen?

Die Ölmühle Sailer, die schon meinen ersten Bloggeburtstag unterstützt hat, ist auch diesmal freundlicherweise mit dabei und spendiert eine Packung Chia-Samen und eine Packung Chia-Samen-Mehl.

Der Mankau-Verlag ist diesmal neu mit dabei und stellt für das Event 2 Exemplare von „Chia – Fit und schlank mit der Powernahrung der Azteken“ zur Verfügung.

So ergeben sich also 2 Gewinnerpakete, die durch mich versandt werden:

  1. Chia-Samen mit Buch
  2. Chia-Samen-Mehl mit Buch

Hier geht’s zu den Beiträgen bzw. der Zusammenfassung.

Ich bedanke mich bei den Sponsoren Ölmühle Sailer und Mankau-Verlag für die Unterstützung.

Viel Glück!

(c) Histamin-Pirat

Backrezepte veganisieren (Zitronenblechkuchen)

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Gebäck veganisieren & Rezept

Heute gibt es einen ersten Vorgeschmack auf mein Vegan-Special. Ich werde ein paar einfache Anleitungen zum Veganisieren von Backwaren vorstellen – die auch „histamintauglich“ sind. Das mitgelieferte Rezept (weiter unten) ist aufgrund der enthaltenen Zitrone aber wohl nicht für jeden bzw. jede Betroffene etwas.

Neben den paar Vegan-Kniffen kommt noch mein Beitrag zur Aktion „Kochbuch-Wichteln“ vom Küchenatlas-Blog.

KüchenAtlas-Blogparade: Weiß wie der Schnee

Die liebe Karin von Tatort Küche war meine Wichtelpartnerin bei der Aktion vom Küchenatlas-Blog.

Karin hat mir selbst gemachtes Chili-Salz geschickt, das wirklich ordentlich scharf ist und wohl eher nur was für mich ist, da ich ja selbst keine Histaminintoleranz habe – anders als der Mann an meiner Seite. Überhaupt macht Karin auch vieles gerne selbst und so war sie eine wirklich passende Wichtelpartnerin. Schaut doch mal bei ihr vorbei. Ich bin ganz froh bei der Aktion mitgemacht zu haben. Es war eine gute Gelegenheit einen neuen, spannenden Blog zu entdecken, den ich noch nicht kannte.

Dazu gab es ein dickes Zitronenkochbuch.

Nun ja, auch Zitronen sind so eine Sache bei HIT. Viele vertragen sie nicht oder nur in kleinen Mengen. Sie gelten als Liberator, enthalten aber viel Vitamin C – aber eben auch viel Säure. Ob bzw. wieviel Zitronen Ihr vertragt, müsst Ihr individuell abwägen.

Ich habe mich aber über das Buch gefreut, nicht nur, weil ein total leckeres Zitronenblechkuchenrezept, sondern auch viele Infos rund um Zitronen enthalten sind. Wie immer, bei Zitrusfrüchten aber im Besonderen, gilt es bio zu kaufen – eh klar. Aber dann gibt es da noch „unbehandelte“ Zitronen. Und was heißt das eigentlich? Eva Gründel erklärt im Buch, dass Zitronen zur Haltbarmachung meist mit einer dünnen Wachsschicht überzogen werden. Diese behandelten Zitronen sind nur für die Saftgewinnung, also zum Auspressen geeignet. Wer aber die Schale auch verwenden will, muss bio und unbehandelt kaufen.

Wusstet Ihr, dass man ein bissl zu viel Zitrone gut mit Gurken neutralisieren kann? Die Autorin spricht sich definitiv gegen den Griff in die Zuckerdose aus, um zu viel Zitrone auszugleichen.

In dem Buch geht es wie der Titel verlautbaren lässt, um Zitronen. In allen Variationen werden Zitronen in Saucen, Dips, Vorspeisen, Hauptspeisen und Süßspeisen verarbeitet.

Ich habe direkt ein Auge auf Seite 116 geworfen. Denn hier gibt es Zitronenblechkuchen – eine absolute Kindheitserinnerung meinerseits. Meine Oma hat zu Geburtstagen und sonstigen Feierlichkeiten quasi obligatorisch ihren Zitronenblechkuchen mitgebracht, d.h. mitbringen müssen. Ich hab den geliebt, aber irgendwie hab ich selbst nie Zitronenblechkuchen gemacht. Zeit das zu ändern. Und mit meinem Vegan-Special im Hinterkopf dachte ich mir, mache ich doch eine Art „veganisierte Nostalgiebackaktion“. Omas Kuchen auf vegan sozusagen. Daher passt der Kuchen auch prima zu Kasselfoods Aktion „Nostalgieküche„.
Nostalgie

Und mindestens genauso gut auf Lixies Geburtstagstisch.

Lixie schreibt den Blog Photolixieous. Bei ihr gibt es übrigens auch leckere histaminarme Rezepte – und viel tollere Photos als bei mir 😉 Schaut also mal vorbei. Ihr Blog feiert gerade seinen 1. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

*** nicht histaminarm ***

Das folgende Rezept enthält Zitronen, welche als Histaminliberatoren gelten. Je nach dem, wie sensibel Ihr reagiert, solltet Ihr diesen Kuchen lieber auslassen. Manch eine/r verträgt vielleicht doch ein Stück, aber Ihr seid vorgewarnt und so heißt es: Vorsicht.

Zitronenblechkuchen (vegan)

zitronenblech

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten Arbeitszeit & ca. 20-25 Minuten im Ofen

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 1 Blech:

Teig:

  • 400g Dinkelmehl
  • 100g Braunhirsemehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 10g selbst gemachter Vanillezucker
  • 150g Kokosblüten- oder Rohrohrzucker
  • (Pr. Kardamom)
  • Abrieb einer Zitrone
  • 200ml Hafermilch oder pflanzliche Milch nach Wahl/Verträglichkeit
  • 250g Kokosöl
  • 4 gestr. EL Chiasamen & 12 EL Wasser
  • Spritzer Zitronensaft
  • Pr. Salz

Zuckerguss:

  • ca. 150 bis 200g Rohrohrpuderzucker
  • 3-4 EL Zitronensaft
  • 1 EL heißes Wasser

Zubereitung:

  1. Den Eiersatz aus Chiasamen und Wasser ansetzen und für ca. 10 Minuten beiseite stellen zum Quellen.
  2. Das Öl fein schlagen und Zucker einrühren.
  3. Zitronenabrieb, Vanillezucker, Pr. Salz, (Pr. Kardamom), Spritzer Zitronensaft und schließlich den Eiersatz hinzufügen und cremig schlagen.
  4. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und portionsweise abwechselnd mit der „Milch“ in die cremige Masse geben. So lange rühren bis ein glatter Teig entsteht.
  5. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen, glatt streichen.
  6. Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten goldbraun backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen.
  7. Für den Guss Rohrohrpuderzucker sieben und in einer Schüssel mit dem Zitronensaft und heißem Wasser glatt rühren. Die Masse sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.
  8. Den noch warmen Kuchen mit dem Guss bestreichen und trocknen lassen. Zum Servieren z.B. in Rauten oder Quadrate schneiden (mit einem Pizzaroller geht das auch).

Tip:

Der Kuchen schmeckt noch besser, wenn er einen Tag ruhen kann.

Tips – Backwaren veganisieren:

Im Originalrezept wird mehr Zucker (200g statt 150g) verwendet und hier reduziere ich immer ganz gerne.

Außerdem sind im Originalrezept 4 Eier angegeben. Pro Ei kann man einfach einen gestrichenen EL Chiasamen & 3 EL Wasser rechnen. Das rührt man an und lässt es ca. 10 Minuten quellen. Dann entsteht eine pudding-artige bzw. gelige Masse, mit der man Eier in Backwaren ersetzen kann, denn dieser Chiamix bindet genauso gut wie Eier. Das habe ich Euch schon im Glutenfrei-Spezial vor kurzem verraten.

In Backwaren tausche ich Butter (auch im Originalrezept angegeben) immer 1:1 mit Kokosöl aus.

Das Gleiche gilt für Milch. Vegane und histaminarme Alternativen sind z.B. Kokos-, Hafer-, Reis- und Mandelmilch. Pflanzliche Milchalternativen kann man auch einfach selbst machen. Für Kokosmilch und Reismilch gibt es bei mir schon Rezepte.

Wenn Ihr aber pflanzliche Milch kauft, achtet darauf, dass noch kein Zucker (und vor allem kein Agavendicksaft) drin ist und dass keine Bindemittel wie Guarkernmehl drin sind.

Weil Chiagel nicht ganz so fluffig ist wie sonst Eier, habe ich 100g des Mehls (insgesamt 500g) ausgetauscht gegen Braunhirsemehl. Braunhirsemehl ist leichter als Dinkelmehl und macht so den Teig fluffiger.

Mit den Tips könnt Ihr viele Backrezepte veganisieren, die ohne Schlagsahne/Schlagobers bzw. Eischnee auskommen. Zu diesen 2 Fällen komme ich noch an anderer Stelle. Aber Kekse, Marmorkuchen, Blechkuchen & Co werden so ganz leicht vegan.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 1): Zauberhafte Weihnachtsbäckerei…

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Dieser Beitrag ist Teil meiner Serie „Glutenfreie Info-Wochen“.

Das nachfolgende Rezept stammt (mit leichten Abänderungen) aus dem Buch „Zauberhafte Weihnachtsbäckerei – glutenfrei“ vom Pala-Verlag (S. 36), das ich Euch heute vorstellen möchte.

Das Rezept reiche ich außerdem zur Blogparade „Weiß wie der Schnee“ beim Küchen-Atlas-Blog ein.

KüchenAtlas-Blogparade: Weiß wie der Schnee

Glutenfreie, histaminarme „Hirseköpfchen“ ODER „Schneebälle“ (mit laktosefreier Option)

Zubereitungszeit:

ca. 25 Minuten + ca. 20-25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 1 Blech :

  • 40g Hirse ODER ca. 100g gegarte Hirse
  • 1 Eigelb
  • ca. 55g weiche Butter ODER Kokosöl (ich habe beides gemischt)
  • 70g Rohrohrzucker ODER Kokosblütenzucker
  • 100g Maisstärke
  • 100g Braunhirsemehl
  • 1/2 Päckchen glutenfreies Backpulver
  • 25g selbst gemachter Vanillezucker
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz (wenn das vertragen wird, ansonsten bitte ein anderes verträgliches Gewürz nehmen, im Original ist 1 TL gemahlener Ingwer angegeben, den hatte ich aber gerade nicht auf Vorrat)
  • Roh-Rohrpuderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Die Hirse in der dreifachen Menge Wasser aufkochen, 10-15 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen und weitere 30 Minuten quellen lassen. Ab und zu umrühren und anschließend abkühlen lassen.
  2. Nun den Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
  3. In einer großen Schüssel die abgekühlte Hirse mit Eigelb, Butter/Öl, Zucker, Vanillezucker, Maisstärke, Braunhirsemehl, Gewürz und Backpulver verkneten.
  4. Nun mit einer Hand kleine Kügelchen aus dem Teig formen (ca. so viel wie ein gehäufter TL Teig pro Stück). Die Kügelchen auf das Backblech setzen und ca. 20-25 Minuten im Backofen (in der Mitte einschieben) backen.
  5. Danach auf einen Teller oder ein Kuchengitter setzen und mit Puder- bzw. Staubzucker bestäuben.

Rezension „Zauberhafte Weihnachtsbäckerei – glutenfrei“ von Anja Völkel:

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Das Buch, geschrieben von einer Betroffenen, die u.a. auch an Histaminintoleranz leidet, bietet zahlreiche glutenfreie Weihnachtsleckereien zum Nachbacken. Anja Völkel hat das Buch mit kleinen Geschichten, Reimen und Bastelideen versehen. Lisa Apfelbacher hat zahlreiche Illustrationen zu den Rezepten beigesteuert.

Wer den Pala-Verlag kennt, weiß, dass die Kochbücher stets vegetarisch oder sogar vegan gehalten sind und dass es keine Fotos gibt. Während ersteres sehr erfreulich ist, mag zweiteres den einen oder die andere enttäuschen. Der Verlag druckt zu 100 Prozent auf recycletem Papier und produziert seine Werke klimaneutral. Hochglanzfotos passen da eben leider nicht ins Konzept.

Da ich ohnehin mehr Wert auf Inhalt als auf Form lege, stört mich das Fehlen der Fotos gar nicht. Im Gegenteil, so wird die Fantasie angeregt, was man denn mit dem einen oder anderen Rezept sonst noch so machen kann…

Trotz der Doppelintoleranz der Autorin sind einige Rezepte nur mit Anpassungen „histamintauglich“, wie ich immer sage. Zitronen-, Orangenkuchen, Rumbrezeln und anderes könnte so manchem/r schwer im Magen liegen.

Da mit glutenfreiem Mehl gebacken wird, enthalten manche Rezepte viele Eier (mitunter bis zu 5). Auch das verträgt in der Masse vielleicht nicht jede/r. Hier muss man selbst etwas erfinderisch werden und z.B. einige Eier durch Chiasamenmehlmix oder dergleichen austauschen.

Speziell für Betroffene von Histaminintoleranz ist jedoch der Abschnitt „Basics“ sicher sehr interessant. Völkel gibt einfache Rezepte zur Hand, wie man z.B. Vanillezucker, dunkle oder helle Kuvertüre und Nougatmasse selber machen kann. Dieser kleine Fundus kann natürlich auch für andere Rezepte genutzt werden und ich fand ihn sehr wertvoll.

Das Buch beschränkt sich, wie es ein Kochbuch tun sollte, auf praktische Küchentips und Rezepte. Große Erläuterungen zum Krankheitsbild der Zöliakie oder dergleichen gibt es nicht. Dafür eignen sich Ratgeber- und Fachbücher. Demnächst stelle ich Euch auch noch informative Bücher zum Thema vor.

Was jedoch im Buch enthalten ist, ist eine „Kleine Warenkunde“ und auch die ist Gold wert.

Die Autorin stellt eine kurze Geschichte des Gebrauchs von Getreide voran und geht dann auf einzelne glutenfreie Mehlsorten ein. Sie beschreibt dabei Konsistenz, Unterschiede zu regulärem, glutenhaltigem Mehl und Geschmack einzelner Mehlsorten, darunter z.B. Hirse-, Quinoa-, Buchweizen-, Reis-, Mais- und Kastanienmehl. Darauf folgt eine kurze Zusammenfassung weihnachtlicher Gewürze und von Nüssen bzw. vom dem, was im allgemeinen Sprachgebrauch unter „Nüssen“ verstanden wird. Mehr zum Thema „Nüsse“ hier.

Im Buch werden keine Fertigmehlmischungen verwendet, was ich sehr lobenswert finde. So kann man selber auch mit einzelnen Sorten zu experimentieren anfangen.

Zusammenfassung:

  • um die 120 glutenfreie Rezepte
  • 160 Seiten, 14,00 Euro
  • illustriert, keine Fotos
  • keine Fertigmehlmischungen
  • viele praktische Tips und Warenkunde
  • von einer selbst Betroffenen geschrieben
  • nicht alles ist histaminarm
  • leider keine veganen Rezepten
  • Kaufempfehlung: bei Zöliakie/Glutenunverträglichkeit, Glutensensitivität – Ja

bei HIT – nur bedingt

Ich bedanke mich beim Pala-Verlag für das gratis zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Die gemachten Aussagen entsprechen meinen eigenen Vorstellungen und sind nicht vom Verlag, der Autorin oder anderen beeinflusst worden.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Winter-Auflauf mit Knusperkruste…

Ina sucht derzeit leckere Auflaufgerichte. Daher gibt es diesen Gemüseauflauf mit Knusperkruste:

Gemüseauflauf mit Ziegenfrischkäse, Feta und Mandelblättchen

Zubereitungszeit:

ca. 15 Minuten Arbeitszeit + ca. 50-60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für 3-4 Personen:

  • 1 kl. Kürbis (ich habe ein Stück Muskatkürbis verwendet, ca. 200g Fruchtfleisch)
  • 220g  Ziegenfrischkäse
  • 2-3 Stängel Petersilie
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • ca. 80-100ml Mandelmilch
  • Salz, Pfeffer, Kurkuma, Kreuzkümmel
  • Öl zum Einfetten der Form (ich habe Hanföl verwendet)
  • 4-5 kl. Kartoffeln
  • ca. 200g frischer Brokkoli
  • ca. 1 Pck. Feta
  • ca. 1 handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:

Den kleinen Kürbis entkernen, evtl. schälen (Hokkaido muss man nicht schälen), in Spalten schneiden.

Ziegenfrischkäse mit gehackter Petersilie und fein gewürfelten Knoblauchzehen und etwas Mandelmilch mischen, mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und Kreuzkümmel abschmecken.

Die Auflaufform mit Öl einreiben.
Den Boden mit Kürbisspalten, mit Kartoffelwürfeln und Brokkolirosen bedecken.
Die Petersilienfrischkäsemischung darübergeben.

Die restlichen Kürbisspalten darüberdecken und mit zerkrümeltem Feta-Käse bedecken.

Die Form mit Alufolie abdecken und bei 210°C Ober-/Unterhitze ca. 35 Min. backen.
Dann die Folie entfernen und die Mandelblättchen über den Feta streuen und gar backen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Vergiss Tofu…

Beim Küchenatlas Blog dreht sich gerade alles um die Gemüsesorten der kalten Jahreszeit. Offen gestanden bin ich kein großer Kohlfan. Vor allem Rosenkohl schmeckt mir gar nicht. Allein Rotkohl mag ich ganz gerne.

KüchenAtlas-Blogparade: Wintergemüse

Aber zum Glück bietet die kalte Jahreszeit noch einiges mehr als nur Kohl. Zum Beispiel: Pastinaken, Karotten, Petersilienwurzeln, Kürbis, Fenchel und Esskastanien.

Und um letztere soll es sich heute drehen. Die Kastanien spielen dabei ein wunderbares Solo auf. Na gut, ein paar Mandeln sind auch mit von der Partie 😉

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Esskastanien habe ich als neue Alleskönner für mich entdeckt. Die gehen immer. Egal, ob als Kuchenfüllung, als Süßigkeit, in Keksen, im Brot oder wie heute als Fleischersatz.

Wie Ihr wisst, gibt es hier kein Soja und dementsprechend auch kein Tofu, aber es geht doch seit einiger Zeit alles vegetarisch zu. Und manchmal, ja, manchmal, habe ich Appetit auf Fleisch. Geschmacklich sind Esskastanien nun meine neue Alternative. Ohne Witz, diese Bratlinge schmecken tatsächlich etwas „fleischig“, sind aber viel gesünder. In Esskastanien ist z.B. eine gute Menge Vitamin C enthalten, außerdem Kalium und Calcium, ein bisschen Eiweiß und auch Fett (und noch einiges mehr). Damit sind sie so ein richtiges „Powergemüse“ der kalten Jahreszeit.

Maronibratlinge an Maronisauce mit Mandelreis

(inklusive schneller Mandelmilch) –

vegan, glutenfrei, laktosefrei, histaminarm

 

Zubereitungszeit:

ca. 1-1,5 Stunden

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für 2-3 Personen:

500g Esskastanien
2 Hände voll Mandeln
etwas heißes Wasser
Salz, Pfeffer
Curcuma, Kreuzkümmel, Oregano, (Hauch Zimt – wenn das vertragen wird), Kümmel
etwas Kokosöl
1-2 EL Chiamehl
1/2 Tasse Reis und genug Wasser zum Kochen (ca. 2 Tassen)
1-2 geh. TL Dinkelmehl
1-2 Zehen Knoblauch

Zubereitung:

Die Maroni kreuzförmig einritzen und bei 180-200°C ca. 20-25 Minuten rösten.

Die Mandeln blanchieren, d.h. mit heißem Wasser übergießen und einen Moment im heißen Wasser stehen lassen (ich habe einen Topf dazu verwendet). Dann abseihen und mit kaltem Wasser abschrecken. Schälen. In eine Schüssel geben und mit Wasser großzügig bedecken und dann pürieren. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb (ich habe ein Teesieb verwendet) streichen. Das Feste – also die Mandelüberreste – in einer Schüssel separat sammeln, das brauchen wir noch. Fertig ist die Mandelmilch.

Die Maroni aus dem Ofen nehmen und schälen. 10 Maroni beiseite legen. Die brauchen wir später für die Sauce.

Den Rest mit 1 EL Kokosöl und 2-3 EL Wasser, mit der Hälfte der Mandelmasse, Salz, Pfeffer, Curcuma, Kreuzkümmel, Oregano, (Zimt) pürieren. Mit 1-2 EL Chiamehl mischen und aus dieser Masse Bratlinge formen.

Reis aufsetzen. Mit Salz und Kümmel würzen. Sobald der Reis einmal aufgekocht ist, auf kleine Flamme schalten und die andere Hälfte der Mandelüberreste beimengen. Kurz vor Ende, bei Bedarf einen 1/2 TL Kokosöl unterrühren.

Die zuvor beiseite gelegten Maroni hacken. Knoblauch schälen und hacken. In Öl den Knoblauch kurz anschwitzen und Mehl hinzugeben und eine Mehlschwitze ansetzen. Mit Mandelmilch ablöschen. Nach und nach die Mandelmilch zugeben, sobald die Sauce etwas angedickt ist. Die gehackten Maroni hinzugeben und wenige Minuten ziehen lassen. Dann pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Andere Gewürze nach Geschmack. (Für die glutenfreie Variante entweder Maisstärke zum Andicken nehmen statt der Mehlschwitze oder mehr Maroni)

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Bratlinge von beiden Seiten braten.

Mit Reis und Sauce die Bratlinge servieren.

Tip:

Wer mag, kann beim nächsten Mal auch etwas Knoblauch in die Bratlinge selbst geben. Das schmeckt auch sehr gut.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Nachgekocht…

Nachgekocht!

Die Herzensköchin wird 2 und lädt zum Nachkochen ihrer Rezepte ein.

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Beim Durchschauen ihrer Rezepte bin ich auf diese tolle Festtagssuppe gestoßen. Ganz ehrlich, Brokkoli mit Mandeln zu kombinieren, ist sicher nicht eine meiner ersten Ideen, wenn ich an Suppe denke. Schade eigentlich, denn die Suppe ist genau in dieser Kombination super lecker!

Das Originalrezept findet Ihr hier.

Die Suppe ist vegan, laktose- und glutenfrei. Damit sie histaminarm ist, habe ich kleine Änderungen am Rezept vorgenommen, z.B. sind in meiner Suppe keine Zwiebeln, keine Sojasahne und keine Muskatnuss. Ihr könnt aber ruhig Olivenöl verwenden, wenn Ihr das gut vertragt.

Wie man Mandelmilch ganz flink und einfach selber macht, kommt demnächst auf meinem Blog.

Vegane Brokkolicremesuppe mit gerösteten Mandelsplittern an Mandelschaum

 

Zubereitungszeit:

ca. 25 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Kopf Brokkoli
2-3 Zehen Knoblauch
ca. 500 ml Gemüsebrühe (hefefrei, ohne Glutamat) ODER Suppengrün mitdünsten und nur Wasser verwenden
ca. 250 ml Mandelmilch
2 EL frische, gehackte Kräuter (z.B Petersilie)
etwas Öl zum Braten
Salz und Pfeffer
Gewürze, je nach Verträglichkeit (Pr. Curcuma, Kümmel, Kreuzkümmel, Majoran…)
eine Hand voll Mandelblättchen

Zubereitung:

Die Mandelblättchen  in einer Pfanne ohne Fett ganz kurz anrösten, bis sie duften und beiseite stellen. Gemüsebrühe herstellen.

Die schlechten Stellen und den Strunk von dem Brokkoli wegschneiden. Brokkoli in kleine Röschen zerteilen, die größeren Stiele von den Röschen abtrennen, schälen und in feine Scheiben schneiden. Alles in einem Sieb vorsichtig abbrausen. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Ungefähr die Hälfte der  Brokkoliröschen zurückbehalten und in einem Siebeinsatz 4-6 Minuten dämpfen.Die Röschen sollten noch etwas aldente sein und nicht zu stark verkocht.

In einem Topf das Öl erhitzen und Knoblauch kurz andünsten, dann Brokkolistiele und –röschen einrühren, etwa 1 Minuten dünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, ca. 5-8 Minuten zugedeckt bei geringer Hitze köcheln lassen. Die Kräuter werden klein gehackt und zur Suppe hinzugefügt. Nun wird die Suppe ganz fein püriert, am besten in einem hohen Gefäß. Damit die Suppe cremiger wird, werden 150 ml Mandelmilch untergerührt. Für den Geschmack wird die Suppe nun mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen, wer mag, gewürzt. Die gedämpften Brokkoliröschen vorsichtig in die Suppe geben.

Während die Suppe kocht, kannst du den Mandelschaum produzieren. Dazu erwärmst du in einem kleinen Gefäß etwas Mandelmilch und schäumst es mit einem Milchaufschäumer auf.

Die Suppe nun in Teller verteilen und die  Mandelblättchen drüberstreuen, noch ein Klecks Mandelschaum und schon ist die Festtagssuppe fertig.

Wer mag, kann auch noch eine Scheibe Brot in kleine Würfel schneiden und in etwas Öl anbrutzeln, um Croutons zu erhalten. Die kann man zum Schluss über die Suppe streuen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

And the winners are…

Gewinnerinnen des Blogevents

„Vegetarisch und vegan durch die kalte Jahreszeit“

 

Gestern ist mein Blogevent zur kalten Jahreszeit zu Ende gegangen. In über einem Monat haben sich 12 Rezepte von 10 Teilnehmerinnen angesammelt. Über jeden einzelnen Beitrag habe ich mich sehr gefreut. So viele, leckere, fleischlose Koch- und Backideen!

Alle Rezepte findet Ihr hier noch mal in der Übersicht.

Diesmal war ich ganz schnell und habe auch schon die Gewinnerinnen bestimmt. Bei 6 Preisen konnten leider nicht alle gewinnen. Aber darum sollte es ja nicht in erster Linie gehen 🙂

Sicherlich wird es auch in Zukunft wieder Blogevents bzw. Gewinnspiele auf meinem Blog geben. Hoffentlich seid Ihr dann wieder mit dabei und für alle, die diesmal keinen Preis nach Hause bekommen, klappt es vielleicht beim nächsten Mal.

So, nun aber zu den Gewinnerinnen.

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1 x La Veganista Backt geht an Daniela für ihre Espresso-Waffeln (vegetarisch),  die sogar „histamintauglich“ sind, wenn Ihr mit Espresso keine Probleme habt.

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1 x Histaminarm Kochen – Vegetarisch geht an Lena für ihren gebackenen Butternut-Kürbis (vegetarisch). Das Rezept ist leicht anzupassen, so dass es auch Betroffene mit Histaminintoleranz essen können.

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1 x Espresskochen Vegan geht an Ina für ihren Knusperstangen (vegan).

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1 x Köstliche Kürbis-Küche geht an Geri, die zwei Rezepte eingereicht hat – einen mexikanischen Apfelkuchen und eine Zucchini-Roulade (beides vegetarisch).

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1 x Espresskochen Vegan geht an Kerstin für eine Schwammerlsuppe, die übrigens vegan ist.

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1 x La Veganista Backt geht an ein kleines Einhorn, das Kekse mag 🙂 Im Rezept sind Hinweise angegeben, so dass die Kekse auch „histamintauglich“ zubereitet werden können. Die Kekse sind vegan.

Ich gratuliere den Gewinnerinnen. Die Benachrichtigungen schicke ich demnächst per E-Mail raus.

Ich bedanke mich noch einmal bei allen Teilnehmerinnen!

Und bei den großzügigen Sponsoren, dem Pala- und dem GU-Verlag, die mir die Bücher gratis für das Event zur Verfügung gestellt haben.

(c) Histamin-Pirat

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