Histamin-Pirat

Tipps & Rezepte zum Leben mit Histaminintoleranz

Kategorie: Adventszeit (Seite 1 von 2)

Endlich wieder Kekse…

Vegane Kürbiskern-Schoko-Kekse (nicht wirklich histaminarm)

Adventszeit! Das ist Keks-Zeit, bei uns zumindest. Daher sind Kekse definitiv meine kulinarischen Winterhighlights. Das folgende Rezept passt daher perfekt zu Jessis Blogevent.

Auf meinem Blog gibt es schon einige Keks- und Plätzchenrezepte. Der Großteil ist histaminarm, einige sind glutenfrei und manche sind vegan. Die Kekse heute sind vegan und damit auch laktosefrei. Da Schokotropfen enthalten sind, ist das Rezept aber nicht wirklich histamintauglich. Wer sehr empfindlich auf Schokolade reagiert, lässt sie entweder ganz weg, tauscht sie durch Kürbiskernbruch aus und verwendet etwas mehr Zucker oder nutzt weiße Schokotropfen. So, nun aber ab in die Weihnachtsbackstube!

Zubereitungszeit:

ca. 10 Minuten + ca. 15 Minuten im Backofen

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 1 Blech:

  • 175 g Dinkelmehl
  • 40 g Kürbiskernmehl
  • Msp. Kardamom
  • Pr. Salz
  • ca. 50 g backfeste Schokotropfen
  • 90 g Kokosöl
  • 1 gestr. EL Backpulver
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 1 EL Chia-Samen-Mehl + 3 EL Wasser = Chia-Samen-Gel als Ei-Ersatz
  • (evtl. 1 EL pflanzliche Milch oder Wasser)

Zubereitung:

Zunächst wird der Ei-Ersatz aus Chia-Samen-Mehl angesetzt. Den Mix ca. 5 bis 10 Minuten quellen lassen. Nun alle anderen Zutaten mit dem Ei-Ersatz vermengen und gut durchkneten. Wenn der Teig sehr bröselt, etwas Wasser oder Pflanzen-Drink hinzugeben.

Mit den Händen kleine Kügelchen formen und flach drücken. Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Bei 185 °C Heißluft ca. 15 Minuten backen.

Vor dem Genießen auskühlen lassen.

Was aus den Bildern nicht so deutlich hervorgeht, aufgrund der künstlichen Beleuchtung: die Kekse nehmen durch das Kürbiskernmehl einen leichten Grünschimmer an und passen damit perfekt zum Adventskranz oder Weihnachtsbaum. Dieses Rezept ist perfekt für alle, die Kekse lieben und mal etwas anderes ausprobieren wollen und nicht immer Plätzchen ausstechen wollen 😉

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Mach ich mit Matcha und vegan (Buchrezension)…

Auf dieses Buch habe ich mich schon eine Weile gefreut – und ich wurde nicht enttäuscht. Die Rede ist von „Gesund backen mit VeganPassion“ von Stina Spiegelberg. Stina ist gemissermaßen „Blogkollegin“, denn sie hat auch einen FoodBlog, den Ihr hier finden könnt. Die Bloggerin und Autorin war lange Vegetarierin und lebt seit 2008 vegan. Stina hat bereits vegane Kochbücher veröffentlicht. Heute soll es um ihr neuestes Werk, „Gesund backen“, gehen.

Wie immer – der erste Eindruck und der ist freilich optischer und haptischer Natur: Das Buch wurde als Hardcover publiziert, was ich grundsätzlich bevorzuge, denn gebundene Bücher sind langlebiger und liegen einfach stabiler in der Hand. Dass ich keine E-Books mag, wisst Ihr ja – da geht nämlich das ganze „Buchgefühl“ verloren (Wie, ich kann da nur wischen und klicken und nicht umblättern?!).

Das Buch kommt mit farbigen und ansprechenden Fotografien daher. Soweit ich gesehen habe, gibt es zu jedem Rezept auch ein Bild und das macht eigentlich immer Appetit. Also nicht auf leeren Magen bzw. bei leerem Kühlschrank drin blättern, denn Ihr müsst dann backen! Ist so. Ich hab den Fehler nämlich gemacht – was daraus geworden ist, dazu später mehr.

So, zum Inhaltlichen: Den Rezepten wurde eine kleine Warenkunde vorangestellt. Stina gibt allerlei Tipps wie man Weißmehl, raffinierten Haushaltszucker, Butter und Eier gegen gesunde, vegane Alternativen austauschen kann. Einzig meine so geliebten Chia-Samen habe ich hier vergebens als Ei-Alternative gesucht. Stina ist, anders als ich, eine begeisterte Dekor-Küchenfee. Ich bin ja eher der Kandidat von der Sorte „Hauptsache schmecken muss es“. Aber ihre Tipps zum Thema „Wie tausche ich Zuckerstreusel und Milchschokolade gegen Veganes aus“, sind dennoch interessant – auch für mich.

Ohne allzu viel Vorrede geht’s dann gleich ans Backen. Los geht’s mit Keksen, darauf folgt Kleingebäck wie Muffins bis wir zur Königsklasse Torten und Kuchen kommen. Darauf folgen dann noch zwei spezielle Kapitel, nämlich eins zum Thema rohköstlich Backen und schließlich Herzhaftes, also Hauptspeisen, die aus dem Backofen kommen.

Stinas Rezepte sind alle laktosefrei – weil vegan und ganz ohne Tier- und Tiernebenprodukte. Einige Rezepte sind von Haus aus auch glutenfrei, aber nicht alle. Sie gibt gelegentlich Tipps, wie man dies und das glutenfrei zubereiten kann. Auf Histaminintoleranz geht sie nicht speziell ein. Ich wurde dennoch fündig in ihrem Buch. Kleine Änderungen muss man aber einplanen. Ich kann Euch verraten, dass mir die Entscheidung für ein Rezept schwer gefallen ist, weil es so vieles Leckeres im Buch gibt, auch für meinen Histaminerhaushalt hier.

Noch auf meiner To-Do-Liste sind die Schoko-Bananen-Cookies (mit nicht zu reifen Bananen und weißer Schoki in meiner Variante), Hanf-Cookies, der Strudel im Apfel, der Karotten-Apfelkuchen, die Zucchini-Brownies (für einen Tag, wo wir mal mit Schokolade sündigen), die Schokoladen-Kürbistarte (s. vorher), der Maulbeer-Honigkuchen, das Zucchini-Brot und so viel mehr…

Meine erste Wahl fiel aber auf die Matcha-Kekse, schlicht und einfach, weil ich schon längst mal was mit Matcha machen wollte. Matcha ist Grünteepulver. Um den ging es ja schon im letzten Beitrag zum Thema Eistee. Heute wird Grüntee gegessen, nicht getrunken. Matcha-Pulver kann man im Bioladen oder Reformhaus kaufen oder selber machen, indem man Grüntee zermahlt. Wer übrigens nicht mit Matcha backen will, aber den tollen Grün-Effekt haben will, kann übrigens auch mit Kürbiskernmehl arbeiten – das so als mein Tip ganz nebenbei.



Matcha-Mandel-Swirls nach Vegan Passion (Buchrezension)

Zubereitungszeit:

ca. 25 Minuten + ca. 10-12 Minuten im Backofen

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für ca. 1 Blech:

  • 400g Dinkelmehl Typ 630
  • 50 g Mandeln, blanchiert und gemahlen
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1 Pr. Salz
  • 1/4 TL Vanille, gemahlen (eine Vanilleschote auskratzen)
  • 200g vegane Margarine (bei mir war’s Kokosöl), zimmerwarm
  • 50 ml Pflanzendrink (Mandel, Hafer… – nicht Soja)
  • 2 geh. TL Matcha-Pulver
  • 1 EL Rohrohrzucker

Zubereitung:

Ich mache die Pflanzenmilch meist selbst. Am besten macht Ihr also die Mandelmilch mit blanchierten Mandeln und heißem Wasser selbst. Die Überbleibsel könnt Ihr dann statt der 50g Mandeln verwenden – das so als mein Tip zu Stinas Rezept.

In einer Rührschüssel Mehl, Mandelmatsch (mein Ausdruck, nicht Stinas), Zucker, Salz und Vanille mischen. Die Margarine (oder Kokosöl) und den Pflanzendrink zugeben. Mit dem Knethaken eines Rührgeräts (ich hab die Hände verwendet) zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Die Hälfte des Teigs mit Matcha und Zucker versehen und gleichmäßig einarbeiten.

Auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche jeweils die Hälfte des hellen und grünen Teigs auf 10 x 25 cm ausrollen. Beide Teige aufeinander legen und einrollen. Das funktioniert am besten, wenn der grüne Teig unten liegt. Von der Rolle etwa 1 cm dicke Stücke abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 180° C Ober-/Unterhitze 10 bis 12 Minuten backen. Wer mag, kann die kleinen Kringel noch mit (weißer) Kuvertüre versehen.

OK, bei mir sind die zwei Schichten ein bisschen in einander verlaufen, aber dennoch: lecker war’s!

Weiter oben habe ich gesagt: Nicht hungrig und bei leerem Kühlschrank durch das Buch blättern, was ich natürlich gemacht habe. Und dann sind der Histaminer und ich bei der Schoko-Kokostorte hängen geblieben. Ohje… Der Histaminer mag Schokolaaaaade! Da führt kein Weg dran vorbei – histaminarm hin oder her. Ab und an muss es einfach Schokolade sein. Also: „Kannst Du DAS machen?“, fragt er. „Klar!“, sag ich mal so geradeaus und stehe dann in der Küche und für den Teig ist nicht genug Dinkelmehl da und naja Sojajoghurt wurde flugs ersetzt – im Endeffekt entstand ein Tortenteig, der schwer improvisiert war. Fragt mich nicht, was ich alles gemixt habe, um 500 g Dinkelmehl zu ersetzen (knapp 100 g hatte ich noch). Also drin war: Teffmehl, Haferflocken, Kokosmehl und -flocken, Hanfsamenmehl, Kürbiskernmehl und und und – war aber lecker, so viel gleich vorweg. Das eigentliche Highlight war aber nicht der Teig, der ohne Schoko auskam, sondern die SCHOKOLADENGLASURCREME!!! Statt Cashewnüsse habe ich Mandelblättchen genommen. Agavendicksaft wurde Ahornsirup, statt Datteln kam halt Honig rein (obwohl nicht vegan) und dann alles durchpüriert. Hier in der Übersicht:

  • 100 g Mandelblättchen
  • 120 g Kokosöl oder -mus (Mus ist besser!!!)
  • 100 g Süßes (Ahornsirup, Rohrohrzucker und Honig hab ich bunt gemischt)
  • 200 ml Pflanzenmilch (hab einen Haferflocken-Mandelmix gemacht)
  • 60 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 1 Banane

Dann ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen und dann nicht alles wegschleckern, bevor der Kuchen mit Schoki „eingepackt“ ist – und ich sage Euch, die Gefahr ist groß! Kurzum, der kleine Improkuchen war dermaßen lecker, dass ich mich ärgere nicht mitgeschrieben zu haben, aber das Highlight war wohl eh die Glasur. Der Histaminer hat das Mixgefäß schließlich fast so sauber gekriegt wie ein Geschirrspüler… Die Creme ist super lecker, aber nicht unbedingt histaminarm, muss ja auch nicht immer sein. Gut, wer also mit Zutaten improvisieren kann, kann auch auf leeren Kühlschrank loslegen, aber ich übernehme keine Garantie. Zumindest diese Glasurzutaten muss ich nun immer im Haus haben und solltet Ihr vielleicht auch 😉

Fazit

Das Buch wird seinem Titel „Gesund backen“ gerecht und bietet dabei viele leckere, vegane Backideen von süß bis deftig. Da die Rezepte vegan sind, sind sie auch laktosefrei. Daneben sind einige Rezepte glutenfrei. Auch für Histaminintoleranzgeplagte gibt es einige Rezepte, die nach kleinen Änderungen gut umsetzbar sind.

Zusammenfassung

  • 216 Seiten, Hardcover mit farbigen Fotografien
  • zahlreiche vegane Rezepte (einige glutenfrei, alle laktosefrei, einige „histamintauglich“)
  • sowohl süße Leckereien als auch deftige Backwaren, die sich als Hauptspeisen eignen
  • Verzicht auf tierische Produkte, kein Kristallzucker, viele Tips zum Austauschen (gesunde Alternativen)
  • 19,95 Euro, erschienen im Neun-Zehn-Verlag

Ich bedanke mich beim Neun-Zehn-Verlag für das gratis zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Die gemachten Angaben sind weder vom Verlag, noch von der Autorin oder anderen beeinflusst worden und entsprechen meinen eigenen Ansichten.

Mandelmuskekse…

Heute gibt es etwas für alle Krümelmonster unter Euch (und solche, die es noch werden wollen) 😉 Keeekse! Ich bin ein Keksfan – Ihr auch? Habt Ihr schon die Haferflocken– oder die Chiakekse probiert? Die Chiakekse sind übrigens vegan. Passend zu meinem veganen Special sind auch die Kekse, die heute kommen, vegan. Übrigens lassen sich auch die Haferkekse ganz einfach veganisieren – statt Butter nehme man Kokosöl (oder eine verträgliche Margarine – ohne Soja) und das Ei lässt sich durch Chiasamengel ersetzen.

Der Küchenatlas-Blog veranstaltet gerade ein knuspriges, vor-österliches Event. Man ist da, genau wie hier, der Meinung, dass Kekse nicht nur etwas für die Weihnachtszeit sind. Kekse gehen immer.

Kekse, Candy & Kaninchen: Vor-österliche Blogparade im März

Ich hoffe, der Osterhase freut sich über diese tierfreundlichen und glutenfreien Mandelmuskekse, die schnell und einfach gemacht sind und gleich in Eiform daher kommen.

Entdeckt habe ich das Rezept so ähnlich bei The Simple Veganista.

Vegane Mandelmuskekse

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Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 1/2 Blech:

1 EL Chiasamen + 3 EL Wasser als Eiersatz
120g Mandelmus (nicht Mandelbutter!)
60g Rohrohrzucker ODER Kokosblütenzucker
3 EL Mehl, z.B. Haselnussmehl oder Mandelmehl, falls Ihr das nicht vertragt, geht auch ein anderes Mehl
Pr. Kardamom und/oder Zimt – optional

Zubereitung:

Chiasamen mit Wasser mischen und einige Minuten andicken lassen.

Dann alle Zutaten am besten mit den Händen gut verkneten (ja, das klebt ordentlich). Dann ca. EL-großen „Batzen“ abnehmen (geht auch mit den klebrigen Knethänden) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Dann mit einer Gabel oder mit der Hand flach drücken.

Ich hab die Kekse gestempelt, aber das kommt bei Mürbkeksen eindeutig besser zur Geltung…

Ca. 15-20 min bei 180 °C backen. Auskühlen und knusprig werden lassen.

Hinweis:

Mandeln sind so eine Sache mit HIT. Nicht jedeR verträgt sie. Wer Bedenken hat, probiert erst einmal nur kleine Mengen und wird nicht zum kompletten Krümelmonster 😉

Zimt nur in kleinen Mengen, wenn überhaupt, verwenden. Meiner Erfahrung nach geht Kardamom besser.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Veganes Weihnachtsmenü…

Gemeinsam mit Essen, leben, leben lassen, Dilim Dilim Istanbul, Chely Sparkles und Gesunde Einhörner essen Regenbogenblumen kreiere ich in diesem Jahr ein veganes Weihnachtsmenü.

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Die Vorspeisen servierten Natalie von Essen, leben, leben lassen und Swanni von Dilim Dilim Istanbul. Chely reichte die Appetizer und mir kommt die Ehre zu nun den Hauptgang aufzutischen. Zum Dessert schaut Ihr ab morgen bei Rieke und ihren Einhörnern vorbei 🙂

Bei mir gibt es leckere Kohlrouladen und das ganz ohne Fleisch natürlich. Die Rouladen sind histaminarm, laktosefrei, glutenfrei und vegan, eh klar 🙂

Die Bilder sind etwas unspektakulär, aber die Dinger sind wirklich sehr lecker.

Vegane Kohlroulade mit Maroni-Reis-Karotten-Füllung

Zubereitungszeit:

ca. 40 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für 3-4 Personen:

  • 4 große, unversehrte Wirsing- bzw. Kohlblätter
  • 2 Karotten
  • ca. 1/2 Tasse Reis
  • (1 TL Kokosöl)
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • ca. 20-25 Maroni
  • Brühe
  • Salz, Pfeffer, Curcuma
  • Zahnstocher oder Schaschlikspieße (mind. 4 Stück)
  • Beilage nach Belieben (s. Tip, weiter unten)

Zubereitung:

Die Maroni kreuzweise einritzen und ca. 17 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze backen, damit sie sich öffnen.

Derweil könnt Ihr den Rest vorbereiten. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Karotten schälen, vierteln und dann in kl. Scheibchen schneiden. Ca. 1/2 Tasse Reis mit 1 Tasse Wasser ansetzen, leicht salzen und zum Kochen bringen, die Karotten und den Knoblauch hinzugeben und dann auf kleine Flamme stellen und ca. 20 Minuten köcheln lassen bzw. bis das Wasser verkocht ist. Den Reismix mit Gewürzen abschmecken. Wer mag, kann dann etwas Öl an den Reismix geben.

Die Kohlblätter über Wasserdampf setzen (ich setze dazu ein Sieb auf den Reis und lege dort die Blätter hinein) und dort ca. 8 Minuten unter gelegentlichem Wenden (Vorsicht, heiß!) weich werden lassen.

Während der Reis vor sich hin kocht, die Maroni aus der Schale lösen und klein hacken. Die Maronistücke können noch ein bisschen im Reis gar ziehen.

Dann die Wirsingblätter auf einer Arbeitsfläche ausbreiten und den Reis-Karotten-Maroni-Mix darauf setzen. Die Blätter zu Rouladen aufrollen, dabei die Ränder zur Mitte hin einschlagen, damit die Füllung nicht herausquellen kann. Die Rouladen mit einem Zahnstocher (oder zwei, wenn nötig 🙂 ) fixieren.

In einem Topf oder einer tiefen Pfanne Brühe erhitzen und die Rouladen vorsichtig hineinsetzen. Mit Deckel ca. 15 Minuten gar schmoren lassen.

Die Rouladen aus dem Topf heben und warm servieren.

Tip:

Dazu passen z.B. Apfelrotkraut/Apfelrotkohl, Maronensauce und Kroketten, wenn man mag. Man kann die Rouladen aber auch pur oder nur mit einer Sauce genießen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 1): Zauberhafte Weihnachtsbäckerei…

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Dieser Beitrag ist Teil meiner Serie „Glutenfreie Info-Wochen“.

Das nachfolgende Rezept stammt (mit leichten Abänderungen) aus dem Buch „Zauberhafte Weihnachtsbäckerei – glutenfrei“ vom Pala-Verlag (S. 36), das ich Euch heute vorstellen möchte.

Das Rezept reiche ich außerdem zur Blogparade „Weiß wie der Schnee“ beim Küchen-Atlas-Blog ein.

KüchenAtlas-Blogparade: Weiß wie der Schnee

Glutenfreie, histaminarme „Hirseköpfchen“ ODER „Schneebälle“ (mit laktosefreier Option)

Zubereitungszeit:

ca. 25 Minuten + ca. 20-25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 1 Blech :

  • 40g Hirse ODER ca. 100g gegarte Hirse
  • 1 Eigelb
  • ca. 55g weiche Butter ODER Kokosöl (ich habe beides gemischt)
  • 70g Rohrohrzucker ODER Kokosblütenzucker
  • 100g Maisstärke
  • 100g Braunhirsemehl
  • 1/2 Päckchen glutenfreies Backpulver
  • 25g selbst gemachter Vanillezucker
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz (wenn das vertragen wird, ansonsten bitte ein anderes verträgliches Gewürz nehmen, im Original ist 1 TL gemahlener Ingwer angegeben, den hatte ich aber gerade nicht auf Vorrat)
  • Roh-Rohrpuderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Die Hirse in der dreifachen Menge Wasser aufkochen, 10-15 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen und weitere 30 Minuten quellen lassen. Ab und zu umrühren und anschließend abkühlen lassen.
  2. Nun den Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
  3. In einer großen Schüssel die abgekühlte Hirse mit Eigelb, Butter/Öl, Zucker, Vanillezucker, Maisstärke, Braunhirsemehl, Gewürz und Backpulver verkneten.
  4. Nun mit einer Hand kleine Kügelchen aus dem Teig formen (ca. so viel wie ein gehäufter TL Teig pro Stück). Die Kügelchen auf das Backblech setzen und ca. 20-25 Minuten im Backofen (in der Mitte einschieben) backen.
  5. Danach auf einen Teller oder ein Kuchengitter setzen und mit Puder- bzw. Staubzucker bestäuben.

Rezension „Zauberhafte Weihnachtsbäckerei – glutenfrei“ von Anja Völkel:

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Das Buch, geschrieben von einer Betroffenen, die u.a. auch an Histaminintoleranz leidet, bietet zahlreiche glutenfreie Weihnachtsleckereien zum Nachbacken. Anja Völkel hat das Buch mit kleinen Geschichten, Reimen und Bastelideen versehen. Lisa Apfelbacher hat zahlreiche Illustrationen zu den Rezepten beigesteuert.

Wer den Pala-Verlag kennt, weiß, dass die Kochbücher stets vegetarisch oder sogar vegan gehalten sind und dass es keine Fotos gibt. Während ersteres sehr erfreulich ist, mag zweiteres den einen oder die andere enttäuschen. Der Verlag druckt zu 100 Prozent auf recycletem Papier und produziert seine Werke klimaneutral. Hochglanzfotos passen da eben leider nicht ins Konzept.

Da ich ohnehin mehr Wert auf Inhalt als auf Form lege, stört mich das Fehlen der Fotos gar nicht. Im Gegenteil, so wird die Fantasie angeregt, was man denn mit dem einen oder anderen Rezept sonst noch so machen kann…

Trotz der Doppelintoleranz der Autorin sind einige Rezepte nur mit Anpassungen „histamintauglich“, wie ich immer sage. Zitronen-, Orangenkuchen, Rumbrezeln und anderes könnte so manchem/r schwer im Magen liegen.

Da mit glutenfreiem Mehl gebacken wird, enthalten manche Rezepte viele Eier (mitunter bis zu 5). Auch das verträgt in der Masse vielleicht nicht jede/r. Hier muss man selbst etwas erfinderisch werden und z.B. einige Eier durch Chiasamenmehlmix oder dergleichen austauschen.

Speziell für Betroffene von Histaminintoleranz ist jedoch der Abschnitt „Basics“ sicher sehr interessant. Völkel gibt einfache Rezepte zur Hand, wie man z.B. Vanillezucker, dunkle oder helle Kuvertüre und Nougatmasse selber machen kann. Dieser kleine Fundus kann natürlich auch für andere Rezepte genutzt werden und ich fand ihn sehr wertvoll.

Das Buch beschränkt sich, wie es ein Kochbuch tun sollte, auf praktische Küchentips und Rezepte. Große Erläuterungen zum Krankheitsbild der Zöliakie oder dergleichen gibt es nicht. Dafür eignen sich Ratgeber- und Fachbücher. Demnächst stelle ich Euch auch noch informative Bücher zum Thema vor.

Was jedoch im Buch enthalten ist, ist eine „Kleine Warenkunde“ und auch die ist Gold wert.

Die Autorin stellt eine kurze Geschichte des Gebrauchs von Getreide voran und geht dann auf einzelne glutenfreie Mehlsorten ein. Sie beschreibt dabei Konsistenz, Unterschiede zu regulärem, glutenhaltigem Mehl und Geschmack einzelner Mehlsorten, darunter z.B. Hirse-, Quinoa-, Buchweizen-, Reis-, Mais- und Kastanienmehl. Darauf folgt eine kurze Zusammenfassung weihnachtlicher Gewürze und von Nüssen bzw. vom dem, was im allgemeinen Sprachgebrauch unter „Nüssen“ verstanden wird. Mehr zum Thema „Nüsse“ hier.

Im Buch werden keine Fertigmehlmischungen verwendet, was ich sehr lobenswert finde. So kann man selber auch mit einzelnen Sorten zu experimentieren anfangen.

Zusammenfassung:

  • um die 120 glutenfreie Rezepte
  • 160 Seiten, 14,00 Euro
  • illustriert, keine Fotos
  • keine Fertigmehlmischungen
  • viele praktische Tips und Warenkunde
  • von einer selbst Betroffenen geschrieben
  • nicht alles ist histaminarm
  • leider keine veganen Rezepten
  • Kaufempfehlung: bei Zöliakie/Glutenunverträglichkeit, Glutensensitivität – Ja

bei HIT – nur bedingt

Ich bedanke mich beim Pala-Verlag für das gratis zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Die gemachten Aussagen entsprechen meinen eigenen Vorstellungen und sind nicht vom Verlag, der Autorin oder anderen beeinflusst worden.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Bratapfel als Muffin…

Im Moment gibt es gleich zwei tolle Weihnachts-Back-Events, an denen ich teilnehmen möchte.

Tanja von Rock and Owl sucht rockige, weihnachtliche Backrezepte und Kira von Kirasols Kitchen freut sich über würzige Weihnachtsleckereien.

Xmas rocks quer

Da passen doch diese glutenfreien, laktosefreien, histaminarmen, veganen Bratapfel-Muffins genau rein.

Und hier ist das Rezept:

Vegane, glutenfreie Bratapfel-Muffins

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten + ca. 20-25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für ca. 9 Muffins :

  • 80g Kokosmehl
  • 30g Haselnussmehl
  • 100g Reismehl
  • 15g Kokosflocken
  • 10g selbst gemachter Vanillezucker
  • 3 TL Backpulver
  • Pr. Salz
  • 60g Rohrohr- oder Kokosblütenzucker
  • 80g Maisstärke
  • 1 1/2 TL Lebkuchengewürz (sofern ihr das vertragt, ansonsten verwendet weihnachtliche Gewürze wie Kardamom oder anderes, das Ihr vertragt)
  • 210g Apfelmus
  • 230ml Milch ODER Mandel- ODER Kokosmilch
  • Kokosflocken zum Bestreuen
  • (1 kl. Apfel in Würfel geschnitten – optional)

Zubereitung:

  1. Wer das Apfelmus selber machen will, braucht ca. 2 Äpfel. Die werden geschält, entkernt und in Würfel geschnitten. In einem Topf erhitzt man dann die Apfelstücke mit etwas Wasser und kocht so die Apfelstücke auf kleiner Flamme weich. Wenn sie weich sind, kann man sie mit einem Kartoffelstampfer zu Mus verarbeiten bzw. pürieren. Ich bevorzuge die Kartoffelstampfer-Methode, weil das Mus dann noch etwas stückig ist. Wer mag kann etwas Vanillezucker hinzugeben und eventuell Gewürze wie Kardamom oder Zimt einrühren – ist aber optional.
  2. Für die Muffins alle trockenen Zutaten vermischen. Wer mag kann gewürfelte Apfelstücke zusätzlich in den Teig geben. Sie schmecken aber auch nur mit Apfelmus. Dann die flüssigen Zutaten hinzugeben (Mus und Milch) und alles gut verrühren.
  3. Den Teig in Muffinformen geben und mit Kokosflocken bestreuen.
  4. Im vorgeheizten Backofen (200°C) ca. 20-25 Minuten backen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

In der Weihnachtsbäckerei…

Vegane, laktosefreie, glutenfreie Weihnachtsplätzchen

Das Knusperstübchen hat Geburtstag und lädt zum gemeinsamen Knuspern ein. Ich bringe diese leckeren Knusperkekse mit, die glutenfrei, vegan, laktosefrei und auch histaminarm sind.

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Wer Probleme mit Haselnuss- oder Mandelmehl hat, kann dies vielleicht durch ein anderes glutenfreies Mehl austauschen. Ich konnte bisher keine Probleme damit feststellen.

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten & ca. 15 Minuten pro Blech im Backofen

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ca. 2 Bleche:

1 geh. EL Chiasamenmehl & 5 EL Wasser
25g Mandelmehl
50g Kokosnussmehl
35g Haselnussmehl
60g Braunhirsemehl
30g Kokosflocken
100g Kokosöl
8g Mohn-Zucker-Mix (optional)
Pr. Zimt & Pr. Kardamom, wenn es vertragen wird
10g selbst gemachten Vanillezucker
70g Kokosblüten- oder Rohrohrzucker
Pr. Ahornsirup (optional, nur, wenn der Teig noch etwas Flüssigkeit braucht)

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Zubereitung:

Zuerst die trockenen Zutaten mischen, dann die flüssigen Zutaten hinzugeben und alles gut verkneten. Den Teig zugedeckt 1/2 Stunde kühl (z.B. im Kühlschrank oder im Winter auf der Fensterbank) ruhen lassen.

Teig ausrollen und Kekse ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 15-20 Minuten backen. Nach Geschmack die ausgekühlten Kekse mit Zuckerguss (Puder-/Staubzucker + etwas Wasser) verzieren, mit (weißer) Schokolade überziehen oder einfach pur genießen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Einfach ganz normale Kekse…

Weihnachtsplätzchen

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 2 Bleche:

250g Dinkelmehl
110g Kokosblüten- ODER Rohrohrzucker
125g flüssige Butter ODER geschmolzenes Kokosöl (für die laktosefreie Variante)
1 gr. Ei
15g selbst gemachter Vanillezucker
1 TL Backpulver

Zubereitung:

Zuerst die trockenen Zutaten mischen, dann die flüssigen Zutaten hinzugeben und alles gut verkneten. Den Teig zugedeckt 1/2 Stunde kühl (z.B. im Kühlschrank oder im Winter auf der Fensterbank) ruhen lassen.

Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Plätzchen ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen. Die noch warmen Kekse mit Eigelb bestreichen und nach Belieben z.B. mit Zuckerstreuseln oder Zuckerguss (Puder-/Staubzucker + etwas Wasser) verzieren.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Knusprige Chia-Liebe…

Vegane Chia-Vanille-Kekse (laktosefrei, histaminarm)

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für ein Blech:

25g Chiasamen
5 EL Wasser
120g Kokosöl
Pr. Salz
100g Rohrohrzucker oder Kokosblütenzucker & Inhalt einer Vanilleschote ODER 70g Kokosblütenzucker, 15g selbst gemachten Vanillezucker und 1-2 EL Ahornsirup
1/2 TL Backpulver
150 g Dinkelmehl

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Zubereitung:

Chiasamen mit Wasser mischen und Kokosöl einrühren. Eine Prise Salz, braunen Zucker und den Inhalt einer Vanilleschote (ich habe stattdessen etwas Kokosblütenzucker, selbst gemachten Vanillezucker und etwas Ahornsirup verwendet) dazugeben. Backpulver und Dinkelmehl mischen und löffelweise dazu geben und immer schön rühren.

Zu Kugeln formen, flach drücken und ca. 15-20 min bei 180 °C backen.

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(So ähnlich entdeckt auf Isi’s Vlog)

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Vergiss Tofu…

Beim Küchenatlas Blog dreht sich gerade alles um die Gemüsesorten der kalten Jahreszeit. Offen gestanden bin ich kein großer Kohlfan. Vor allem Rosenkohl schmeckt mir gar nicht. Allein Rotkohl mag ich ganz gerne.

KüchenAtlas-Blogparade: Wintergemüse

Aber zum Glück bietet die kalte Jahreszeit noch einiges mehr als nur Kohl. Zum Beispiel: Pastinaken, Karotten, Petersilienwurzeln, Kürbis, Fenchel und Esskastanien.

Und um letztere soll es sich heute drehen. Die Kastanien spielen dabei ein wunderbares Solo auf. Na gut, ein paar Mandeln sind auch mit von der Partie 😉

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Esskastanien habe ich als neue Alleskönner für mich entdeckt. Die gehen immer. Egal, ob als Kuchenfüllung, als Süßigkeit, in Keksen, im Brot oder wie heute als Fleischersatz.

Wie Ihr wisst, gibt es hier kein Soja und dementsprechend auch kein Tofu, aber es geht doch seit einiger Zeit alles vegetarisch zu. Und manchmal, ja, manchmal, habe ich Appetit auf Fleisch. Geschmacklich sind Esskastanien nun meine neue Alternative. Ohne Witz, diese Bratlinge schmecken tatsächlich etwas „fleischig“, sind aber viel gesünder. In Esskastanien ist z.B. eine gute Menge Vitamin C enthalten, außerdem Kalium und Calcium, ein bisschen Eiweiß und auch Fett (und noch einiges mehr). Damit sind sie so ein richtiges „Powergemüse“ der kalten Jahreszeit.

Maronibratlinge an Maronisauce mit Mandelreis

(inklusive schneller Mandelmilch) –

vegan, glutenfrei, laktosefrei, histaminarm

 

Zubereitungszeit:

ca. 1-1,5 Stunden

Schwierigkeit:

normal

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zutaten für 2-3 Personen:

500g Esskastanien
2 Hände voll Mandeln
etwas heißes Wasser
Salz, Pfeffer
Curcuma, Kreuzkümmel, Oregano, (Hauch Zimt – wenn das vertragen wird), Kümmel
etwas Kokosöl
1-2 EL Chiamehl
1/2 Tasse Reis und genug Wasser zum Kochen (ca. 2 Tassen)
1-2 geh. TL Dinkelmehl
1-2 Zehen Knoblauch

Zubereitung:

Die Maroni kreuzförmig einritzen und bei 180-200°C ca. 20-25 Minuten rösten.

Die Mandeln blanchieren, d.h. mit heißem Wasser übergießen und einen Moment im heißen Wasser stehen lassen (ich habe einen Topf dazu verwendet). Dann abseihen und mit kaltem Wasser abschrecken. Schälen. In eine Schüssel geben und mit Wasser großzügig bedecken und dann pürieren. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb (ich habe ein Teesieb verwendet) streichen. Das Feste – also die Mandelüberreste – in einer Schüssel separat sammeln, das brauchen wir noch. Fertig ist die Mandelmilch.

Die Maroni aus dem Ofen nehmen und schälen. 10 Maroni beiseite legen. Die brauchen wir später für die Sauce.

Den Rest mit 1 EL Kokosöl und 2-3 EL Wasser, mit der Hälfte der Mandelmasse, Salz, Pfeffer, Curcuma, Kreuzkümmel, Oregano, (Zimt) pürieren. Mit 1-2 EL Chiamehl mischen und aus dieser Masse Bratlinge formen.

Reis aufsetzen. Mit Salz und Kümmel würzen. Sobald der Reis einmal aufgekocht ist, auf kleine Flamme schalten und die andere Hälfte der Mandelüberreste beimengen. Kurz vor Ende, bei Bedarf einen 1/2 TL Kokosöl unterrühren.

Die zuvor beiseite gelegten Maroni hacken. Knoblauch schälen und hacken. In Öl den Knoblauch kurz anschwitzen und Mehl hinzugeben und eine Mehlschwitze ansetzen. Mit Mandelmilch ablöschen. Nach und nach die Mandelmilch zugeben, sobald die Sauce etwas angedickt ist. Die gehackten Maroni hinzugeben und wenige Minuten ziehen lassen. Dann pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Andere Gewürze nach Geschmack. (Für die glutenfreie Variante entweder Maisstärke zum Andicken nehmen statt der Mehlschwitze oder mehr Maroni)

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Bratlinge von beiden Seiten braten.

Mit Reis und Sauce die Bratlinge servieren.

Tip:

Wer mag, kann beim nächsten Mal auch etwas Knoblauch in die Bratlinge selbst geben. Das schmeckt auch sehr gut.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

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