Histamin-Pirat

Tipps & Rezepte zum Leben mit Histaminintoleranz

Kategorie: Grundnahrungsmittel (Seite 1 von 2)

Die Essenz des Rohköstlichen (Buchrezension)…

Rohköstliches – perfekt an heißen Tagen

Uff, die letzten Wochen war es heiß. Insbesondere in einer Dachgeschosswohnung können sich die Räume ganz schön aufheizen – zum Leidwesen aller Bewohner. Selbst die Stubentiger lagen wie die Löwen in der Savannenhitze nur lustlos rum und hofften auf Abkühlung. Um so verrückter ging es dann nachts zu…

Für uns Menschen bedeutet das warme Wetter vor allem: viel trinken und keine Lust auf Kochen. Daher ist der Sommer stets die Zeit, wo ich besonders gerne einen Blick in meine Rohkost-Kochbücher werfe. Um zusätzliche Hitze zu vermeiden, weiß ich, dass bei diesen Rezepten der Herd aus bleibt. Überzeugter Rohköstler bin ich aber nicht. Da sich durch das Rohkostessen doch ein paar Probleme ergeben, vor allem wenn man histaminarm essen möchte und auf eine ausgewogene Ernährung angewiesen ist. Wer sich durchgehend mit Rohkost ernähren will, kommt ums Fermentieren nicht herum. Und das ist bekanntermaßen so eine Sache mit Histamin. Schließlich trägt jeder Reife-, Gar- und Fermentierungsprozess zum Histamingehalt bei. Mein größtes Problem mit dem Rohkostessen ist der Verzicht auf Fisch. Denn der kommt, wie Ihr wisst, nach wie vor bei uns auf den Teller. Warum? Fisch enthält nicht nur wertvolle Omega-3-Fettsäuren (die sind auch in manchen pflanzlichen Ölen zu finden), sondern auch fettlösliche Vitamine. Jedenfalls haben wir gute Erfahrungen mit frischem Fisch gemacht, wenn die Sorten passen. Obwohl ich immer wieder Gegenteiliges lese. Aber gerade Wildräucherlachs und wildes Lachsfilet gibt es hier relativ häufig. Im Sommer vor allem Wildräucherlachs, weil ich da nichts machen muss 😉 Doch zurück zur Rohkost.

Bei aller Skepsis gleich vorweg: Rohkost ist mehr als nur Salat. Mittlerweile hat sich viel getan in Sachen Rohkost. Die Küche ist so kreativ und abwechslungsreich geworden, dass es sogar eigene Rohkostrestaurants gibt, so wie das kanadische Restaurant crudessence. Die Eigentümer haben jetzt auch ein rohköstliches Kochbuch mit dem Titel „Rohessenz“ herausgebracht.

Im Buch werden die Grundlagen der rohköstlichen Küche vorgestellt. Die ist nämlich bio, regional, vegan oder vegetarisch und im besten Fall gluten- und allergenfrei, sowie bunt und ausgewogen. Neben Obst und Gemüse kommen daher Samen, Nüsse, Dörrfrüchte, wertvolle Öle und Muse, sowie Chia & anderes Pseudogetreide auf den Speiseplan. Gesüßt wird in der Küche von crudessence mit Agavendicksaft (Achtung: Fruktosebombe) und Ahornsirup. Natürliche Lebensmittelzusätze inkludieren Matcha, Spirulina, Chlorella, Agar-Agar (Bindemittel), Gojibeeren, Keimlinge und mehr.

Wer seine Küche nach crudessence-Art aufstocken möchte, muss – und das ist das Erste, was mir aufgefallen ist – ganz schön tief in die Geldbörse greifen. Denn die ganzen Spezialzutaten und Superfoods sind relativ teuer. Hinzu kommt, dass das Versprechen „regional“ dadurch nicht wirklich gehalten werden kann. Denn Chia, Spirulina, Chlorella, Quinoa & Co sind alle nicht wirklich kerneuropäische oder – im Falle der Buchautoren: kanadische Spezialitäten, sondern müssen in der Regel eingeflogen werden.

Für Rohkosteinsteiger, die einfach mal probieren wollen, wie rohköstlich das Ganze schmeckt, ist „Rohessenz“ daher nicht zu empfehlen. Vor allem weil die Küchenausstattung über die Basics Stabmixer, Kartoffelschäler und Chefmesser definitiv hinausgeht. Gebraucht werden für die meisten Rezepte außerdem

  • Küchenmaschine
  • Dörrautomat
  • Entsafter
  • Spiralschneider

Dann kann’s aber wirklich losgehen. Das Kochbuch der zwei Jungs ist logisch aufgebaut und teilt sich in mehrere Kategorien auf

  • Getränke
  • Suppen
  • Salate
  • Aufstriche
  • Fermentiertes
  • Gedörrtes
  • Appetithappen
  • Hauptgerichte
  • Desserts

Tatsächlich überzeugen mich in dem Kochbuch vor allem die Salate. Die sind nämlich kreativ. Mal mit Falafel oder „Vleischbällchen“, mal mit Obst oder bunten Nüssen.

Doch ein histaminarmes Rezept konnte ich leider nicht entdecken. Irgendein Übeltäter war immer mit drinnen, vor allem weil die Jungs von crudessence gerne exotisch würzen (Curcuma, Curry, Kreuzkümmel, Ingwer & Co). Damit ich Euch dennoch etwas sehr Gesundes und gleichzeitig Schmackhaftes anbieten kann, habe ich mich durch die Beilagen geackert. Aufstriche, Aufstriche, Aufstriche! Die sind gut. Aber ausgesucht habe ich etwas ganz Simples:

Vanille-Hanf-Milch

Zubereitungszeit:

ca. 5 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für ca. 1 Liter:

  • 1 Tasse geschälte Hanfsamen (120 g)
  • 4 Tassen Wasser (1 l)
  • 1 TL alkoholfreies Vanillearoma (5 ml) ODER der Inhalt einer Vanilleschote
  • 2 EL Ahornsirup (30 ml)
  • 1/8 TL Salz

Zubereitung:

Sämtliche Zutaten in den Standmixer (oder ein höhes Gefäß) geben und zu einer cremigen Milch verarbeiten (mit dem Stabmixer). Die Hanfsamen lösen sich dabei fast vollständig auf, daher braucht die Milch nicht gefiltert zu werden.

In einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank ca. 3 Tage haltbar.

PS: Ich werde mir demnächst ein paar Salate für Euch einfallen lassen und auf den Blog laden. Bis dahin: Trinken, trinken, trinken – zum Beispiel die leckere Vanille-Hanf-Milch, die auch gut zu Müsli & Co passt.

Zusammenfassung

  • 124 Seiten, Hardcover
  • 180 Rohkostrezepte für jeden Geschmack
  • vegan, vegetarisch, glutenfrei, sojafrei, histaminarm fast nur nach Rezeptanpassungen, nicht geeignet bei Fruktoseintoleranz
  • leider viele exotische/teure Zutaten
  • 19,95 Euro, erschienen im Neun-Zehn-Verlag

Ich bedanke mich beim Neun-Zehn-Verlag für das gratis zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Die gemachten Angaben sind weder vom Verlag, noch vom Autor oder anderen beeinflusst worden und entsprechen meinen eigenen Ansichten.

Aus aktuellem Anlass…

Ei, Ei, Ei…

Ich achte ja stets sehr genau darauf, was in den Einkaufswagen und schließlich in die Küche bei uns kommt. Regelmäßig versuche ich Euch Tipps rund um die Themen Kochen, Backen, aber auch Einkaufen zu geben. Bei einigen Themen muss man etwas länger ausholen, weil es mit einem klaren Ja oder Nein nicht getan ist, so zum Beispiel beim Thema Eier. Die sind ja so eine Sache bei HIT, vor allem, wenn es um das Eiklar geht, das zumeist Probleme bereitet.

Meiner Erfahrung nach macht es aber auch einen Unterschied, welche Art von Eiern konsumiert werden und damit meine ich nicht nur Unterschiede für das Tier – das Huhn – selber, weil etwa die Haltungsbedingungen bei Freilandeiern besser sind als bei Eiern aus Bodenhaltung, sondern auch für uns, den Konsumenten. So sind auch hier Freilandeier zu bevorzugen, weil die Tiere auch besseres Futter erhalten, vor allem, wenn wir von Bio-Freilandeiern reden. Ich achte zudem genau darauf, dass die Tiere nicht hauptsächlich mit Soja gefüttert werden, sofern die Verpackung Auskunft darüber gibt. Kürzlich war ich aber doch mal wieder an dem Punkt zur Veganerin zu werden. Naja, jedenfalls gibt es jetzt keine Eier mehr hier und zwar deswegen:

Die AGES informiert über einen Rückruf der Firma Ja! Natürlich. Das Unternehmen hat am 27.08.2015 einen Rückruf des Produkts Ja! Natürlich Eier veranlasst.

und

SPAR ruft vorsorglich Bio-Eier zurück.

Die Angaben gelten für verschiedene österreichische Supermarktketten und betreffen die Betriebe von Anna und Gerhard Maier und Waltraud Hackl mit entsprechenden Aufrducken auf den Eiern selber. Der Kaufpreis wird erstattet. Auch ich habe ein 6er-Pack eines der betroffenen Betriebe gekauft gehabt und umgetauscht. Bitte also einen Blick in den Kühlschrank werfen.

Im Zweifelsfall auf Eier ganz verzichten. An vielen Stellen ersetze ich Eier bereits durch pflanzliche Alternativen, wie etwa Chiasamen-Gel.

Bei Yasmina von The Low Histamine Chef geht’s im Moment auch um Eier bzw. eifreies Leben bei Histaminintoleranz. Hier geht’s zu ihrem Artikel (Englisch).

(c) Histamin-Pirat

 

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 7): Deftige Muffins & Buchrezension…

Glutenfreie Brokkoli-Feta-Muffins und noch eine Buchvorstellung

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Auch heute gibt es wieder eine Buchvorstellung und ein passendes Rezept dazu. Ich bin ein bisschen in Verzug mit meinen glutenfreien Info-Wochen.

Mindestens ein glutenfreies Brot habe ich noch für Euch und wahrscheinlich noch ein paar Kleinigkeiten 😉

Heute gibt es glutenfreie, deftige Muffins frei nach dem Rezept aus dem Buch „Glutenfrei backen“ von Simone Stefka, erschienen im Pala-Verlag. Ich habe die Mehlsorten leicht angepasst, aber Ihr habt hier auch selbst freie Hand, wenn Ihr andere glutenfreie Mehlsorten besser (verträglich) findet, könnt Ihr natürlich auch die nehmen. Ich habe die Muffins eifrei gemacht. Sie sind aber aufgrund des Fetas nicht vegan und auch nicht laktosefrei, aber glutenfrei, vegetarisch und natürlich histaminarm. Weiter unten erfahrt Ihr mehr zum Buch und es gibt noch eine kleine Mehlsorten Warenkunde. Zu Bindemitteln und Histaminintoleranz gibt es demnächst noch einen extra Beitrag.

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Zubereitungszeit:

ca. 15 Minuten + ca. 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten:

250g gegarter Brokkoli
Pr. Kreuzkümmel (optional)
Chiasamenmix als Eiersatz: 3 EL Chiasamen mit 9 EL Wasser etwas quellen lassen
50g Quinoamehl
10g Hanfmehl
80g Reismehl
20g Braunhirsemehl
1 TL Backpulver (glutenfrei)
ca. 130g Feta
80g Maisstärke
80g Kartoffelstärke
ca. 120ml Wasser
Kürbiskerne zum Bestreuen

Zubereitung:

Zuerst den Chiasamenmix mit Wasser anrühren, beseite stellen und etwas andicken bzw. quellen lassen.

Den gegarten Brokkoli mit Kreuzkümmel würzen und in der Küchenmaschine zerkleinern oder sehr klein schneiden.

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Die flüssigen Zutaten, inklusive Chiasamenmix, gut verrühren und dann Mehl und Brokkoli hinzufügen. Den Feta in die Masse zerbröckeln. Dann Backpulver hinzugeben und unterrühren.

Muffinformen mit Teig füllen, Kürbiskerne über jeden Muffin streuen und ca. 20 Minuten backen.

Tip:

Die Muffins sind super als Frühstück oder Snack für unterwegs.

Buchrezension:

Das Buch besticht nicht nur mit vielen glutenfreien Rezepten für Brot, Kuchen und Kleingebäck, sondern vor allem mit einem umfassenden Teil zum Thema Warenkunde und sonstigen Informationen rund ums glutenfreie Backen.

  • Was ist glutenhaltig und sollte gemieden werden, was ist glutenfrei?
  • Was ist anders beim Backen ohne Gluten?
  • Welche Mehlsorten und Bindemittel gibt es eigentlich?

All diese Fragen und mehr werden im Buch beantwortet und damit ist es ein Fundus für alle EinsteigerInnen, aber auch Fortgeschrittene des glutenfreien Backens. Im Buch werden ausschließlich einzelne Mehlsorten verwendet und KEINE Fertigmischungen. So kann man selbst kreativ werden, neue Sorten ausprobieren und neu kombinieren, außerdem hat man hier bei Doppel-Intoleranzen (z.B. mit zusätzlich HIT) volle Kontrolle darüber, was in den Teig kommt.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es trotzdem: Nicht alle Rezepte sind histaminarm, vor allem die Brote sind alle mit Hefe gebacken. Ich muss hier noch Rezepte anpassen und ausprobieren und werde dann für Euch berichten. Beim Kuchen und Kleingebäck gibt es aber einiges, das mit nur kleinen Anpassungen absolut HIT-tauglich ist.

Das Buch kommt, wie schon das andere Buch vom Pala-Verlag, das ich Euch vorgestellt habe, ganz ohne Fotos aus, ist aber illustriert.

Welche glutenfreien Mehlsorten es gibt, habe ich hier für Euch zusammengetragen. Natürlich ist die Liste nicht vollständig, es gibt daneben noch so viele Nuss- und Samenmehle wie Hanfsamenmehl, Kürbiskernmehl, Chiasamenmehl, usw.

Einige Mehlsorten werden im Buch von Simone Stefka genauer beleuchtet und zwar auch auf ihre Backeigenschaften hin.

  • Maismehl und auch Masa Harina (aus weißen Maiskörnern), Polenta und Maisstärke machen den Anfang.
  • Weiter geht es mit einem Nachtschattengewächs – der Kartoffel. Kartoffeln kann man auch zum Backen verwenden, eine besondere Rolle spielt Kartoffelstärke, auch als Kartoffelmehl im Handel.
  • Dann gibt es eine kleine Warenkunde rund um Reis. Hier gibt es nicht nur Reismehl, sondern auch Klebreismehl (meist nur in asiatischen Lebensmittelläden erhältlich) mit besonders hohem Quellungs- und Verdickungsvermögen.

Andere Mehlsorten, die erwähnt werden:

  • Hirse: Hirsemehl macht die Backwaren leicht und locker, aber auch krümelig. Bei ohnehin lockeren Teigen sollte daher nur ca. 20 Prozent Hirsemehl enthalten sein.
  • Teff (auch Zwerghirse) ist sehr nährstoffreich. Es gibt helles, dunkles und rotes Teffmehl, die geschmacklich alle etwas unterschiedlich schmecken. Helles erinnert ein wenig an Kastanienmehl, dunkles schmeckt etwas nach Haselnuss.
  • Buchweizen
  • Quinoa und Amaranth binden viel Flüssigkeit, sollten nur anteilig (ca. 30 Prozent) der Gesamtmehlmasse ausmachen.
  • Sojabohne
  • Kichererbsen sind hier meist nur in einer Form erhältlich. Neben den Kichererbsen, die wir kennen, gibt es in Asien noch kleinere Sorten, die eher bräunlich sind. Schmeckt als Mehl zart und nussig. Was HIT angeht, muss man individuell austesten, ob man diese Hülsenfrucht verträgt.
  • Kastanienmehl schmeckt leicht nussig-säuerlich. Das Mehl wird schnell ranzig und sollte daher rasch verbraucht werden.
  • Hanfsamenmehl färbt das Gebäck dunkelgrün und schmeckt stark nussig. Kann als geschmacksgebende Zutat beigemengt werden.

Folgende Mehlsorten möchte ich noch ergänzen:

  • Kürbiskernmehl färbt das Gebäck grün (als wäre Matcha im Teig enthalten) und schmeckt leicht nussig. Ich verwende es neben Hanfsamenmehl sehr gerne als geschmacksgebende Zutat.
  • Sesammehl schmeckt nussig, leicht bitter. Muss bei HIT individuell ausgetestet werden.
  • Mandel- und Haselnussmehl eignen sich sehr gut für süßes Gebäck. Nicht jede/r verträgt die beiden Mehlsorten mit HIT. Auch hier heißt es wieder, in kleinen Mengen testen.

Ein paar Praxistips der Autorin:

  • Beim glutenfreien Backen sollte der Ofen unbedingt vorgeheizt werden.

Wird der Teig in den heißen Innenraum geschoben, kann so bereits in den ersten Minuten Feuchtigkeit aus dem Teig verdampfen. Der Innenraum des Ofens füllt sich mit Dampf. Dadurch überträgt sich die Hitze besser auf den Teig und es bildet sich eine schöne, braune Kruste. Ohne Dampf ist die Wärmeleitung viel schlechter, die Oberfläche des Teiges benötigt viermal länger bis zum Beginn des Backvorgangs und trocknet stark aus.

  • Brot direkt nach dem Backen aus der Form stürzen.

Unmittelbar nach dem Backvorgang ist die Feuchtigkeit im Brot sehr ungleich verteilt: Die Kruste ist sehr stark ausgetrocknet, während das Innere noch fast so viel Feuchtigkeit wie der rohe Teig enthält, etwa vierzig Prozent. Tatsächlich verliert das Brot erst jetzt, während des Auskühlens, etwa zehn bis zwanzig Prozent seines Eigengewichts an Wasser. Das Feuchtigkeitsverhältnis von Kruste zu Krume gleicht sich aus.

  • Eiweiß aufschlagen für einen lockeren, zarten Teig. Erst zum Schluss den Eischnee unterheben.
  • Fertiges Brot in Scheiben schneiden und einfrieren und bei Bedarf frisch auftoasten. Glutenfreies Brot verdirbt schneller als „normales“ und sollte daher rasch verbraucht werden oder man friert eben portionsweise ein und taut die Scheiben dann bei Bedarf frisch im Toaster fertig auf.

Alles in allem ist das Buch von Simone Stefka ein super Handbuch zum glutenfreien Backen sowohl für EinsteigerInnen als auch für Fortgeschrittene. Es gibt zahlreiche Praxistips und Erklärungen rund ums glutenfreie Backen. Viele Rezepte lassen sich einfach an die Bedürfnisse mit Histaminintoleranz anpassen oder sind sogar histaminarm. Es gibt keine veganen Rezepte im Buch, da in der Regel Eier als Bindemittel verwendet wurden.

Demnächst gibt es ein paar Infos speziell zu Bindemitteln und HIT bei mir auf der Seite.

Zusammenfassung:

  • um die 120 glutenfreie Rezepte
  • 220 Seiten, 16,00 Euro
  • illustriert, keine Fotos
  • keine Fertigmehlmischungen
  • viele praktische Tips und Warenkunde
  • von einer selbst Betroffenen geschrieben
  • nicht alles ist histaminarm
  • leider keine veganen Rezepten
  • Kaufempfehlung: bei Zöliakie/Glutenunverträglichkeit, Glutensensitivität – Ja

bei HIT – ja, mit Einschränkungen

Ich bedanke mich beim Pala-Verlag für das gratis zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Die gemachten Aussagen entsprechen meinen eigenen Vorstellungen und sind nicht vom Verlag, der Autorin oder anderen beeinflusst worden.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Nachgebacken – Glutenfreie Info-Wochen (Teil 6)…

Nachgebacken: Glutenfreies Quinoa-Reis-Brot

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Dieses tolle Rezept habe ich bei Sandra von Pures Genießen entdeckt und ein klein wenig abgewandelt.

Bei ihr auf der Seite findet Ihr viele Infos zum glutenfreien Backen, Fruktoseintoleranz, aber auch ein paar Sachen zum Thema Histaminintoleranz.

Andere glutenfreie, histaminarme Brotrezepte findet Ihr zum Beispiel bei Xaver von Histaminentzug. Seine Seite ist noch jung, aber wächst stetig. Da kommt sicher noch einiges Interessantes hinzu.

Wer mit Gluten Probleme hat und dennoch mit Quinoa Probleme hat – Kreuzreaktionen sind bei Quinoa möglich, obwohl es an sich glutenfrei ist – kann auch ein anderes glutenfreies Mehl verwenden.

Agar-Agar und der Chiasamenmix werden als natürliche Bindemittel gebraucht, wofür sonst Gluten zuständig wäre.

Wenn Ihr Agar-Agar kauft, achtet darauf 100 Prozent Agar-Agar zu kaufen. Es gibt mittlerweile Gelierhilfen bzw. Bindemittel, die mit Agar-Agar beschriftet werden, aber meist noch andere Bindemittel enthalten, die bei HIT nicht so gut sind.

Dieses Brot schmeckt recht neutral, so wie ein normales Brot eben. Gerade für Leute, die erst anfangen glutenfrei zu backen, ist hier der Umstieg wohl geschmacklich sehr leicht.

Da es ein Kastenbrot mit einem also noch etwas flüssigen Teig ist, eignet sich dieses Rezept super für Glutenfrei-Back-Anfänger. Generell braucht man beim glutenfreien Backen etwas mehr Flüssigkeit und so sind feste Brotlaibe schnell zu hart. Am besten man hält sich beim glutenfreien Backen recht genau an die Zutatenangaben, so sehr ich auch sonst lieber „frei Schnauze“ backe.

Vom Agar-Agar nehmt Ihr wirklich nur die angegebene Menge, sonst wird das Brot „matschig“ bzw. zu klebrig.

Zubereitungszeit:

ca. 10 Minuten + ca. 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten:

190g Reismehl
150g Quinoamehl
2 geh. TL Backpulver
1 TL Agar-Agar
1/2 TL Salz
1 TL Brotgewürz (ich habe Kümmel und Fenchelsamen verwendet)
handvoll Kürbiskerne und Sesam (dunkel) zum Bestreuen
480ml Wasser
2 EL Chiasamenmehl + 6 EL Wasser

Zubereitung:

Zuerst den Chiasamenmix mit Wasser anrühren, beseite stellen und etwas andicken lassen.

Währenddessen die trockenen Zutaten mischen, dann den Chiasamenmix und die flüssigen Zutaten hinzugeben. Alles gut mit dem Handrührgerät oder einem großen Schnessbesen verrühren.

Den Teig in eine gefettete (z.B. mit Hanf- oder Kokosöl) Kastenform geben.

Mit Kürbiskernen und schwarzem Sesam bestreuen.

Bei 180°C Umluft ca. 50 Minuten backen.

Etwas auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 9): Grün, ja, grün…

Glutenfreies Quinoa-Reis-Hanf-Kürbiskern-Maroni-Brot

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In Anlehnung an das letzte glutenfreie Brot, gibt es heute ein ähnliches Rezept, allerdings mit sehr viel mehr leckeren Zutaten. Dieses Brot schmeckt etwas nussig (nicht alle Nüsse sind bedenklich bei HIT). Der eigentliche Knaller ist die grüne Farbe! Außerdem sind Maronistückchen im Brot, die für das besondere Etwas sorgen. Dieses Brot gehört zu meinen Lieblingsrezepten. Sowohl süßer, als auch deftiger Brotbelag passt dazu.

Ein super Rezept, um sich auch so langsam, aber sicher von der Maroni-Saison zu verabschieden.

Zubereitungszeit:

ca. 10 Minuten + ca. 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten:

140g Reismehl
130g Quinoamehl
5g Kastanienmehl
15g Hanfsamenmehl
40g Kürbiskernmehl
2 geh. TL Backpulver
1 TL Agar-Agar
1/2 TL Salz
1 TL Brotgewürz (ich habe Kümmel und Fenchelsamen verwendet)
heller und dunkler Sesam zum Bestreuen
10 Esskastanien
240ml Wasser
240ml Milch bzw. pflanzliche Milch, z.B. Mandelmilch
2 EL Chiasamenmehl + 6 EL Wasser

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Zubereitung:

Die Esskastanien oben einritzen am besten als Kreuz – sonst kriegt Ihr nachher den Inhalt kaum heraus. Dann wandern die eingeritzten Maroni für ca. 17 Minuten bei 180-200°C in den Backofen. Wenn die Hälfte der Zeit um ist, einmal wenden. Die Kastanien aus dem Ofen nehmen. Das Essbare aus der Schale puhlen (Vorsicht, heiß!).

Dann den Chiasamenmix mit Wasser anrühren, beiseite stellen und etwas quellen lassen.

Die Esskastanien in kleine Stücke hacken.

Die trockenen Zutaten mischen, dann den Chiasamenmix, die gehackten Esskastanien und die flüssigen Zutaten hinzugeben. Alles gut mit dem Handrührgerät oder einem großen Schnessbesen verrühren.

Den Teig in eine gefettete Kastenform geben.

Mit Sesam bestreuen.

Bei 180°C Umluft ca. 50 Minuten backen.

Etwas auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 2): Brühe ganz einfach selbst gemacht…

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Ich weiß gar nicht mehr, wo ich diese geniale Idee zuerst gesehen habe. Fakt ist, erfunden habe ich’s nicht. Es ist auch unsagbar einfach und dennoch genial.

Ich stelle Euch heute eine einfach Methode vor selbst Gemüsebrühe (instant) herzustellen, ohne dass dabei Brühwürfel oder so zum Einsatz kommen. Das Tolle an diesem „Rezept“: Die Brühe ist garantiert glutenfrei, hefefrei, glutamatfrei, usw.

Das Ganze hält sich mindestens 10 Wochen.

Es sollte lediglich beachtet werden, dass ich kein Salz zum Pulver gebe. Die meisten Brühen, die man kaufen kann, sind schon gesalzen. Man muss also beim Kochen dann etwas mehr salzen.

Gemüsebrühe selbst gemacht

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten Arbeitszeit + ca. 2-3 Stunden im Backofen

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 1 Glas:

  • eine Portion Suppengrün (gibt es als Mix auch fertig zu kaufen, enthalten sind meist Teile von Karotte, Kohlrabi, Pastinake, Petersilie, (Porree), (Knollensellerie), Petersilienwurzel – Die Zutaten in Klammern verträgt nicht jeder, am besten in kleinen Mengen austesten)
  • 1 Paprika (rot oder gelb)
  • Teile vom Wirsing/Kohl

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Zubereitung:

Das ganze Gemüse vorbereiten: waschen, gegebenfalls schälen und in sehr kleine Stücke schneiden.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und darauf die Gemüsestücke eben verteilen. Wer sehr viel Gemüse verarbeitet hat bzw. einen Vorrat anlegen will, kann auch mehrere Backbleche verwenden.

Das Gemüse bei 75-80°C (Umluft) langsam trocknen (nicht heißer, sonst verbrennt das Gemüse). Wenn der Backofen keine Abluft hat (altes Modell), dann am Anfang einen Holzkochlöffel oder Ähnliches zwischen die Tür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Je nach dem, wie fein das Gemüse geschnitten wurde, dauert der Trocknungsvorgang unterschiedlich lang. Bei mir war nach ca. 2,5 h alles trocknen, es kann aber auch länger dauern.

Wer nicht will, dass die ganze Wohnung nach Suppe riecht, sollte am besten währenddessen lüften. Ich fand das ja eigentlich super, aber die Geschmäcker sind ja verschieden 😉

Die getrockneten Gemüsestücke vom Backpapier schaben und in ein sauberes, ausgekochtes, trockenes Schraubglas füllen.

Tip:

Die Brühe kann man beliebig verwenden statt Brühwürfel oder -pulver. Dazu einfach mehrere EL zur Suppe, oder wozu immer man gerade Gemüsebrühe braucht, geben und man hat dann später leckere Gemüsestücke in der Suppe.

Wer keine Stücke möchte, kann den trockenen Gemüsemix vor dem Abfüllen in Gläser noch in einem Mörser zu Pulver zerstoßen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Vergiss Tofu…

Beim Küchenatlas Blog dreht sich gerade alles um die Gemüsesorten der kalten Jahreszeit. Offen gestanden bin ich kein großer Kohlfan. Vor allem Rosenkohl schmeckt mir gar nicht. Allein Rotkohl mag ich ganz gerne.

KüchenAtlas-Blogparade: Wintergemüse

Aber zum Glück bietet die kalte Jahreszeit noch einiges mehr als nur Kohl. Zum Beispiel: Pastinaken, Karotten, Petersilienwurzeln, Kürbis, Fenchel und Esskastanien.

Und um letztere soll es sich heute drehen. Die Kastanien spielen dabei ein wunderbares Solo auf. Na gut, ein paar Mandeln sind auch mit von der Partie 😉

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Esskastanien habe ich als neue Alleskönner für mich entdeckt. Die gehen immer. Egal, ob als Kuchenfüllung, als Süßigkeit, in Keksen, im Brot oder wie heute als Fleischersatz.

Wie Ihr wisst, gibt es hier kein Soja und dementsprechend auch kein Tofu, aber es geht doch seit einiger Zeit alles vegetarisch zu. Und manchmal, ja, manchmal, habe ich Appetit auf Fleisch. Geschmacklich sind Esskastanien nun meine neue Alternative. Ohne Witz, diese Bratlinge schmecken tatsächlich etwas „fleischig“, sind aber viel gesünder. In Esskastanien ist z.B. eine gute Menge Vitamin C enthalten, außerdem Kalium und Calcium, ein bisschen Eiweiß und auch Fett (und noch einiges mehr). Damit sind sie so ein richtiges „Powergemüse“ der kalten Jahreszeit.

Maronibratlinge an Maronisauce mit Mandelreis

(inklusive schneller Mandelmilch) –

vegan, glutenfrei, laktosefrei, histaminarm

 

Zubereitungszeit:

ca. 1-1,5 Stunden

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für 2-3 Personen:

500g Esskastanien
2 Hände voll Mandeln
etwas heißes Wasser
Salz, Pfeffer
Curcuma, Kreuzkümmel, Oregano, (Hauch Zimt – wenn das vertragen wird), Kümmel
etwas Kokosöl
1-2 EL Chiamehl
1/2 Tasse Reis und genug Wasser zum Kochen (ca. 2 Tassen)
1-2 geh. TL Dinkelmehl
1-2 Zehen Knoblauch

Zubereitung:

Die Maroni kreuzförmig einritzen und bei 180-200°C ca. 20-25 Minuten rösten.

Die Mandeln blanchieren, d.h. mit heißem Wasser übergießen und einen Moment im heißen Wasser stehen lassen (ich habe einen Topf dazu verwendet). Dann abseihen und mit kaltem Wasser abschrecken. Schälen. In eine Schüssel geben und mit Wasser großzügig bedecken und dann pürieren. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb (ich habe ein Teesieb verwendet) streichen. Das Feste – also die Mandelüberreste – in einer Schüssel separat sammeln, das brauchen wir noch. Fertig ist die Mandelmilch.

Die Maroni aus dem Ofen nehmen und schälen. 10 Maroni beiseite legen. Die brauchen wir später für die Sauce.

Den Rest mit 1 EL Kokosöl und 2-3 EL Wasser, mit der Hälfte der Mandelmasse, Salz, Pfeffer, Curcuma, Kreuzkümmel, Oregano, (Zimt) pürieren. Mit 1-2 EL Chiamehl mischen und aus dieser Masse Bratlinge formen.

Reis aufsetzen. Mit Salz und Kümmel würzen. Sobald der Reis einmal aufgekocht ist, auf kleine Flamme schalten und die andere Hälfte der Mandelüberreste beimengen. Kurz vor Ende, bei Bedarf einen 1/2 TL Kokosöl unterrühren.

Die zuvor beiseite gelegten Maroni hacken. Knoblauch schälen und hacken. In Öl den Knoblauch kurz anschwitzen und Mehl hinzugeben und eine Mehlschwitze ansetzen. Mit Mandelmilch ablöschen. Nach und nach die Mandelmilch zugeben, sobald die Sauce etwas angedickt ist. Die gehackten Maroni hinzugeben und wenige Minuten ziehen lassen. Dann pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Andere Gewürze nach Geschmack. (Für die glutenfreie Variante entweder Maisstärke zum Andicken nehmen statt der Mehlschwitze oder mehr Maroni)

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Bratlinge von beiden Seiten braten.

Mit Reis und Sauce die Bratlinge servieren.

Tip:

Wer mag, kann beim nächsten Mal auch etwas Knoblauch in die Bratlinge selbst geben. Das schmeckt auch sehr gut.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Zum Schleckern gut…

Habt Ihr Ideen für den Recycle & Do-it-yourself-Tag in diesem Monat?

Eure Beiträge könnt Ihr gerne unten im Kommentarfeld verlinken. Demnächst gibt es dann einen eigenen Beitrag mit der Zusammenfassung.

Von mir gibt es heute etwas Leckeres, das Herz und Magen wärmt und Mensch wie Tier freut 😉

 

Schnelle (warme) Kokosmilch aus Kokosflocken

 

Zubereitungszeit:

ca. 15 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 2 Tassen:

 

gewünschte Menge (je nach dem wie „kokosnussig“ Ihr es mögt) Kokosflocken

2 Tassen Wasser

(Kokosblütenzucker oder Ahornsirup bei Bedarf)

 

Zubereitung:

In einem Topf Wasser mit Kokosflocken erwärmen, aber nicht kochen. Ein paar Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen und immer mal umrühren. Pürieren. Dann durch ein feinmaschiges Sieb (ich habe ein Teesieb genommen) drücken.

Die übrig gebliebenen Flocken kann man zum Beispiel für Muffins oder Kuchen verwenden.

Wer mag kann seine Milch noch mit Vanille oder Kokosblütenzucker oder dergleichen verfeinern.

Ich habe sie pur, dafür mit recht viel Kokosflocken im Ausgangsstadium, genossen.

Mein größter Fan, wenn es um Kokos(flocken) geht, ist hier Shaolin. So pur zubereitet und ohne Schnickschnack oder Zucker schleckert sie die Milch sehr gerne weg. Ich stelle sie ihr noch handwarm, aber nicht heiß (!) hin.

Für Menschen ist die Milch aber auch ein richtiger Magenschmeichler. Mache ich bestimmt wieder.

Die Idee habe ich übrigens von diesem How-To-Video bekommen.

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Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Aus dem Kasten…

Es gibt ja schon einige Kastenbrotrezepte hier auf dem Blog. Ich variiere aber gerne immer mal ein bisschen. Seit kurzem habe ich Fenchelsamen neu für mich entdeckt. Das gibt dem Brot irgendwie eine frische und doch herbstliche Note. Probiert es selbst aus. Fenchelsamen sind zudem richtig gut für die Verdauung, so wie z.B. auch Kümmel oder Eberraute.

 

Kastenbrot mit Fenchelsamen

 

Zubereitungszeit:

ca. 10 Minuten

Backzeit:

ca. 45 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten:

1 Ei
450 g Dinkelmehl
ca. 215 g Milch
25 g Hanföl
5 g Schwarzkümmelöl
1 EL Fenchelsamen
1/2 TL Salz (ich verwende neuerdings sehr gerne Himalaya-Salz)
1 TL Kümmel
1/2 TL Schwarzkümmel
1 geh. TL Backpulver
1/2 EL Honig
150 g Wasser
Kürbiskerne zum Bestreuen

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Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten vermengen. Die Flüssigkeiten hinzugeben. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder einem großen Schneebesen verrühren.

In eine Kastenform füllen. Bei 210°C im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen.

Aus der Form lösen und auskühlen lassen.

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

 

 

Karotte im Brot…

Karottenkastenbrot

 

Zubereitungszeit:

ca. 10 Minuten

Backzeit:

ca. 30-35 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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nach dem Backen

Zutaten:

Reste vom Entsaften von 3 gr. Karotten
1 geh. EL Hanfsamen
2 EL zerstoßene Kürbiskerne + ganze Kürbiskerne zum Garnieren
1 TL Backpulver
3 EL Hanföl
70g Haferflocken
270g Dinkelmehl
1 EL Schwarzkümmelöl
ca. 250ml Wasser
1/2 TL Kümmel
1/2 TL Thymian
1 TL Schwarzkümmel
Pr. Kurkuma
Salz und Pfeffer

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vor dem Backen

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten vermengen. Die Flüssigkeiten hinzugeben. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder einem großen Schneebesen verrühren.

In eine Kastenform füllen. Bei 190°C im vorgeheizten Backofen ca. 30-35 Minuten backen.

Aus der Form lösen und auskühlen lassen.

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

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