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Ich weiß gar nicht mehr, wo ich diese geniale Idee zuerst gesehen habe. Fakt ist, erfunden habe ich’s nicht. Es ist auch unsagbar einfach und dennoch genial.

Ich stelle Euch heute eine einfach Methode vor selbst Gemüsebrühe (instant) herzustellen, ohne dass dabei Brühwürfel oder so zum Einsatz kommen. Das Tolle an diesem „Rezept“: Die Brühe ist garantiert glutenfrei, hefefrei, glutamatfrei, usw.

Das Ganze hält sich mindestens 10 Wochen.

Es sollte lediglich beachtet werden, dass ich kein Salz zum Pulver gebe. Die meisten Brühen, die man kaufen kann, sind schon gesalzen. Man muss also beim Kochen dann etwas mehr salzen.

Gemüsebrühe selbst gemacht

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten Arbeitszeit + ca. 2-3 Stunden im Backofen

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 1 Glas:

  • eine Portion Suppengrün (gibt es als Mix auch fertig zu kaufen, enthalten sind meist Teile von Karotte, Kohlrabi, Pastinake, Petersilie, (Porree), (Knollensellerie), Petersilienwurzel – Die Zutaten in Klammern verträgt nicht jeder, am besten in kleinen Mengen austesten)
  • 1 Paprika (rot oder gelb)
  • Teile vom Wirsing/Kohl

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Zubereitung:

Das ganze Gemüse vorbereiten: waschen, gegebenfalls schälen und in sehr kleine Stücke schneiden.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und darauf die Gemüsestücke eben verteilen. Wer sehr viel Gemüse verarbeitet hat bzw. einen Vorrat anlegen will, kann auch mehrere Backbleche verwenden.

Das Gemüse bei 75-80°C (Umluft) langsam trocknen (nicht heißer, sonst verbrennt das Gemüse). Wenn der Backofen keine Abluft hat (altes Modell), dann am Anfang einen Holzkochlöffel oder Ähnliches zwischen die Tür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Je nach dem, wie fein das Gemüse geschnitten wurde, dauert der Trocknungsvorgang unterschiedlich lang. Bei mir war nach ca. 2,5 h alles trocknen, es kann aber auch länger dauern.

Wer nicht will, dass die ganze Wohnung nach Suppe riecht, sollte am besten währenddessen lüften. Ich fand das ja eigentlich super, aber die Geschmäcker sind ja verschieden 😉

Die getrockneten Gemüsestücke vom Backpapier schaben und in ein sauberes, ausgekochtes, trockenes Schraubglas füllen.

Tip:

Die Brühe kann man beliebig verwenden statt Brühwürfel oder -pulver. Dazu einfach mehrere EL zur Suppe, oder wozu immer man gerade Gemüsebrühe braucht, geben und man hat dann später leckere Gemüsestücke in der Suppe.

Wer keine Stücke möchte, kann den trockenen Gemüsemix vor dem Abfüllen in Gläser noch in einem Mörser zu Pulver zerstoßen.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat